Comic-Klassiker der Woche #85: Superman & Savage Dragon – Chicago, Juni 2002, DC & Image Comics

Hallo Leute,

heute beschäftige ich mich in meinem Comic-Klassiker der Woche mit dem zweiten Aufeinandertreffen zwischen Superman und Savage Dragon. Drei Jahre nach ihrem ersten Crossover mit den beiden Helden, taten sich DC und Image Comics 2002 erneut zusammen. Diesmal ist es Erik Larsen selbst, der das Abenteuer schreibt und zeichnet.

Storytitel: Superman & Savage Dragon – Chicago

Inhalt
Als Savage Dragon in Chicago mal wieder gegen den Vicious Circle vorgeht, macht er eine überraschende Feststellung. Einige von Supermans größten Feinde, zum Beispiel Parasite, Metallo und Brianiac, haben sich dem Vicious Circle und dessen Anführer Overlord angeschlossen. Um dieser neuen Übermacht Herr zu werden muss sich Chicagos grüner Beschützer erneut mit Superman zusammentun. Eine schwierige Mission beginnt für die beiden ungleichen Partner. Das es wieder einmal zu Konflikten zwischen den beiden kommt, erschwert die Sache noch zusätzlich.

Story
Die Geschichte ist natürlich vom Grundkonzept her etwas dünn. Der Zusammenschluss einiger DC Schurken mit dem Vicious Circle dient natürlich nur dazu, Superman und Savage Dragon wieder zu einem Team-Up zu bringen. Die beiden als Team zu sehen hat mir allerdings wieder ganz gut gefallen. Besonders ihre Probleme miteinander hat Larsen sehr gut dargestellt. Dennoch agieren sie am Ende sehr gut als Team. Was mir auch gefallen hat ist, wie es Larsen schafft mit den DC Charakteren umzugehen. Klar seine Savage Dragon Leute schreibt er gut, da er sie ja auch alle erfunden hat. Allerdings kommen auch die DC Figuren, mit denen er ja zuletzt vor vielen Jahren mal zu tun hatte, gut rüber. Und das ist es eigentlich auch was die Story dann doch ganz gut macht. Nämlich das es Larsen glaubhaft schafft diese zwei Universen in Einklang zu bringen.

Artwork
Auch bei den Zeichnungen gelingt Larsen eigentlich das Gleiche wie bei der Story. Während seine Figuren aus dem Savage Dragon Universum in gewohnt guter Manier umgesetzt werden, gelingt ihm das mit den DC-Figuren auch. Einzig sein Lex Luthor hat mir nicht so gut gefallen. Der war ja zum damaligen Zeitpunkt recht übergewichtig. Und dicke Menschen sind nicht so Larsens Fall. Wann immer er so jemanden zeichnet, kommt mir das ganze viel zu übertrieben vor. Ansonsten ist das aber eine gute Arbeit hier.

Fazit
Das Heft hat mir besser gefallen als das erste Aufeinandertreffen der beiden Helden. Für dieses Heft vergebe ich 3 Sterne.

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Künstler
Erik Larsen (Autor, Zeichner & Cover), Al Gordon (Tuscher), Reuben Rude (Farben)

Bewertung

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