Review #159: Spider-Man #74 (Vol.2), Juni 2010, Panini Comics

Hallo Leute,

dieses Heft enthält das Finale des „American Son“-Arcs. Ein Arc der mir bis dahin sehr gut gefallen hat. Ob auch das Finale dieses hohe Niveau der anderen Teile halten konnte erfahrt ihr nun im folgenden Review.

Die Heft enthält folgende US-Comics
The Amazing Spider-Man #599 (komplett), & The Amazing Spider-Man Family #7  (eine Story)

Storytitel
Story 1: American Son Teil 5, Finale (American Son Part 5, aus ASM #599)
Story 2: Nur ein nettes altes Lied (Just an Old sweet Story, aus ASM-Family #7)

Inhalt
Während Norman Osborn als Iron Patriot Spidey richtig fertig macht, steht ihm plötzlich sein Sohn Harry in der neuen American Son Rüstung gegenüber. Es kommt zu einem erbitterten Vater-Sohn-Kampf, der damit endet das Harry seinem unterlegenen Vater entgültig lebewohl sagt. Während Peter seiner Tante später im Krankenhaus erklären muss warum er völlig verletzt dort liegt (er sagt ihr er wäre von nem Autofahrer angefahren worden), freut sich Norman mit Lily schon auf den gemeinsamen Sohn. Für ihn ist sein Sohn Harry nun entgültig gestorben. In der 2. Story erzählt Tante May Peter von ihrem ersten Treffen mit dessen Onkel Ben.

Story
Haben mir die ersten vier Teile des „American Son“ Arcs (siehe Spider-Man #72 und #73) noch ganz gut gefallen, fällt das Finale hier qualitativ doch stark ab. Der Vater-Sohn-Kampf zwischen Harry und Norman hat mir noch ganz gut gefallen, auch wenn das nicht wirklich neu ist. Aber die Flashbacks die diesen Kampf begleiten und einige alte Gespräche zwischen Harry und Peter zeigen stören schon sehr. Denn hier wird oft ein wenig zu dick aufgetragen und wirken irgendwie künstlich. Und als Harry Norman am Boden hat und Peter dann denkt,  Zitat:“Ich hab Götter wanken und Planeten vergehen sehen. Ich hab Menschen von den Toten zurückkommen sehen … alleine durch Willenskraft. Ich hab gesehen, was geschieht, wenn der Hulk richtig schlecht drauf ist … Das war alles nichts gegen diesen Moment, als Harry Osborn los ließ … und endlich aus dem Schatten seines Vaters trat. Aus freiem Willen. Wie ein Mann. Das ist … Harry Osborn. Mein Freund.“ dann ist das schon sehr übertrieben. Die zweite Story ist eine nette kleine Geschichte aus Tante May’s Leben und wurde von Autor Roger Stern routiniert umgesetzt. Allerdings habe ich schon andere ähnliche Geschichten von ihm gelesen. Und im Vergleich dazu bleibt diese Story hier dann doch blass.

Artwork
Das „American Son“-Finale wird direkt von vier Zeichnern umgesetzt. Bei den meisten Bildern handelt es sich um solide Superhelden-Zeichnungen. Leider verderben ja bekanntlich viele Köche den Brei. So passen auch hier die einzelnen Stile der Zeichner oft nicht so gut zueinander und zeigen optisch nicht immer gute Übergänge von dem einen zum anderen Zeichner. Das hat mich beim Lesen dann doch oft gestört. Die zweite Story ist ganz ordentlich gezeichnet, mehr aber auch nicht.

Fazit
Der „American Son“-Arc der mir eigentlich ganz gut bisher gefallen hatte, wird hier leider mit einem schwachen Finale abgeschlossen. Daher vergebe ich hier auch nur einen Stern.

Künstler
Story 1: Joe Kelly (Autor), Stephen Segovia, Marco Checchetto, Paulo Siqueira & Amilton Santos (Zeichner), Chris Chuckry & Jeromy Cox (Farben), Phil Jimenez (Cover von ASM #599)
Story 2: Roger Stern (Autor), Val Semeiks (Zeichner), Mike Getty (Tuscher), Andres Mossa (Farben),

Bewertung

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6 Responses to Review #159: Spider-Man #74 (Vol.2), Juni 2010, Panini Comics

  1. HenrX sagt:

    ich war auch ziemlich enttäuscht gewesen. der Arc hat ziemlich stark angefangen um sich dann in der Belanglosigkeit zu verlieren. Aber das ist halt das Problem fast aller Storys gewsen die es gab. De rAnfang war gut und dann gings rapide berg ab. wenn ich da nur an den Civil war oder world war hulk denke. echt unausgegorene Enden.

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  2. Bendrix sagt:

    Zwei gute Beispiele. Diese „Events“ werden von Marvel halt gerne dazu genutzt den neuen Status für das Marvel Universum, oder zumindest,wie im Fall von WWH, die Figur zu setzten, auf dem dann weitere Serien aufbauen. Damit die Story dort dann weitergeführt werden kann ist das Ende immer irgendwie unfertig, was dann ein unausgegorenes, wie du sagst, Gefühl zurücklässt. Nicht als habe man eine Story mit Anfang, Mitte und Ende vor sich, sondern nur den ersten Teil.
    Finde ich auch schade.

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  3. HenrX sagt:

    Mich stört halt nur immer das man die Story über tausend Hefte aufbaut nur damit Captain America zum Schluss sagt. ich gebe weil ich keine Verletzten mehr will^^

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  4. Bendrix sagt:

    Das war auch schwach. Knaller Enden jetzt auch nicht wirklich Millars Stärke, finde ich.

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  5. Crayton sagt:

    Tja das Ende hier war wirklich nicht so toll. Schade eigentlich, denn sonst war der Arc ja wirklich gut.

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  6. comicfanboy sagt:

    Also ich fand das Heft gut, ja den ganzen Arc richtig Klasse.

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