Comic-Klassiker der Woche #53: The Amazing Spider-Man #239, April 1983, Marvel Comics

Guten Abend Leute,

ich wünsche euch einen frohen Nikolaustag.

Nach drei Wochen Zwangspause gibt es heute dann auch endlich mal wieder mein Comic-Klassiker der Woche. Nachdem der Hobgoblin am Ende von ASM #238 sein Debüt gegeben hatte, kommt es in diesem Heft dann auch zur ersten Konfrontation zwischen ihm und Spider-Man.

Storytitel: The First Hobgoblin Part 2 – Now Strikes The Hobgoblin

Inhalt
Eine Einbruchsserie in einigen Osborn-Firmen sorgt bei der Polizei für Rätsel. Erstaunlich ist besonders, das es der Einbrecher bei seinen Taten auf geheime Räume der jeweiligen Firmen und deren Inhalt abgesehen hat, von denen die Verantwortlichen selber nichts wussten. Hinter diesen Einbrüchen steckt natürlich der Hobgoblin. Dieser deckt sich so weiter mit Waffen und weiterer Ausrüstung des grünen Kobolds ein, die Norman in seinen Firmen versteckt hatte. Spider-Man hält sich derweil im Krankenhaus auf. Dort liegt Felicia Hardy alias Black Cat nach einem Kampf mit Dr. Octopus auf der Intensivstation (nachzulesen in Spectacular Spider-Man #76). In Gedanken und voller Sorge trifft Spider-Man später zufällig erstmals auf den Hobgoblin, als er diesen bei einem weiteren Beutezug stört. So kommt es zu einem erbitterten Kampf zwischen den beiden Kontrahenten, an dessen Ende Spider-Man seinen neuen Gegner zwar in die Flucht schlagen, diese aber nicht verhindern kann.

Story
Nachdem wir im ersten Teil den Mann der zum ersten Hobgoblin wurde nur im Hintergrund agieren sahen und er sich erst auf der letzen Seite in seinem Kostüm zeigte, sehen wir ihn hier erstmals in Action. Wie stark und gefährlich er ist, bekommt der Netzschwinger hier deutlich zu spüren. Der Auftritt des Gnoms gefällt mir hier sehr gut. So ist er ein ebenbürtiger Gegner für Spider-Man und setzt diesem ordentlich zu. Was mir aber besonders gut an dieser Story gefallen hat ist, das Autor Roger Stern die wahre Identität des Hobgoblin hier weiter im Dunkeln lässt. So bleibt reichlich Platz zur Spekulation. Dadurch macht Stern den Hobgoblin aber noch interessanter als er sowieso schon ist.

Artwork
Auch in diesem Teil ist John Romita Jr. der Zeichner. Anders als im ersten Teil lässt er sich diesmal aber nicht von seinem Vater tuschen. Stattdessen übernimmt Frank Giacoia diesen Job. Dadurch kommt diesmal auch Romita Jr’s eigener Stil etwas besser zur Geltung. Zwar unterscheiden sich seine Zeichnungen noch von seinen heutigen Werken, aber man erkennt seine Handschrift hier schon etwas. Die Bilder wirken sehr gut. Besonders den actionreiche Kampf zwischen dem Hobgoblin und Spider-Man hat er gut hinbekommen.

Fazit
Auch dieses Heft ist wieder gut zu lesen und hat mir sehr viel Spass gemacht. Und seien wir ehrlich: Der Hobgoblin ist schon sehr cool. Das Heft verdient drei Sterne.

Künstler
Roger Stern (Autor), John Romita Jr. (Zeichner), Frak Giacoia (Tuscher), Glynis Wein (Farben), John Romita Jr. (Cover)

Bewertung

 

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