Review #180: Ultimate Spider-Man Band 1, Juli 2010, Panini Comics

Hallo Leute,

nach dem Storyarc Ultimatum bin ich bei den US-Ausgaben von Ultimate Spider-Man ausgestiegen. Als dann dieses deutsche Heft mit den ersten 6 Heften der neuen Serie erschien, habe ich dann doch mal zugeschlagen und auch den neuen Ultimate Spider-Man Comics eine Chance gegeben.

Storytitel: Peter Parkers neue Welt 1-6 ( The New World According to Peter Parker Part 1-6 aus Ultimate Comics Spider-Man #1-#6, August 2009 bis Januar 2010)

Inhalt
Nach Ultimatum beginnt eine neue Zeitrechnung im Ultimativen Marvel Universum. Spider-Man wird, anders als früher, in der Öffentlichkeit endlich als Held wahrgenommen. Auch Peters Privatleben wird immer  turbulenter. Seit längerer Zeit lebt nun schon Gwen Stacy bei ihm. Mittlerweile sind beide auch ein Paar, was auch zu Spannungen mit Peters Ex-Freundin Mary Jane führt. Als dann auch noch Johnny Storm und Bobby Drake alias Iceman ebenfalls bei den Parkers unterkommen, wird die Situation nicht einfacher. Aber auch sonst ist einiges los. Spider-Man muss sich mit einem Mutter-Tochter Gespann namens Bombshells herumschlagen. Das Besondere bei den beiden ist, das ihre Kräfte nur funktionieren wenn beide zusammen sind. Ein seltsamer roter Rächer kämpft recht unkonventionell gegen das Böse und kann Spider-Man einige Male den Hintern retten. Auch in New Yorks Unterwelt tut sich einiges. Mysterio stürzt den gerade erst wieder zurückgekehrten Kingpin aus dem Fenster. Er will zum neuen Paten der Unterwelt aufsteigen.

Story
In diesem ersten Arc der neuen Ultimate Spider-Man Serie ist schon einiges los. Peter hat nun ne neue Freundin, neue Mitbewohner und neue Feinde. Besonders sein Privatleben steht hier im Focus dieses Arcs. Das Heft ist mehr eine Teeny-Soap als eine Superheldengeschichte. Das ist aber eigentlich nicht schlimm, da es hier doch einige interessante Momente gibt. Vor allem die Dreiecksgeschichte zwischen Peter, Mary Jane und Gwen Stacy bietet viel Konfliktpotential. Auch gespannt bin ich welche Folgen die neue Wohnsituation mit Peter, Gwen, Johnny und Bobby noch haben wird. Obwohl die Superhelden-Seite von Peter hier nicht ganz im Vordergrund steht, passieren hier auch interessante Dinge. Mysterio erledigt Kingpin und scheint nun der neue starke Mann der Unterwelt zu sein. Das gefällt mir ganz gut. Anders als bei den meisten anderen Figuren, finde ich die ultimative Version von Mysterio ein wenig cooler als sein Pendant im 616er Universum. Der unbekannte maskierte Kämpfer, der Spidey einige Male aushilft entpuppt sich am Ende als Kitty Pride. Das erfährt sonst niemand, so dass sie wieder eine echte Geheimidentität hat, was ich sehr begrüsse. Das schöne an diesem Panini Heft ist auch, dass man den kompletten Eröffnungsarc der neuen Serie hier am Stück serviert bekommt.

Artwork
Ich habe mal gesagt, dass mir das Artwork sehr Manga-artig vorkommt. Das hat dann mein Blog-Kollege entschieden verneint. Na und er ist ja im Gegensatz zu mir der Experte auf diesem Gebiet. Wie dem auch sei, die Zeichnungen sind sehr rund,, wenig detailreich und haben einen kindlichen Charakter. Das passt zur Story hier durchaus gut. Aber so ganz anfreunden kann ich mich mit diesem Stil noch nicht. Während Mysterio und auch Kitty als maskierter Unbekannter noch recht cool aussehen, gefällt mir Spidey nicht so. Vor allem der viel zu runde Kopf stört mich hier besonders.

Fazit
Obwohl ich mit den Zeichnungen immer noch etwas auf Kriegsfuss stehe, hat mir die Story so gut gefallen, dass ich neugierig auf das nächste Heft wurde (hab mir Band 2 dann auch zugelegt). Da mich die Story also gut unterhalten hat und einige Charaktere optisch wirklich gut sind (Mysterio, Kitty und ein paar andere), vergebe ich hier 3 Sterne.

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Künstler
Brian Michael Bendis (Autor), David Lafuente (Zeichner), Danny Miki, Allen Martinez & Dexter Vines (alle Tuscher), Justin Ponsor (Farben), David Lafuente (Cover)

Bewertung

3 Responses to Review #180: Ultimate Spider-Man Band 1, Juli 2010, Panini Comics

  1. maloney8032 sagt:

    Mir gefällt besonders Zeichenstil der ultimate reihe und das die Charaktere wesentlich jünger gemacht wurde, zudem wird man auch viel näher an Peter herangelassen.

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  2. Crayton sagt:

    Mit Peter hast du Recht. An den wird man wirklich teilweise näher herangelassen. Auch die Zeichnungen von ihm gefallen mir. Aber Spidey sieht hier nicht so gut aus.Zumindestens bei Lafuente nicht. Sein Kopf zum Beispiel ist doch viel zu rund und teilweise zu groß für den Körper gezeichnet. Aber das ist ja Geschmackssache

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  3. Tommyknockers80 sagt:

    Mir sagte der Ultimative Spider-Man in den letzten Monaten auch nicht mehr so zu. Bin jetzt aber wieder für den Death of Spider-Man Arc eingestiegen. Mal sehen wie sich der Arc entwickelt.

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