Review #143: Superman – War of the Supermen #3, Mai 2010, DC Comics

Nachdem die Story im zweiten Teil schwächelte, habe ich hier wieder auf Besserung gehofft.

Storytitel: War of the Supermen – The Battle for Earth

Inhalt
Auf dem Mars trifft nun ein Team ein, dass aus Superboy Flamebird und Nightwing besteht (nein nicht Dick Grayson in seiner alten Rolle, der Typ hier ist ein ganz anderer). Flamebird wird klar, das Lex Luthor mit Hilfe von Rao die Sonne zu einer roten Sonne gemacht hat. Flamebird kann die Sonne wieder „reparieren“ und in eine gelbe Sonne zurückverwandeln. Allerdings stirbt sie dabei. Dadurch wird der Tod von Superman, Supergirl und den anderen Kryptoniern verhindert. Zod greift nun selber aktiv in diesen Krieg ein. Zusammen mit seinen Leuten fliegt er auf die Erde. Die Kryptonier sorgen für viel Zerstörung. Ihnen entgegen stellen sich diverse Superhelden sowie eine Art Kryptonit-Armee. Dennoch sieht es nicht gut für die Erde aus.

Story
Ähnlich wie bei dem zweiten Teil bin ich auch hier nicht zufrieden. Das Flamebird hier Superman und die anderen rettet finde ich nicht so interessant. Das es zu so einer Rettung kommt, war ja klar. Das hier ausgerechnet Flamebird und Nightwing eine Rolle spielen, gefällt mir nicht, da ich diese beiden Figuren nicht kenne (also ich weiss aus Reviews, dass sie während Supermans Abwesenheit Metropolis beschützten) und sie auch langweilig finde. Auch der Tod von Flamebird hat mich daher nicht berührt, da ich sie wie auch Nightwing eh für austauschbar halte. Negativ viel mir auch ein Fehler auf, den die Autoren in diesem Heft begangen haben. Zod spricht in einer Szene davon, dass es vor 2 Stunden noch 80.000 Kryptonier gab. Beworben wurde dieser Krieg als „100 Minute War“. Zwei Stunden sind aber 120 Minuten und der Krieg dauert hier ja noch an. So etwas sollte so erfahrenen Autoren aber nicht passieren. Hätte man damit nicht so stark geworben, wäre es mir wohl auch nicht aufgefallen. Komisch fand ich auch diese Kryptonit-Armee. Wußte gar nicht das es so viel von dem Kryptonit auf der Erde gibt, dass man eine ganze Armee damit ausstatten könnte. Das wurde doch in den 70er Jahren abgeschafft. Vorher hatte ja fast jeder Verbrecher ein Stück Kryptonit, bevor die Autoren es in den 70er Jahren (oder waren es die 60er?) total einschränkten und selten machten. Alles in allem ist die Story auch hier mau.

Artwork
Das Artwork hier ist ganz ok, hat mich aber auch nicht richtig begeistern können. Na ja ein paar Panels waren schon richtig klasse. Insgesamt ist der Zeichenstil hier aber durchschnittlich.

Fazit
Dieses Heft hier mit seinen Fehlern (Stichwort 100 Minuten Krieg), der seltsamen Kryptonit-Armee,den teilweise langweiligen Figuren (Flamebird und Nightwing) und dem durchschnittlichen Artwork bekommt von mir nur einen Stern und ist hoffentlich der Tiefpunkt der Serie. Das würde nämlich heißen, dass das Finale nur besser werden kann.

Künstler
James Robinson & Sterling Gates (Autoren), Cafu (Zeichner), Bit (Tuscher), Blond (Farben), Eddy Barrows, J.P. Mayer & Rod Reis (alle Cover)

Bewertung

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