Review #182: Superman – Secret Origin #5, Februar 2010, DC Comics

Hallo Leute,

im vorletzten Teil der „Superman – Secret Origin“ Mini-Serie werden mit Lois Vater General Lane und Sergeant John Corben weitere bekannte Charaktere eingeführt. Außerdem erleben wir hier die Geburststunde von Metallo, einem weiteren bekannten Superman-Gegner.

Storytitel: Superman Secret Origin Book 5 – Strange Visitor

Inhalt
Lex Luthor ist mit der Berichterstattung des Daily Planet über Superman nicht zufrieden. Er ist sauer das der Mann aus Stahl nun im Mittelpunkt des Interesses der Öffentlichkeit steht. Zunehmend entwickelt Lex einen richtigen Hass auf Superman. Einen neuen Verbündeten findet Luthor in General Lane. Der Vater von Lois teilt Luthors Abneigung gegen Superman, den er sogar als Gefahr für die USA betrachtet. Beide wollen Superman ausschalten. So schicken sie Sergeant Corben, der für General Lane wie ein Sohn ist, in einer Art rießigem Kampfroboter gegen Superman in die Schlacht. Dieser Kampfroboter ist sogar mit einem Strück Kryptonit ausgestattet. Als Corben dieses gegen Superman einsetzt, sieht es düster aus für den Mann aus Stahl. Er wird schwächer und plötzlich verletzen ihn auch die Maschinengewehrschüsse der anderen Soldaten. Durch einen Unfall kommt es zu einer Explosion des Kampfroboters und Superman kann fliehen. Der schwerverletzte Corben wird zu Luthor gebracht. Dieser sagt das er Corben retten kann und hat Besonderes mit ihm vor. Derweil besetzt die Armee den Daily Planet. General Lane will von seiner Tochter alles über Superman wissen.

Story
Auch der fünfte Teil dieses Serie ist sehr stark. Autor Geoff Johns schafft es sehr gut hier vor allem General Lane zu charakterisieren und sein schwieriges Verhältnis zu dessen Tochter Lois darzustellen. So steht der General hier für jene Leute, die gegenüber allen Fremden Vorurteile entwickeln. So sieht er in Superman nicht den Helden, sondern nur ein Alien das ja eine Gefahr für sein Land und die Menschheit sein muss. Ohne lange nachzudenken geht er hier direkt mit seiner Armee gewaltsam gegen Superman vor. Eigentlich also legt er das selbe Verhalten an den Tag, das auch den ehemaligen US-Prsäsident George Bush Jr. während seiner viel zu langen Amtszeit „auszeichnete“. Sollte Geoff Johns das Heft vielleicht sogar als Kritik an diesem Verhalten nutzen wollen, dann ist ihm das sehr gut gelungen. Schön dargestellt ist hier auch, dass Lois und ihr Vater nicht miteinander können. General Lane hätte sich lieber, statt seiner zwei Töchter, einen Sohn gewünscht. Diesen sieht er ausgerechnet in seinem Sergeant John Corben. Das dieser Angeber mal ein Date mit Lois hatte und ihr wieder näher kommen will und auch ein „Nein“ von ihr nicht akzeptieren will, gibt der Story noch zusätzliche Würze. Gut finde ich auch das eben dieser Corben später zu Metallo werden wird, was hier durch den Unfall schon angedeutet ist.

Artwork
Das Artwork von Gary Frank ist wie immer richtig klasse. Sowohl die ruhigeren als auch die Action-Szenen gelingen ihm gut. Er schafft es erneut auch wunderbar die hier herrschende Stimmung immer wieder aufzugreifen und durch seiner Bilder zu verstärken.

Fazit
Das Heft ist wieder einen Tick besser als Teil 4 und bekommt von mir vier Sterne.

Ähnliche Reviews:
Review #164: Superman – Secret Origin #1
Review #168: Superman – Secret Origin #2
Review #172: Superman – Secret Origin #3
Review #176: Superman – Secret Origin #4

Künstler
Geoff Johns (Autor), Gary Frank (Zeichner), Jon Sibal (Tuscher), Gary Anderson (Farben), Gary Frank (Cover)

Bewertung

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