Review #134: The Incredible Hulk #609, Mai 2010, Marvel Comics

Guten Morgen Leute,

ich habe in den letzten Jahren ja nicht viele Hulk-Hefte gelesen. Nur ein paar von Loeb rund um den roten Hulk. Doch die wurden eigentlich mit jeder Nummer schlechter, so dass ich schon bald ausgestiegen bin. Und das obwohl ich den Hulk eigentlich sehr gerne mag. Die Geschehnisse rund um den Hulk und seiner Verwandschaft habe ich in letzter Zeit also nur noch aus der Ferne ein wenig verfolgt. Dieses Heft hier habe ich mir dann geholt, weil ich irgendwo gelesen habe, dass hier endlich nach über 2 Jahren die wahre Identität des roten Hulk gelüftet werden sollte. Das ist zwar nicht der Fall (das passiert in Hulk #22), aber immerhin wird hier die Identität einer anderen Figur offenbart.

Storytitel
1. Story: Perfection
2. Story: Act I – The Night Is For Vengeance

Inhalt
Der Leader hat einige kluge Köpfe des Marvel-Universums wie zum Beispiel Bruce Banner, Reed Richards und Doctor Doom an Maschinen angeschlossen, die dafür sorgen das die Personen sich in einer Art virtuellen Traumwelt befinden, ohne zu wissen das dieses perfekte Paradies nicht real ist. Während Bruce glücklich und zufrieden in dieser Welt, in der er als Mann der den Hulk tötete gilt, vor sich hin lebt, kommt es in der realen Welt zu einem großen Kampf zwischen A-Bomb, Skaar und ein paar andere „Helden“ es mit zu roten Hulks verwandelten Marines. In Banners Traumwelt ist es letztendlich Doctor Doom der sich und die anderen aus dieser Welt befreit. Als Banner dann erwacht stürzt sich in der realen Welt direkt Red She-Hulk auf ihn. Doch sein Sohn Skaar verhindert hier Schlimmeres und durchbohrt diese mit einem Schwert, woraufhin sich Red She-Hulk in ihre menschliche Gestalt zurückverwandelt. Die 2. Story spielt auf dem Planeten Sakaar, der Heimatwelt von Hulks Sohn Skaar. Hier wird Hiro-Kala, der andere Sohn von Hulk, von Axeman Bone verfolgt. Dieser beschuldigt Hiro-Kala seine Tochter Lihla umgebracht zu haben.

Story
Die Geschichte hier hat mich nicht überzeugt. Diese ganze Traumwelt-Story ist zwar ganz nett zu lesen, aber wirklich nichts Besonderes. Hier bin ich nur überrascht, das ausgerechnet Doom es ist, der alle aus dieser virtuellen Welt befreit. Da hätte ich eher mit Reed oder Bruce selbst gerechnet. Auch der große Kampf zwischen den Red Hulk-Soldaten und den anderen „Helden“ ist solide geschrieben, bietet aber keinen Aha-Effekt. Das Highlight des Heftes bietet da dann schon das Ende, als Skaar seinen Vater Bruce vor Red She-Hulk beschützt. Als er diese mit dem Schwert durchbohrt, verwandelt sie sich zurück in Betty Ross. Das hat mich ebenfalls überrascht. Allerdings habe ich mich für Red She-Hulk nie wirklich interessiert. Ich finde den Charakter eigentlich überflüssig. Das sie sich nun als Betty herausstellt, macht die Figur dann ein wenig interessanter. Bei der 2.Story war ich schon nach den ersten beiden Seiten so gelangweilt, dass ich den Rest nur überflogen habe. Diese Geschichte hätten die Verantwortlichen auch ruhig weglassen können.

Artwork
Das Artwork der Hauptstory hat mir ganz gut gefallen. Zeichner Paul Pelletier macht hier einen guten Job. Seine Figuren wirken überzeugend. Er hat sowohl die Actionszenen als auch die ruhigeren Momente gut drauf und fängt jedesmal die Stimmung gut ein.  Miguel Muneras Bilder in der zweiten Story sind auch ok, reichen aber nicht an das Artwork der Hauptstory ran.

Fazit
Dieses Heft ist eher mittelmässig. Bei den Stories haben wir eine durchschnittliche (die Hauptstory) und eine wirklich langweilige (die zweite Geschichte). Positiv ist nur das Artwork von Pelletier, sowie die etwas überraschende Auflösung um Red She-Hulks Identität. Insgesamt vergebe ich hier 2 Sterne.

Künstler
Story 1: Greg Pak (Autor), Paul Pelletier (Zeichner), Danny Miki (Tuscher), Frank D’Armata (Farben), John Romita Jr., Klaus Janson & Dean White (Cover)
Story 2: Scott Reed (Autor), Miguel Munera (Zeichner), Jeffrey Huet (Tuscher), John Rauch (Farben)

Bewertung

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