Comic-Klassiker der Woche #50: Superman #50, 1983, Egmont Ehapa Verlag


Hallo Leute,

nachdem ich es letzte Woche nun doch nicht mehr geschafft habe dieses Review zu posten, gibt es nun heute die 50. Folge meiner Comic-Klassiker der Woche. Für dieses Jubiläum werde ich das 50. Superman-Taschenbuch vom Ehapa Verlag reviewen.

Storytitel
1. Superman und Batman – Kapitel 1: Zwei Freunde – ein Team!
2. Superman und Batman – Kapitel 2: Die Macht des Bösen!
3. Superman und Batman – Kapitel 3: Der Feind in meinem Herzen!
4. Superman und Batman – Kapitel 4: Zur Hölle…..und zurück!

Inhalt
Als Superman und Batman zusammen auf einer Routinepatrouille unterwegs sind, werden sie auf einige Passanten aufmerksam, die von einer Art Tiermenschen überfallen werden. Im Kampf merken die Helden schnell, dass es sich bei diesen Wesen nicht um maskierte normale Menschen handelt. Diese Tierwesen setzen den Helden nämlich arg zu. Zwar können die Helden die Angreifer mit viel Mühe besiegen, aber Batman wird beim Kampf leicht verletzt und verliert das Bewustsein. Vorher spürt er noch die Anwesenheit einer bösen, fremden Macht. Nachdem er Batman zu Hause abgesetzt hat und es diesem dann auch wieder besser geht, fliegt Superman nach Hause und legt sich schlafen. In einem Albtraum erkennt Superman das sich sein Freund Batman in Gefahr befindet und das diese Gefahr irgendetwas mit dem Tierkreiszeichen zu tun hat, dass vor Jahren aus seiner Festung gestohlen wurde. Ohne die auf der ganzen Welt verstreuten Tiermünzen, ist dieses aber harmlos. Die beiden Helden finden nun aber heraus, dass die Münzen gegen Fälschungen ausgetauscht wurden. Nun besitzt also jemand sowohl das Tierkreiszeichen als auch die dazugehörigen 12 Münzen. Hinter all dem steckt eine Magierin die sich Madam Zodiac nennt. Diese will ihrem Meister, einem als schwarze Wolke mit Gesicht dargestelltem Wesen, helfen einen Körper zu finden. Diesen braucht er nämlich um von seiner Dimension auf die Erde zu gelangen. Im Laufe der Story wächst die Macht des Meisters immer weiter. Das zeigt sich auch dadurch, das immer mehr Böses auf der Welt passiert und Superman, Batman und auch Robin immer mehr zu tun bekommen und sich immer neuen Gefahren gegenüber sehen. Als Körper hat sich „der Meister“ ausgerechnet den von Batman ausgesucht. Es gelingt ihm auch diesen zu übernehmen. So sehen sich Superman und Robin nun einem mächtigen Feind im Körper ihres Freundes gegenüber. Können sie Batman retten? Aber wie soll das gehen ohne ihn zu verletzen? Schlecht ist auch, dass Supermans größte Schwäche neben Kryptonit ausgerechnet Magie ist, die hier ja viel im Spiel ist.

