Comic-Klassiker der Woche #41: Superman #156, Oktober 1962, DC Comics

Guten Abend Leute,

erneut ist heute Superman Mittelpunkt meines Klassiker-Review der Woche. Diesmal habe ich mir ein Heft aus dem Jahre 1962 vorgenommen.

Storytitel: The Last Days of Superman

Inhalt
Als eine amerikanische Raumkapsel in ihre Umlaufbahn einschwengt, droht sie mit einem unbekannten Objekt zusammenzustoßen. Jimmy Olsen, der bei einer Pressekonferenz in der Raumflugzentrale das Ganze mitbekommt, ruft mit seiner Signaluhr Superman zur Hilfe. Dieser kann die Raumkapsel vor dem Zusammenstoß bewahren. Danach muss er sich um das inzwischen auf der Erde gelandete Objekt kümmern. Es ist ein Behälter der Proben des Virus X von Krypton enthält, einer besonders gefährlichen Kryptonit-Version. Dieses Virus ist für Kryptonier nämlich innerhalb von 30 Tagen tödlich. Unter Beisein von Jimmy zerstört der Stählerne den Behälter indem er einen Felsbrocken auf ihn wirft. Danach fühlt er sich nicht gut und befürchtet sich doch mit diesem tödlichen Virus angesteckt zu haben. Jimmy bringt Superman zum Arzt, wo dieser seinen schlechten körperlichen Zustand bestätigt. Um besonders seine Cousine Supergirl vor einer Ansteckung zu schützen, lässt der todgeweihte Superman von seinen Superman-Roboter eine durchsichtige Kabine aus Blei bauen, in die er sich zusammen mit Jimmy, für den Kryptonit ja keine Gefahr darstellt begibt. Von dort aus bittet er seine ganzen Superhelden-Freunde, die mittlerweile alle über seinen Zustand informiert wurden, noch einige Heldentaten zu vollbringen für die er bereits zu schwach ist. Denn bevor er am Virus stirbt möchte Superman noch einige Sachen erledigt haben. Viele Superhelden erledigen nun die verschiedensten Aufgaben. Brainiac 5 sucht unterdessen nach einer Möglichkeit Supermans drohenden Tod zu verhindern und ihn von diesem Virus zu heilen. Doch die Lage scheint hoffnungslos.

Story
Das besondere an dieser Geschichte ist sicherlich das hohe Heldenaufkommen hier. Fast alle von Supermans Freunden, seien es Superhelden oder normal Bürger tauchen hier auf. Durch die Heldentaten bekommt man als Leser auch einen schönen Überblick über darüber, welche Fähigkeiten die einzelnen Charaktere haben. Gut finde ich auch, dass Superman bei einzelnen Leuten an frühere Begegnungen mit ihnen zurückdenkt und man so mehr über das Verhältnis von ihm zu den anderen Personen erfährt. Der Nachteil daran das hier wirklich so viele verschiedene Figuren des DC-Universums vorkommen ist sicher, dass einige Helden nur sehr kurze Auftritte haben und Autor Hamilton nicht jeder Figur gleich stark gerecht werden kann. Die Geschichte hat diesen naiven Charme den viele Stories in dieser Zeit hatten und ist recht einfach gehalten. Sie ist allerdings gut strukturiert und besteht aus drei Kapiteln, einem klassischen Anfang, Mittelteil und Schluss in dem sich dann alles zum Guten wendet. Hierbei hat Hamilton auch ein gutes Händchen bewiesen. Mir war schon klar, das es für unseren Freund Supie am Ende gut ausgehen wird, aber der Weg dahin ist durchaus spannend geschrieben. So scheint es wirklich aussichtslos zu sein, da dieser Virus nicht heilbar ist. Aber die Erklärung warum Superman dann doch nicht sterben wird ist simpel aber auch nachvollziehbar. Denn er hat sich doch nicht den Virus eingefangen. Bei der Zerstörung des Behälters hat sich nur ein kleines Stück Kryptonit in Jimmy’s Kamera verfangen. So geht es Superman nur schlecht wenn Jimmy eben mit dieser Kamera bei ihm ist, was hier die meiste Zeit der Fall ist.

Artwork
Einer meiner Lieblingszeichner des Mannes aus Stahl schwingt hier den Zeichenstift. Curt Swan war sicher ein Meister seines Fachs. Allerdings gafllen mir seine Zeichnungen der 70er und 80er Jahre noch besser als diese hier. Hier wirkt sein Stil noch zu einfach, fast so als wäre er hier noch am Anfang seiner Karriere, was allerdings nicht stimmt, da Swan ja schon in den 50er Jahren auch Superman zeichnete. Trotzdem hat er von den 60er hin zu den 70er Jahren nochmal eine starke Entwicklung als Zeichner vollzogen und erst dort seinen einzigartigen Stil voll entwickelt. Doch auch dieses Heft hier ist vom Artwork her völlig ok und passt in die Zeit von damals.

Fazit
Ein gutes Heft, dass schon aufgrund des massiven Heldenaufkommens sehr lesenswert ist. Ich vergebe hier 3 Sterne.

Künstler
Edmond Hamilton (Autor), Curt Swan (Zeichner), George Klein (Tuscher), Curt Swan (Cover)

Bewertung

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