Review #155: Supergirl #53 (Vol.5), Juni 2010, DC Comics

Hallo Leute,

Supergirl ist eine Serie die mir in den letzten Jahren richtig ans Herz gewachsen ist. Meistens fand ich die Hefte sowohl von der Story als auch vom Artwork her gut. Einzige Ausnahmen waren eigentlich die Hefte #51 (schaut mal mein Review dazu) und #52 die ganz im Zeichen von „Last Stand of New Krypton“ standen. Beide Hefte waren nur mittelmässig. Doch dieses Heft ist ja frei von einem übergeordneten Event. So kann sich die Serie wieder voll und ganz auf ihre Titelheldin konzentrieren.

Storytitel: Fallout

Inhalt
Das Heft beginnt mit einem Albtraum den Supergirl hat. Im Traum trifft sie auf ihre Eltern und andere tote Kryptonier, die ihr als Zombies begegnen. Sie macht sich für deren Tod verantwortlich (ihr Vater starb während der New Krypton-Storyline und ihre Mutter während „War of the Supermen“) beziehungsweise macht sich selber Vorwürfe das sie deren Tod und den der vielen anderen Kryptonier nicht verhindern konnte. Nachdem Traum fast sie den Entschluss nur noch ihre irdische Rolle der Linda Lang auszufüllen und nicht mehr als Supergirl in Erscheinung zu treten. Das teilt sie auch ihrer Freundin Lana Lang , als deren Nichte sie auf der Erde auftritt, mit. Diese versucht Supergirl zu überreden doch als Superheldin weiterzumachen und ihre kryptonische Herkunft nicht zu verleugnen. Während dessen versucht Dr. Light (Kimiyo Hoshi) in den S.T.A.R. labs Superwoman (Lucy Lane) wieder zu einem Menschen zu machen. Dabei schreibt sie mit Hilfe von kryptonischer Technik Lucys DNS Schritt für Schritt um, was für diese äußerst schmerzhaft ist. Plötzlich erschüttert eine riesige Schockwelle das Labor und die ganze Stadt. Da sie ja auch Mitglied der Justice League ist, macht sich Dr. Light zusammen mit Gangbuster auf die Suche nach der Ursache dieser Schockwelle. In der Kanalisation stoßen sie auf ein abgestürztes Raumschiff, aus dem Bizarro Supergirl aussteigt.

Story
Die Story hat mir ganz gut gefallen. Das Kara durch die letzten Ereignisse rund um die Zerstörung von New Krypton stark mitgenommen ist finde ich ganz gut. Immerhin sind ihre Eltern nun tot und ihre neue Heimat ist zerstört. Wobei Autor Gates hier ein wenig zu dick aufträgt. Besonders gut finde ich in dem Zusammenhang die Dialoge zwischen Kara und Lana Lang. Lana versucht ihrer Freundin ins Gewissen zu reden und ihr klarzumachen, dass die Welt sie doch als Heldin braucht. Ihre Rolle hier finde ich gut. Sie gibt Kara die Unterstützung die sie braucht. Was die Ankunft von dieser Bizarro Supergirl betrifft, bin ich noch etwas zwiegespalten. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von dieser weiblichen Version eines alten Superman-Gegner halten soll. Ist diese Figur wirklich nötig? Na es kommt wohl darauf an was Sterling Gates in den nächsten Heften daraus macht. Geholt habe ich sie mir auf jeden Fall, allerdings bisher noch nicht gelesen. Wenn es Gates schafft diesen Charakter interessant zu gestalten, dann ist es gut. Ich hoffe nur das er sich nicht zu sehr an  Supermans Bizarro orientiert. Nicht das ich etwas gegen diesen Charakter hätte, aber eigentlich reicht ja ein Bizarro im DC Universum. Gespannt bin ich aber schon auf diese Bizarro Supergirl. Und da Gates mein Interesse geweckt hat, hat er schon mal alles richtig gemacht. Auch ob Supergirl ihre innere Krise bewältigt interessiert mich brennend. Insgesamt also eine gute Story, die Lust auf mehr macht.

Artwork
Der Zeichner Jamal Igle liefert hier eine gute Arbeit ab. Schon die ersten Seiten, die Karas Albtraum zeigen sind ihm sehr gut gelungen. Die dort gezeigte Action und die zombieartigen toten Kryptonier sehen wirklich gut aus. Auch diese Bizarro Supergirl am Ende des Heftes sieht durchaus interessant aus. Auf den ersten Blick sogar noch einen Tick besser als der männliche Bizarro. Aber auch bei den emotionalen Szenen mit Supergirl und Lana weiss Jamal Igle zu überzeugen. Besonders die Mimiken der Gesichter bringen die Emotionen gut rüber.

Fazit
Supergirl #53 ist ein gelungenes Comic-Heft, dass sich auch für Leute lohnt, die die Maid aus Stahl bisher nicht so sehr verfolgt haben. Als Fan dieser Serie wurde ich zumindestens nicht entäuscht und werde hier weiterhin dran bleiben. Ihr könnt euch also auch in Zukunft immer wieder auf Supergirl-Reviews freuen.

Künstler
Sterling Gates (Autor), Jamal Igle (Zeichner), Jon Sibal (Tuscher), Nei Ruffino (Farben), Jamal Igle & David Baron (Cover)

Bewertung

4 Responses to Review #155: Supergirl #53 (Vol.5), Juni 2010, DC Comics

  1. Lorenz sagt:

    Ich bin ja ein Supergirl ÜBER-Fanboy, ich wüsste nicht, was ich ohne die Serie machen würde, meine absolute Lieblingsserie.

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  2. Bendrix sagt:

    Dann interessiert es dich sicher dass ab 2011 Nick Spencer (Morning Glories, Shuddertown) der neue Schreiber wird.

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  3. Lorenz sagt:

    I don’t like it

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  4. Bendrix sagt:

    Hab selber noch nichts von ihm gelesen.

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