Review #154: Batman #42 (Vol.3), Juni 2010, Panini Comics

Hallo Leute,

das Heft 42 der aktuellen deutschen Batman-Serie von Panini, enthält die ersten beiden Teile des  vierteiligen Arcs Lange Schatten, der von Mark Bagley gezeichnet wurde. Wenn Bagley zeichnet ist das für mich sowieso ein Grund das Heft zu holen. Denn sein Zeichenstil gefällt mir fast immer gut. Ist das auch hier so? Und schafft es Autor Judd Winick denn auch eine interessante Story abzuliefern. Diese Fragen werden nun im folgenden Review beantwortet.

Diese Heft enthält folgende US-Hefte
Batman #688 & #689

Storytitel
Story 1: Lange Schatten, Teil 1 – Alte Sünden werfen lange Schatten (Long Shadows Part 1 – Old Sins Cast Long Shadows aus Batman #688)
Story 2: Lange Schatten Teil 2 – Neuer Tag, neuer Ritter (Long Shadows Part 2 – New Day, New Knight aus Batman #689)

Inhalt
In der ersten Story ist Dick Grayson als Batman mittlerweile recht aktiv. Er zeigt sich bei seinen Heldentaten nun verstärkt der Öffentlichkeit und achtet in besonderem Maße darauf, das die Presse auch davon berichtet. Viele seiner Aktion stören oder vereiteln Vorhaben des Penguin, was Batman aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss. Der Penguin versucht die Macht über Gothams Unterwelt an sich zu reissen. Einen Widersacher findet er in Two-Face. Auch dieser hat Interesse der neue Gangster-Boss der Stadt zu werden. Um den Penguin auszuschalten spielt er Batman heimlich Informationen über die Aktivitäten von Oswald Cobblepot zu, damit dieser die Machenschaften seines Kontrahenten vereiteln kann. Natürlich weiss Batman nicht von wem die Infos kommen. Die Heldentaten des Mitternachtsdetektiv schaut er sich dann auf Video an, indem er sich die Überwachungsbänder der Tatorte besorgt. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass es sich bei diesem dunklen Ritter nicht um Batman handelt. In der zweiten Story vereitelt Batman immer mehr von Penguins Geschäften. Dieser holt sich nun Hilfe von einem hier noch Unbekannten, der ihm das Ungetüm Clayface und einen weiteren schwer bewaffneten Typen zur Seite stellt um gegen Batman vorzugehen. Two-Face kommt in der Zwischenzeit immer mehr zu der Erkenntnis, dass dieser Batman jemand anderes sein muss. Am Ende des Heftes steht Batman dann Clayface und seinem bewaffneten Freund gegenüber.

Story
Autor Judd Winick schafft es hier sehr gut, zwei interessante Stories zu schreiben. Besonders gut gefallen hat mir, wie er hier immer wieder die großen Unterschiede in der Vorgehens- und Denkweise zwischen Bruce und Sick als Batman herausstellt. Sehr gut ist auch, wie Winick hier einige Schwierigkeiten darstellt, die Dick mit dem Batman-Kostüm hat. So ist ihm das Cape viel zu schwer und behindert ihn im Kampf. Auch die Schlitze für die Augen an der Maske müssen von Alfred angepasst werden. Ich finde wirklich gut, das hier auf solche Sachen mal eingegangen wird. Denn natürlich ist das Batman-Kostüm auf Bruce zugeschnitten und es wäre ein Wunder wenn Dick es einfach so übernehmen könnte, ohne das Veränderungen daran nötig sind. Auch das Batman hier in einen Machtkampf zwischen dem Penguin und Two-Face gerät hat mir gut gefallen und ist durchaus interessant geschrieben. Und das Two-Face erkennt, dass ein anderer unter dem Batman-Outfit stecken muss, ist auch logisch erklärt und macht die Sache hier spannend. Spannung baut sich auch am Ende auf. Wer ist der geheimnisvolle Fremde den Penguin um Hilfe bittet? Dadurch das ich auch teilweise die US-Hefte kenne, wusste ich es zu diesem Zeitpunkt natürlich schon, aber wenn man es noch nicht weiss, ist das hier schon eine spannende Frage. Auch gespannt darf man sein wie Batman dann im weiteren Verlauf dieses Arcs mit Clayface und seinem Partner zurechtkommen wird und vor allem wie es mit Two-Face und seiner Entdeckung, das Batman eben nicht der alte ist, weitergeht.

Artwork
Mark Bagley setzt diese Story optisch gekonnt um. Hier hat mir wieder fast jedes Panel gefallen und es ist wirklich ein Genuss diese Bilder zu sehen. Besonders die Action-Szenen sind Bagley gut gelungen. Hierbei sind Kampfszenen besonders rasant dargestellt und wirken daher sehr gut. Ein kleiner Schwachpunkt in den Zeichnungen ist höchstens, dass wenn er sein Kostüm an hat, dann wirkt Dick hier genau wie Bruce als Batman. Man kann sie von der Größe und der Muskelmasse her nicht unterscheiden. Hat Dick die Maske aus sieht er natürlich deutlich jünger aus als Bruce und dann wirkt er auch weniger muskulös in seinem Kostüm. Aber insgesamt sind die Bilder wirklich sehenswert.

Fazit
Ein wirklich gutes Heft, bei dem sowohl die Story als auch das Artwork stimmt. Daher gibt es von mir hier auch drei Sterne.

Künstler
Judd Winick (Autor), Mark Bagley (Zeichner), Rob Hunter (Tuscher), Ian Hannin (Farben), Tony Daniel (Cover von Batman #688)

Bewertung

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