Comic-Klassiker der Woche #61: Lucky Luke Band 21 – Vetternwirtschaft, 1984 (Nachdruck), Egmont Ehapa Verlag

Hallo Leute,

gestern habe ich mir mal wieder ein Lucky Luke Album reingezogen. Bei diesem stehen die Daltons im Mittelpunkt. Jene vier Brüder die dem „Lone Some Cowboy“ noch viele weitere Male gegenüberstehen sollten.

Storytitel: Vetternwirtschaft

Inhalt
Die Dalton-Brüder Joe, William, Jack und Averell wollen sich an Lucky Luke rächen, da dieser ihre kriminellen Vettern getötet hat. Dabei stellen sie sich jedoch am Anfang sehr ungeschickt an, so dass es weder mit der Rache an Lucky Luke noch mit einem Postkutschenüberfall klappt. Nach einem harten Training haben die Daltons aber ihre Fähigkeiten verbessert und nehmen es erneut mit ihrem Feind auf. Dieser kann die Brüder aber gegeneinander aufhetzt. Dadurch ziehen sie erneut den Kürzeren. Um sie aber besser unter Kontrolle zu halten schließt er sich ihnen zum Schein an. Zusammen begehen sie einige Verbrechen, die aber von Luke vorbereitet sind, so dass niemand zu Schaden kommt. Auch die Beute ist nicht echt. Als die Daltons das merken, kommt es erneut zum Duell mit Luke.

Story
In seiner schon aus Asterix bekannten gewohnten Manier schafft es Autor Rene Goscinny hier einer sehr lustige Geschichte zu schreiben. Die Story beschreibt das erste Zusammentreffen der Daltons mit Lucky Luke. Hier sind sie noch nicht so berühmt und gefährlich wie ihre Vettern, die übrigens den echten Daltons nachempfunden sind. Es hat mich sehr amüsiert, wie unbeholfen die vier hier sind. Fast jedes Panel zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Negativ aufgefallen ist mir, dass William Dalton hier auf den ersten Seiten der zweitkleinste (wie in allen anderen Dalton-Stories später auch) ist, während er auf späteren Seiten plötzlich der zweitgrößte der Brüder ist. Ich weiss nicht ob es sich hierbei um einen Übersetzungsfehler handelt, oder ob sich der große Goscinny hier tatsächlich verzettelt hat.

Artwork
Gekonnt setzt Zeichner Morris die Story um. Durch seine Bilder unterstützt er Goscinny’s Humor sehr gut. Beide bilden ein ebenso gutes Team wie es Goscinny und Uderzo schon bei Asterix taten. Besonders die Mimik von Averell Dalton ist zum brüllen komisch.

Fazit
Ein wunderbares Heft, dass von mir drei Sterne bekommt.

Künstler
Rene Goscinny (Autor), Morris (Zeichner, Cover)

Bewertung

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