Comic-Klassiker der Woche #63: The Amazing Spider-Man #203, April 1980, Marvel Comics

Hallo Leute,

gestern Abend war der gute alte Spider-Man wieder mal meine Abendlektüre. Als ich das Heft aus meinem „alten Comicstapel“ gegriffen habe, sagte mir es beim ersten Blick gar nichts mehr. Aber das kann ja passieren. Immerhin habe ich ja im Laufe meines Lebens schon sooo viele Hefte gelesen, das ich mich natürlich nicht an jedes einzelne Comic erinnern kann.

Storytitel: Bewitched, Bothered and Be-Dazzled

Inhalt
Spider-Man der auf eine ruhige Nacht in New York hofft (wie kommt er nur auf die Idee?) wird Zeuge, wie Dazzler von einer Art Lichtkugel verfolgt wird. Spidey kann die junge Frau vor ihrem Verfolger retten. Schnell muss Spider-Man feststellen, das es sich bei Dazzler nicht nur um einen einfachen Disco-Star handelt, sondern das die Frau über übermenschliche Fähigkeiten verfügt. Die Mutantin kann Musik in Lichtmaterie verwandeln. Mit einem solchen Lichtstrahl schaltet sie Spidey aus, da sie diesem nicht vertraut und sich lieber selbst helfen will. Ihr Verfolger entpuppt sich im Laufe der Geschichte als Lightmaster, der mit Dazzlers Hilfe seine auf Licht basierende Macht steigern will. Spider-Man muss diesen nun aufhalten und sich dabei auch noch Dazzler erwehren, die nun unter der Kontrolle von Lightmaster steht.

Story
Jetzt weiss ich wieder, warum ich mich nicht an dieses Heft erinnern kann. Es ist nichts Besonderes. Die Story ist ganz nett und als gemütliche Abendlektüre durchaus brauchbar. Allerdings vermisse ich hier ein wenig die Spannung. Es ist eine 08/15 Story die eigentlich keine Überraschungen beinhaltet. Alles läuft recht vorhersehbar ab. Postiv gefällt mir das Disco-Feeling das die Story hat. Das war zur damaligen Zeit sicherlich passend. Wobei die Disco-Ära am Anfang der 80er Jahre ja eigentlich schon fast zu Ende war bzw. ihren Höhepunkt schon überschritten hatte. Dazzler und Lightmaster sind nicht so interessant. Nett fand ich allerdings das Peter auch Star Trek Fan zu sein scheint und mit seinen Freunden in den ersten Kinofilm dieses Science-Fiktion-Klassikers geht.

Artwork
Die Zeichnungen von Keith Pollard sind ganz angenehm zu betrachten. Allerdings gibt es kein Panel dass mich besonders beeindruckt hat. Aber immerhin gibt es auch keins was irgendwie negativ aufgefallen wäre. Ich denke die Bilder passen ganz gut zur Story. Das Cover stammt übrigens von Comic-Legende Frank Miller. Ich finde es ganz ok, aber habe da von Miller auch schon bessere Sachen gesehen.

Fazit
Ein nettes Heft für zwischendurch, dass man aber nicht unbedingt gelesen haben muss. Es bekommt von mir 2 Sterne.

Künstler
Marv Wolfman (Autor), Keith Pollard (Zeichner), Mike Esposito (Tuscher), Bob Sharen (Farben), Frank Miller (Cover)

Bewertung

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