Story
In diesem Taschenbuch wird nur eine dafür aber große Geschichte in 4 Kapiteln erzählt. Und diese Story braucht auch wirklich alle 96 Seiten. Dabei schaffen es die Autoren sehr gut die Geschichte langsam aufzubauen und weiterzuentwickeln, ohne das dabei Langeweile aufkommt. Hier sind wirklich alle Seiten spannend. In diesem Heft bekommt man wirklich alles was eine gute Superhelden-Geschichte ausmacht und noch mehr. Die Autoren liefern eine sehr gute Team-Up Story mit DC’s beiden größten Helden. Hier zeigt sich mal wieder schön wie gut Superman und Batman trotz ihrer großen Unterschiede als Team funktionieren und wie tief die Freundschaft der beiden ist. Gewürzt wird das Ganze mit viel Magie. Eine gute Idee der Autoren, ist doch Magie neben Kryptonit die Schwachstelle des Mannes aus Stahl. So sind die beiden Helden ihren Gegnern doch eigentlich kräftemässig unterlegen. Das gefällt mir immer ganz gut, wenn der Held, oder in diesem Fall die Helden, den Schurken eigentlich unterlegen sind und es dann doch irgendwie schaffen das Ganze zu überleben bzw. am Ende siegreich zu sein. Das ist auf jeden Fall spannender, als wenn die Helden von Anfang an die Stärkeren sind. Während die ersten drei Kapitel von Cary Burkett geschrieben wurden, sind beim 4. Kapitel Mike W. Barr und Marv Wolfman die Autoren. Trotz der unterschiedlichen Autoren entsteht aber kein erzählerischer Bruch in der Story. Alle drei erzählen ihre Parts auf dem gleichen hohen Niveau. Man bekommt hier wirklich eine gute Story serviert, die ich auch heute noch gerne lese.

Artwork
Auch die Zeichnungen haben mir hier gefallen und stehen der Story in nichts nach. Oder sagen wir lieber sie sind fast so gut wie die Story. Denn der Stil von Trevor von Eeden in Kapitel drei gefällt mir nicht ganz so gut wie die Zeichnungen in den anderen Kapiteln. Die Gesichter seiner Figuren wirken etwas zu kantig. Superman und vor allem Batman sehen hier irgendwie fremd aus. Obwohl von Eeden es dadurch zumindest bei Batman ganz gut schafft ihn nach der Übernahme durch den „Meister“ darzustellen. Denn sein Gesichtsausdruck wirkt hier sehr kalt und hat auch diese böse Aura. Und das passt dann natürlich wieder sehr gut. Insgesamt bekommt man viele gute Actionszenen aber auch einige gute ruhige und tiefgründige Momente zwischen Superman und Batman zu sehen die alle sehr gut dargestellt sind.

Fazit
Dieses Heft lese ich auch heute noch unheimlich gerne und es gehört in meiner großen Comic-Sammlung zu meinen Top 10. Nachdem mir das Heft mal abhanden gekommen war, habe ich es mir vor ein paar Jahren nochmal bei ebay gekauft. Als ich es dort sah, habe ich ohne zu zögern nochmal zugegriffen und bin nun froh, das es erneut in meinen Besitz gelangt ist. Es bekommt von mir natürlich vier Sterne.

Künstler
Cary Burkett (Autor, Kapitel 1-3), Mike W. Barr & Marv Wolfman (Autoren, Kapitel 4), Rich Buckler & Sam de la Rosa (Zeichner, Kapitel 1 & 2), Trevor van Eeden (Zeichner, Kapitel 3), Adrian Gonzales ( Zeichner, Kapitel 4)

Bewertung

3 Responses to Comic-Klassiker der Woche #50: Superman #50, 1983, Egmont Ehapa Verlag

  1. RedRobin sagt:

    Kann es sein dass du den Artikel vor 21 Stunden das erste Mal online gestellt hast und ihn danach gleich wieder gelöscht hast. Mein Feedreader hat ihn nämlich schon früher angezeigt, als ich den Artikel aber angeklickt habe um ihn auf der Seite zu lesen wurde er nicht gefunden…

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  2. Crayton sagt:

    Hi Red Robin,
    ja das stimmt. Wollte den für den Montag auf planen stellen und habe da versehentlich veröffentlichen gedrückt. War ein versehen. Habe den dann sofort wieder runtergenommen. Der sollte ja erst Montag online gehen und nicht Sonntagabend. Sorry wollte deinen Feedreader nicht verwirren!:-)

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  3. RedRobin sagt:

    Dachte schon der könnte in die Zukunft sehen 😉 Gut (oder schlecht, wie man nimmt) dass das nicht der Fall ist.

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