Review #223: Planet of the Apes #1, April 2011, Boom! Studios

Hallo Leute,

auf die neue „Planet of the Apes“ Ongoing bei Boom war ich sehr gespannt. Als ein großer Fan der Filme, ist es natürlich schön die Affen-Saga jetzt auch mal wieder in Comic-Form zu haben.

Storytitel: The Long War, Part 1

Inhalt
Ein hochrangiger Affe wird von einem maskierten Menschen in aller Öffentlichkeit erschossen. Die Affenregierung will den Täter natürlich unbedingt bestrafen und versucht ihn unter den Menschen, notfalls auch mit Gewalt, zu finden. Um eben diese Gewalt zu verhindern, bittet die Anführerin der Menschen, Major Sullivan, die Chefin der Affen Alaya, selbst Nachforschungen anstellen zu dürfen um den Täter zu finden und zu verhaften. Alaya stimmt zu, gibt Sullivan aber nur wenig Zeit um erfolgreich zu sein. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Story
Der Beginn des ersten Arcs gefällt mir sehr gut. Mit dem Attentat auf den Affen geht es direkt sehr tempo- und actionreich los. Danach nimmt Autor Daryl Gregory das Tempo aber direkt wieder raus und baut die Suche nach dem Täter langsam aber sehr spannend auf. Man bekommt hier eine interessante Welt präsentiert in der Affen und Menschen relativ friedlich nebeneinander leben. Dennoch spürt man das schon aufkeimende Konfliktpotential der beiden Rassen, dass durch den Mord einen ersten Siedepunkt erreicht. Die Geschichte lehnt sich an die Original-Filme der 1960er Jahre an, was mir sehr gut gefällt, da diese Filme einen besonderen Flair haben, den das Remake von Tim Burton nicht so transportieren konnte (obwohl auch der Film ok war). Genau diese Stimmung fängt der Autor hier ganz gut ein. Es gibt schon Andeutungen das hinter dem Mord etwas Großes steckt. Das macht direkt Lust auf mehr.

Artwork
Zeichner Carlos Magno macht hier einen guten Job. Besonders die Affen sind ihm gut gelungen. Man kann sie gut unterscheiden. Großartig sind vor allem die Panels, die das Attentat zeigen. Magnos Bilder schaffen es bei diesen Szenen, aber auch beim kompletten Rest der Story immer wieder sehr gut, die jeweilige Stimmung zum Leser zu transportieren.

Fazit
Das Heft ist ein gelungener Auftakt eines Arcs, der scheinbar viel Potential hat und noch sehr spannend werden dürfte. Daher gibt es von mir auch drei Sterne. An dieser Stelle vergebe ich noch keine vier Sterne, da ich trotz des hohen Niveaus hier glaube, dass es noch Steigerungspotential gibt.

Ein weiteres Review zu diesem Heft findet ihr auch bei El Tofu.

Künstler
Daryl Gregory (Autor), Carlos Magno (Zeichner & Tuscher), Juan Manuel Tumburus (Farben), Karl Richardson (Cover)

Bewertung

2 Responses to Review #223: Planet of the Apes #1, April 2011, Boom! Studios

  1. El Tofu sagt:

    Schön das es dir gefallen hat. Es wird auf jeden Fall noch besser!

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  2. Crayton sagt:

    Ich bin gespannt. Die anderen Ausgaben werde ich in den nächsten Tagen wohl lesen.

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