Film-Review #04: Hulk (2003)

Guten Abend zusammen,

diese Woche habe ich mir für mein Film-Review nochmal den Film Hulk aus dem Jahre 2003 angeschaut.

Inhalt
Der für das Militär arbeitende Dr. David Banner unternimmt Selbstversuche in dem Bestreben das menschliche Immunsystem zu verbessern. Nach der Geburt seines Sohnes Bruce merkt er, dass er ihm genetische Mutationen weitergegeben hat. Als Banner von seinen Vorgesetzten seine Lizenzen entzogen bekommt, zerstört er vor lauter Wut sein Labor und tötet seine Frau. Der kleine Bruce muss das alles mitansehen und verdrängt diesen Vorfall vortan aus seinem Gedächtnis. David Banner kommt in eine Nervenheilanstalt, während sein Sohn Bruce im Glauben das seine beiden Eltern tot sind bei Pflegeeltern aufwächst. Später wird aus Bruce ein Experte auf den Gebieten der Gentechnik, der Strahlenphysik und der Nanotechnologie. Bei einer Fehlfunktion in seinem Labor wird Bruce Banner einer Dosis Gammastrahlen ausgesetzt. Diese Strahlen aktivieren Gensequenzen, die er durch die Selbstversuche seines Vaters in sich trägt. Bald schon zeigen sich ihre Auswirkungen, als Bruce sich in einem Wutanfall in das übermenschliche grüne Ungeheuer Hulk verwandelt.

Meine Meinung
Diese Verfilmung der von mir sehr geschätzten Figur des unglaublichen Hulks hat viel Licht und Schatten. Die Geschichte an sich hat mir ganz gut gefallen. Neben den aus den Comics bekannten Konflikten mit dem Militär, hier insbesonders mit General Ross, wird hier Bruce Schicksal mit seinem Vater verknüpft. Er ist durch seine Versuche in der Vergangenheit eigentlich für die spätere Verwandlung seines Sohnes in den Hulk verantwortlich. Der Konflikt zwischen Vater und Sohn gipfelt hier auch später in einem Kampf zwischen den beiden, als David als ein elektisches Monster versucht die Gammakräfte des Hulk also seines Sohnes Bruce zu absorbieren. Das gefiel mir eigentlich alles von der Idee ganz gut. Nur an der Umsetzung hapert es. So kann ich mich zum Beispiel mit dem animierten Hulk nicht so recht anfreunden. Auch die vielen Actionszenen haben mich nicht wirklich überzeugt. Und den Kampf zwischen Vater und Sohn fand ich insgesamt recht langweilig. Was mir hingegen ganz gut gefallen hat ist, das der Film typische optische Grundprinzipien des Comics übernimmt. So zum Beispiel das Aufteilen des Bildes mittels Split Screen wie auf einer Comicseite. Übrigens auf Vergleiche mit der 2008 erschienenen Hulk-Verfilmung musste ich hier verzichten, da ich diesen bisher noch nicht gesehen habe.

Ein paar Hintergrundinfos
Regisseur Ang Lee lehnte für diesen Film die Produktion von Terminator 3 ab. Mit dem Projekt wurde schon Mitte der 90er Jahre begonnen. Ursprünglich war Johnny Depp für die Titelrolle im Gespräch. Der Hulk wurde von Industrial Light and Magic vollkommen am Computer generiert. Als Vorbild für den Körper diente dabei der deutsche Bodybuilder Günter Schlierkamp. Lou Ferrigno, Darsteller des Hulk in der gleichnahmigen Serie taucht zu Beginn des Films zusammen mit Hulk-Schöpfer Stan Lee als Wachmann auf. Der Film spielte an den US-Kinokassen rund 132 Millionen Dollar ein. Weltweit erreichte der Film etwa 250 Millionen US-Dollar. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 137 Millionen US-Dollar.

Fazit
Der Film ist eine durchschnittliche Comicverfilmung, die zwar gute Ansätze hat, sich aber nicht mit so Blockbustern wie Batman und Spider-Man messen kann und daher von mit 2 Sterne bekommt.

Künstler
Ang Lee (Regisseur), John Turman, Michael France, James Schamus & David Hayter (Drehbuch), Eric Bana (Dr. Bruce Banner/Hulk), Nick Nolte (Dr. David Banner), Sam Elliot (General Thaddeus Ross), Stan Lee & Lou Ferrigno (beide als Wachmänner)

Bewertung

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