Comic-Klassiker der Woche #76: The Adventures of Superman #541, Dezember 1996, DC Comics

Hallo Leute,

nachdem Lois Lane und Clark Kent endlich geheiratet haben (siehe Comic-Klassiker der Woche #75), stehen nun die Flitterwochen an. Diese verlaufen allerdings nicht so, wie sich das beide vorgestellt haben.

Storytitel: Happily Ever After

Inhalt
Lois und Clark reisen nach Hawaii um dort romantische Flitterwochen zu erleben. Das klappt am Anfang auch ganz gut. Dann wird ihre romatische Zweisamkeit aber je gestört. Plötzlich taucht ein seltsames Wesen auf, das sich Kekona nennt und damit beginnt Gebäude einzureißen. Kekona behauptet ein Menehune zu sein. Diese hawaiianischen Fabelwesen sind eigentlich eher als Baumeister, nicht aber als Zerstörer bekannt. Lois wittert als gute Reporterin natürlich eine fette Story und folgt dem Wesen. Dabei hat sie Clark immer im Schlepptau. Dieser kann ja nicht eingreifen, da er ja zu diesem Zeitpunkt keine Superkräfte mehr hat. Doch Hawaii hat ja mit dem Superman-Klon Superboy noch einen Beschützer. Zusammen mit diesem können Lois und Clark Schlimmeres verhindern. Kekona verschwindet so schnell wie er gekommen ist. Am Ende der Story wird Clark plötzlich angeschossen und wird von einigen Gangstern entführt, ohne das Lois etwas dagegen tun kann.

Story
Die Geschichte rund um Kekona ist eher mittelmässig und hat mich nicht wirklich beeindruckt. Die Dialoge sind meist lahm und selbst die Kämpfe zwischen Kekona und Superboy sind nichts Besonderes. Insgesamt hat die Story wenig Höhepunkte, bis auf den Cliffhanger am Ende natürlich. Denn die Entführung von Clark macht die Sache wieder spannend und bewegt einen doch dazu, diesen Arc weiter zu verfolgen. Mir gefällt hierbei vor allem die Tatsache das Clark keine Superkräfte mehr hat und dadurch auch verletzlich ist. So schwebt er hier in echter Gefahr. Positiv ist sonst noch zu erwähnen das Superboy’s Sprüche zwar nicht immer, aber wenigstens manchmal zünden und mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Artwork
Beim ultimativen Spider-Man habe ich Stuart Immonens Zeichenstil ja gemocht, aber hier sagen mir seine Bilder nicht so zu. Die Gesichter seiner Figuren wirken mir zu rund. Insgesammt machen die Figuren sogar einen eher „zarten“ Eindruck, also nicht das was man von einem Superman-Heft erwartet.

Fazit
Das Heft ist ein durchschnittliches Comic, dass ein starkes Ende hat. Dafür gibt es von mir 2 Sterne. Im nächsten Comic-Klassiker gibt es dann die Fortsetzung der Geschichte.

Ähnliche Reviews
Comic-Klassiker der Woche #75: Superman – The Wedding Album

Künstler
Karl Kesel (Autor), Stuart Immonen (Zeichner), Jose Marzan (Tuscher), Glenn Whitmore (Farben), Stuart Immonen (Cover)

Bewertung

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4 Responses to Comic-Klassiker der Woche #76: The Adventures of Superman #541, Dezember 1996, DC Comics

  1. El Tofu sagt:

    Das Coer sieht ganz merkwürdig aus…

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  2. Crayton sagt:

    In wie weit merkwürdig?
    Tja in diesem Stil sind auch die meisten Zeichnungen von Immonen hier. Hat mir wie gesagt weniger gefallen.

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  3. El Tofu sagt:

    Es sieht so aus als ob jemand selbst Superboy per Photoshop eingefügt hätte. Perspektivisch und von den Proportionen her siehts für mich auch ganz falsch aus.

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  4. T.J. sagt:

    Das stimmt wohl. Da hat Immonen wirklich schlecht gearbeitet.

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