Film-Review #05: Road to Perdition (2002)

Guten Abend Leute,

ein neuer Monat hat begonnen. Da heute Sonntag ist, starte ich diesen mit einem weiteren Film-Review. Der Film Road to Perdition mit Tom Hanks in der Hauptrolle basiert auf dem gleichnamigen Comic welches von Max Allan Collins geschrieben und Richard Piers Rayner gezeichnet wurde.

Inhalt
Der Film spielt in der amerikanischen Kleinstadt Rock Island in Illinois und beschreibt 6 Wochen im Winter des Jahres 1931. Im Mittelpunkt der Story steht Michael Sullivan (Tom Hanks), der als Enforcer (auf deutsch „Durchsetzer“) des alternden Gansterboss John Rooney (Paul Newman) arbeitet und dessen Interessen bei Bedarf auch mit tödlicher Gewalt durchzusetzen hat. Sullivans Familie weiss nicht womit Michael seinen Lebensunterhalt verdient. Michaels Sohn Michael Junior, versteckt sich eines Tages im Auto seines Vaters und wird so später Zeuge, wie sein Vater und Rooney’s Sohn Connor (Daniel Craig) einen Mann umbringen, der Connor beschuldigt sich Geld fürs Syndikat seines Vaters in die eigene Tasche zu stecken. Damit seine finanzielle Untreue nicht bekannt wird (von der sein Vater allerdings längst weiss) und auch aus Angst das Michael Junior über den von ihm beobachteten Mord spricht, beschließt Connor Sullivan und seinen Sohn umzubringen. Während Michael Senior einem Anschlag knapp entgeht, haben seine Frau und sein zweiter Sohn Peter weniger Glück. Beide werden von Connor umgebracht. Michael sinnt nun auf Rache und will Connor töten. Vorher will er aber seinen anderen Sohn Michael Junior noch nach Perdition zu dessen Tante bringen, da dieser bei seinem Rachefeldzug nur stören würde. Um Connor vor Michaels Rache zu schützen setzt sein Vater John Rooney auf die beiden Sullivans den Killer Maguire (Jude Law) an. Michael Sullivans Kampf mit dem Syndikat beginnt.

Meine Meinung
Da ich das Comic auf dem dieser Film basiert nie gelesen habe, kann ich diesen Film auch nicht mit diesem vergleichen. Ich weiss also nicht wie nah sich der Film an dem Comic-Original orientiert. Der Vorteil ist aber auch, dass ich so den Film ganz unbefangen genießen konnte. Und genießen ist hier das richtige Wort, denn diesen Film habe ich wirklich genossen. Das Drehbuch ist wirklich gut, und dazu sind die Charaktere noch mit absoluten Top-Schauspielern besetzt. Und diese spielen gewohnt brilliant. Allen voran Tom Hanks. Diesen kennt man ja sonst eher von anderen Rollen, aber als Bösewicht habe ich ihn eigentlich vorher noch nie gesehen. Dennoch spielt Hanks hier auch die Rolle des Killers sehr gut. Aber was heißt schon Bösewicht. Denn trotz seiner Rolle als Killer, wirkt dieser Michael Sullivan hier doch sympathisch. Vor allem als er später mit seinem Sohn vor dem Killer (ein ebenfalls überzeugender Jude Law) flüchten muss. Auch sein Rachefledzug gegenüber Connor ist verständlich, hat dieser doch den Rest seiner Familie umgebracht. Der Film ist vom Anfang bis zum Ende spannend und hat mich hervorragend unterhalten. Das am Ende Sullivan stirbt, vorher aber noch Maguire erledigen kann und nur sein Sohn Michael Junior überlebt, fand ich auch gut. Das passt zur ganzen Story und rundet diese gut ab. Am unsympathisch kommt im Film natürlich Connor Rooney rüber. Diesen spielt ja Bond-Darsteller Daniel Craig. Craig schafft es sehr gut diesen Charakter rüber zu bringen. Auch Paul Newman überzeugt als Gansterboss John Rooney völlig. Man kann also sagen, dass alle diese großen Schauspieler auch super die einzelnen Leute verkörpern. Eine Situation die man auch bei einer Topbestzung nicht immer vorfindet. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das der Film in den 30er Jahren spielt. Diese Al Capone (der hier auch erwähnt wird, aber selber nie zu sehen ist) Atmosphäre macht den Film umso besser.

Einige Hintergrundinfos
Der Film war 2003 zu Recht für 6 Oskars nominiert. Einen Oskar gewann er dann auch für die beste Kameraarbeit. Der Preis wurde leider postum vergeben, da Conrad L. Hall kurz vorher verstorben war. Sein Sohn Conrad W. Hall nahm die Auszeichnung für ihn entgegen. Interessant vielleicht noch, dass er bei den deutschen DVD-Fassungen eine Fehlpressung gibt, bei der es auf der Rückseite eine fehlerhafte Altersangabe gibt. Dort steht dann statt FSK ab 16 Jahre FSK ab 12 Jahre.

Fazit
Der Film hat mich in allen Belangen überzeugt und bekommt daher von mir 4 Sterne.

Künstler
Sam Mendes (Regie), David Self (Drehbuch), Tom Hanks (Michael Sullivan), Paul Newman (John Rooney), Daniel Craig (Connor Rooney), Jude Law (Harlen Maguire)

Bewertung

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