Review #228: Fear Itself #1, April 2011, Marvel Comics

Hallo Leute,

mit dem Marvel-Event „Fear Itself“ ist es eigentlich das Gleiche wie mit DC’s Flashpoint. Ich wollte es eigentlich gar nicht lesen, habe mich dann aber doch zu einem Kauf durchgerungen.

Storytitel: Fear Itself, Book 1 – The Serpent

Inhalt
Sin, die Tochter des Red Skull, begibt sich zu einer Festung in der Antarktis. Dort findet sie einen Hammer mit dem sie „The Serpent“ einen nordischen Gott der Furcht erwecken will, der die Furcht über die Erde bringen soll. Das gelingt ihr dann auch. Göttervater Odin weiss von der Rückkehr dieses Gottes aus einer alten Prophezeiung. Er beschließt mit den anderen Göttern der Erde den Rücken zu kehren und wieder nach Asgard zurückzukehren. Sein Sohn Thor will aber auf der Erde bleiben. Doch Odin will ihn zur Rückkehr nach Asgard zwingen. So nimmt er Thor seinen Hammer und lässt ihn von den anderen Göttern mitschleppen.

Story
Also der Geschichte von Autor Matt Fraction ist recht einfach gehalten, was ja nicht schlecht sein muss. Im Gegenteil, sie liest sich recht flüssig und ist durchaus als gelungener Start dieses Events zu bezeichnen. Es gibt hier viel Potential, welches die Erwartungen an die nächsten Hefte natürlich nach oben schraubt. Sin, die Tochter von Red Skull, finde ich zum Beispiel sehr interessant. Sie ist so schön böse und ich bin sehr gespannt darauf, wie sie sich im Laufe der Mini-Serie noch entwickelt. Mit „The Serpent“, diesem Gott der Furcht, haben wir hier auch einen wahrscheinlich sehr mächtigen Gegenspieler der Helden, vor dem sogar Göttervater Odin Angst zu haben scheint. Der Charakter ist gut gewählt und man ist schon hier gespannt darauf wie sich die Helden der Erde, gegen das Gespann Sin/ The Serpent schlagen werden. Die Geschichte ist wie gesagt gut, hat aber auch so ihre Schwächen. So sieht man zum Beispiel am Anfang der Story wie eine friedliche Demonstration in blinde Gewalt ausufert. Bei dem Versuch die Gewalttätigkeiten zu beenden macht Steve Rogers alias Super Soldier wirklich keine gute Figur. Er wirkt wirklich ziemlich hilflos hier. Da hätte ich vom ehemaligen Captain America einfach mehr erwartet. Auch das Verhalten von Göttervater Odin fand ich nicht so toll. Er wirkt hier einfach wie ein selbstsüchtiger Feigling, der einfach abhaut während ihm die Menschen sowie die Belange seines Sohnes Thor egal zu sein scheinen. Ich habe zwar länger kein Thor Comic mehr gelesen, daher frag ich einfach mal: War Odin schon immer so ein Arsch?

Artwork
Die Zeichnungen von Stuart Immonen machen durchgängig Spass. Er bringt die Story gut rüber. Besonders die Darstellungen der Emotionen der einzelnen Figuren sind ihm gut gelungen.

Fazit
Die Schwächen der Story werden durch das gute Artwork von Immonen aufgewogen. Die Serie hat viel Potential, dass hoffentlich im weiteren Verlauf der Serie noch ausgeschöpft wird. Dieses Heft bekommt von mir drei Sterne.

Ein weiteres Review zu diesem Heft findet ihr auch auf Staros Blog.

Künstler
Matt Fraction (Autor), Stuart Immonen (Zeichner & Tuscher), Laura Martin (Farben), Steve McNiven (Cover)

Bewertung

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