Review #214: Im Netz von Spider-Man #29, Februar 2011, Panini Comics

Hallo Leute,

die Serie „Im Netz von Spider-Man“ brachte im Februar unter anderem die Origin des neuen Geiers. Desweiteren haben hier auch Black Cat, Mr. Negative und Morbius ihre Auftritte. Eine kurze Episode zeigt auch, wie es Flash Thompson mit seiner Kriegsverletzung geht. Also ein Heft mit viel Prominenz.

Dieses Heft enthält die US-Comics The Amazing Spider-Man #621 – #624.

Storytitel
Story 1: Auf Blut aus (aus The Amazing Spider-Man #621, April 2010)
Story 2: Es ist Leben…(aus The Amazing Spider-Man #622, April 2010)
Story 3: Die Trauerphasen (aus The Amazing Spider-Man #622, April 2010)
Story 4: Aasgeier, Teil 1 (aus The Amazing Spider-Man #623, Mai 2010)
Story 5: Aasgeier, Teil 2 (aus The Amazing Spider-Man #624, Mai 2010)

Inhalt
Das Heft beginnt direkt mit einem Team-Up von Spidey und Black Cat. Mit Hilfe seiner schönen Partnerin, will Spidey Mr. Negative wieder die Blutprobe, die er seit einiger Zeit von ihm hat, abjagen. Denn Negative kann ja mit Spidey´s Blut seinen „Teufelsatem“ herstellen, jenes Gas, dass immer die tötet auf dessen DNA es basiert. In der zweiten Story taucht Spidey in die Welt der Vampire ein. Er bekommt es mit Morbius und vor allem mit einer Vampirin die Morbius nachstellt zu tun. Es folgt eine kurze Back-Up-Story mit Flash Thompson in der Hauptrolle. Der versucht sich mit seiner neuen Situation (ihm fehlen seit einem Einsatz im Irak beide Beine), zu arrangieren, was nicht wirklich klappt. Bei den Stories 4 und 5 handelt es sich um einen Zweiteiler, indem der neue Geier im Vordergrund steht. Wir erfahren hier, wie er entstanden ist.

Story
Diesmal enthält das Heft keine Spider-Man Family Stories, von denen ich ja meist nicht so begeistert bin. Das allerdings auch die ASM-Hefte nicht immer ein Garant für gute Stories sind, beweist das Comic hier. Gerade von der Team-Up-Story mit Spidey und Black Cat habe ich mir mehr versprochen. Normalerweise sehe ich die beiden gerne zusammen, da dabei meistens ganz gute Stories herauskommen. Die Geschichte hier ist allerdings bestenfalls durchschnittlich. Klar, die Dialoge der beiden sind zum Teil ganz witzig, allerdings nicht so stark wie sonst. Die zweite Story mit Morbius hat mir gar nicht zugesagt. Sie war sehr zäh und langweilig. Da ist die Back-Up Story mit Flash schon etwas besser. Hier gefällt mir besonders gut, dass seine ehemalige Freundin Sha Shan seine Physiotherapeutin wird. Die beiden letzten Stories rund um den neuen Geier sind ganz gut. Besonders das Ende ist hervorragend. J.J. Jameson wird verdächtig etwas mit der Erschaffung des neuen Geiers zu tun zu haben. Peter weiss das das nicht stimmt. Da er aber keinen Beweis dafür hat, fälscht er ein Photo, um Jamesons Unschuld zu beweisen. Jameson lässt die Sache aber auffliegen und feuert Peter. Das Jameson das macht, obwohl diese Fälschung ja für ihn von Nutzen ist, hat mich sehr überrascht. Doch ihm scheint diesmal doch die Wahrheit wichtiger zu sein als sein eigener Vorteil. Das Peter, der natürlich hier die richtigen Absichten hat, soweit geht und ein Photo fälscht, hätte ich auch nie gedacht. Nun wird er arbeitslos und da die ganze Sache auf einer Pressekonferenz auffliegt, wird es auch schwer für ihn überhaupt wieder Arbeit zu finden. Mir gefällt immer ganz gut wenn Peter viele Probleme hat. Das macht ihn doch sehr interessant und wirkt sich ja auch auf seine Tätigkeit als freundlicher Wandkrabbler von nebenan aus.

Artwork
Auch die Zeichnungen in diesem Heft sind sehr wechselhaft. Während Marcos Martin in der ersten Story noch ganz gute Arbeit abliefert, findet man direkt in der zweiten Geschichte den zeichnerischen Tiefpunkt des Heftes. Vampire mit süßen Stubsnasen, das ist wirklich nichts für mich. Während die Story um Flash Thompson von dem erfahrenen Luke Ross dann wieder ganz gut ist, finde ich es schade, dass die letzten beiden Stories, die ja von der Geschichte her gut sind, optisch auch nicht mein Fall sind. Paul Azacetas Figuren sind mir teilweise viel zu schmächtig geraten. Dennoch sind die Zeichnungen zumindest besser als die bei der Morbius Story. Wenigstens das Variant-Cover (ASM #623) von Joe Jusko hat mir gut gefallen.

Fazit
Ein durchwachsenes Comic, dass von mir daher zwei Sterne erhält.

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Review #165: Im Netz von Spider-Man #25

Künstler
Story 1:Dan Slott (Autor), Marcos Martin (Zeichner & Tuscher), Javier Rodriguez (Farben),
Story 2: Fred van Lente (Autor), Joe Quinones (Zeichner & Tuscher), Javier Rodriguez (Farben)
Story 3: Greg Weisman (Autor), Luke Ross (Zeichner & Tuscher), Javier Rodriguez (Farben)
Story 4: Mark Waid & Tom Peyer (Autoren), Paul Azaceta (Zeichner & Tuscher), Andres Mossa (Farben), Joe Jusko (Variant Cover von ASM #623)
Story 5: Mark Waid & Tom Peyer (Autoren), Paul Azaceta (Zeichner & Tuscher), Andres Mossa (Farben),

Bewertung

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