Review #133: Batman-The Return of Bruce Wayne #2, Mai 2010, DC Comics

Guten Abend Leute,

nun mal zum zweiten Teil von „The Return of Bruce Wayne“. Nachdem diese Mini-Serie recht mittelmässig gestartet war, hoffte ich das es hier im zweiten Teil auf Besserung. Allerdings war ich schon vor dem Lesen dieses Heftes recht skeptisch. Hier befindet sich Bruce Wayne ca. 17. Jahrhundert, einer Zeit in der viele Puritaner von England in die britischen Kolonien nach Neuengland in den späteren USA auswanderten. Diese Zeitspanne hat mich nie wirklich richtig interessiert. Da also die Ära in der sich Bruce hier befindet schon mal nicht so interessant ist, hoffte ich das es wenigstens die Geschichte sein würde.

Storytitel: The Return of Bruce Wayne Part 2- Until the End of Time

Inhalt
wir befinden uns in einer Kolonie namens Gotham. Nachdem sie von ihm vor einem mit riesigen Tentakeln ausgestatteten Monster gerettet hat, pflegt eine Frau namens Annie den verletzten Bruce Wayne wieder gesund. Sie gibt gibt Bruce, der an einem Gedächtnisverlust leidet, die Identität eines Mannes, der sie für eine Hexe hielt und mittlerweile selbst tot ist. Bruce muss im Laufe der Story mit Hilfe von viel Detektivarbeit noch ein Verbrechen aufklären. In der Zwischenzeit begeben sich Booster Gold, Rip Hunter, Superman und Green Lantern ans Ende der Zeit und treffen dort auf ein Wesen, das sich Archivar nennt. Am Ende der Story kommt Bruce in die nächste Zeit. Hier trifft er auf den Piraten Blackbeard.

Story
Also ich fand Bruces Abenteuer in dieser Welt der Hexenverfolgung recht langweilig. Diesmal musste ich mich richtig durch die Story durchkämpfen und hätte am liebsten schon nach wenigen Seiten aufgehört zu lesen. Die Geschichte ist mit sehr vielen Dialogen vollgestopft, die leider sehr uninspiriert wirken und mich wirklich eingeschläfert haben. Ein wenig mehr Interesse hab ich dann schon für die Reise der nach Bruce Wayne suchenden Helden ans Ende der Zeit entwickelt. Wobei mir hier auch einiges Unklar ist. Also, soweit ich es verstanden habe, ist dieser Archivar eine ältere Version von Bruce. Doch was hat er vor. Er stielt hier Rip Hunters Zeitmaschine und lässt die Helden zurück. Interessant fand ich nur, dass herauskommt, das Darkseid wohl Bruce in eine Art Superwaffe verwandelt hat, die das Universum vernichten kann. Darkseid geht von Anfang an davon aus, das Bruce den Weg zurück ins 21. Jahrhundert wieder finden wird und somit zu einer tödlichen Gefahr für die Gegenwart werden könnte. Da bin ich mal gespannt wie sich das im Laufe der Mini weiterentwickelt.

Artwork
Auch hier bin ich im Vergleich zum ersten Teil enttäuscht. Im ersten Teil fand ich die Arbeit von Zeichner Chris Sprouse noch ganz gut. Hier allerdings bin ich von den Bildern, für die diesmal Frazer Irving zuständig war, eher gelangweilt. Seine Bilder passen hier zwar gut zu der Story, aber sie verstärken eben nur die Langeweile, die mir schon die Geschichte an sich bereitet hat. Es gibt hier kein Bild, dass herausragt. Insgesamt ist die Arbeit sehr bieder. Das Cover, bei dem Irving von Andy Kubert untersützt wurde ist im Vergleich zum restlichen Artwork ein Highlight. Zwar habe ich auch hier schon bessere Bilder von Kubert gesehen, aber dennoch hätte ich mir ihn hier auch als Zeichner der Story gewünscht. Das hätte diese zwar nicht besser gemacht, aber wenigstens anschaulicher.

Fazit
Nach diesem Heft, habe ich wirklich kurz überlegt bei dieser Serie auszusteigen, so schwach fand ich es. Das habe ich allerdings nicht gemacht, sondern bin dann doch weiter drangeblieben. Für dieses Heft, bei dem mich nur die Reise der anderen Helden ans Ende der Zeit halbwegs interessiert hat, vergebe ich einen Stern.

Ein weiteres Review zu diesem Comic findet ihr auch bei kaozblog.

Künstler
Grant Morrison (Autor), Frazer Irving (Zeichner), Karl Story (Tuscher), Guy Major (Farben), Andy Kubert & Frazer Irving (Cover)

Bewertung

7 Responses to Review #133: Batman-The Return of Bruce Wayne #2, Mai 2010, DC Comics

  1. HenrX sagt:

    wird ja nicht gut angenommen die Reihe, sagenhaft 😀 wenigstens fand ich das erste Heft von uns dreien am Besten^^

    Liken

  2. der Nachbar sagt:

    Ja, das erste Heft war wirklich interessanter. Und nicht bloß, weil es der Opener zu dieser Mini war.
    Insgesamt gesehen bin ich von der Serie bisher ziemlich enttäuscht. Na mal sehen, wie sie endet.

    Liken

  3. Crayton sagt:

    vielleicht wird das zum Ende hin noch besser. Wobei ich Teil 3 zum Beispiel wieder besser fand als den hier.

    Liken

  4. der Nachbar sagt:

    Hm, nee also die Piraten-Story fand ich jetzt auch nicht so doll. Da war der nachfolgende Auftritt im Wilden Westen (feat. Jonah Hex) schon ein wenig besser.

    Liken

  5. HenrX sagt:

    wobei ich hier ja auch vorallem das Artwork kritisiert habe^^ Die Gesichter sind eifach zu einseitig gezeichnet ohne markante Merkmale^^

    Liken

  6. RedRobin sagt:

    Fand den zweiten Teil auch nicht so gut.
    Übrigens zeichnet Chris Sprouse hier gar nicht. Der wahre Übeltäter ist Frazer Irving. In Batman and Robin (#13) ist er ziemlich gut, hier leider nicht.

    Liken

  7. Crayton sagt:

    Was für ein Bock von mir. Habe gerade nochmal nachgeschaut. Du hast natürlich Recht. Irving ist der Übeltäter. Keine Ahnung wie mir das passieren konnte. Habe das vor längerer Zeit gelesen und hatte irgendwie noch im Kopf das es hier auch Sprouse war. Und dann dummerweise nicht mehr nachgeschaut (was ich sonst natürlich immer mache). Na habe jetzt den Text entsprechend überarbeitet. Danke für den Hinweis. Machst du da bald auch ein Review zu?

    Liken

Und was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: