Review #125: Superman-Last Stand of New Krypton #3, April 2010, DC Comics

Guten Morgen Leute,

nun möchte ich mal den letzten Teil des neunteiligen Superman-Arcs Last Stand of New Krypton besprechen. Nachdem dieser Arc so gut begonnen hatte, musste ich leider feststellen, dass er ab Part 3 von Heft zu Heft immer schwächer wurde. Zwischendurch habe ich echt überlegt, ob ich ihn ganz bis zum Ende überhaupt weiterlesen sollte. Aber ich habe durchgehalten und bin drangeblieben. Denn erstens wollte ich den ganzen Arc für den darauf folgenden „War of the Supermen“-Arc kennen und zweitens war ich recht zuversichtlich, dass dieses Finale hier vielleicht nochmal etwas mehr hergibt als die vorangegangenen Teile.

Storytitel: Last Stand of New Krypton Part 9-This is the Way the World Ends

Inhalt
Nach einem Sabotageakt von Lex Luthor stürzt das Schiff von Brainiac vom Himmel und zerschellt in der Stadt Kandor und richtet jede Menge schaden an. Und es kommt natürlich auch zu Verletzten. Auch Superman wird von Teilen des Schiffes richtig aufgespießt und droht zu sterben. Brainiac 5 versucht sein Leben zu retten. Derweil „tötet“ Brainiac Luthor für dessen Verrat und muss dann selber um sein Leben fürchten, da einige Kryptonier ihn lynchen wollen. General Zod verhindert dies, weil er sich Brainiac selber vorknöpfen möchte. Ein Kampf zwischen den Beiden entbrennt. Superman, dank Brainiac 5 wieder halbwegs genesen, verhindert am Ende das Zod Brainiac tötet. Am Ende des Heftes kommt es dann zu der Kriegserklärung von General Zod an die Erde.

Story
Das Finale dieses Arcs ist wieder etwas besser als die Teile davor. Aber das Niveau das der Arc am Anfang noch hatte, wird auch hier bei weitem nicht erreicht. Auf den ersten Blick bietet dieses Heft drei ganz große Knaller. Lex Luthor stirbt, Superman stirbt fast und Zod erklärt der Erde den Krieg. Wenn man aber genauer hinsieht, verpuffen zumindest die ersten beiden Ereignisse sehr schnell. Denn wer hätte den ernsthaft geglaubt, dass Superman hier wirklich in Lebensgefahr ist? (siehe dazu auch dieses Review). Hier fehlt mir die passende Dramatik. Denn kaum liegt der Stählerne scheinbar im Sterben, so ist er nur wenige Seiten später wieder putzmunter und mischt sich topfit als wäre nichts gewesen in den Kampf zwischen Zod und Brainiac ein. Man sieht ihm hier seine Verletzungen überhaupt nicht mehr an. Ist Brainiac 5 ein Wunderdoctor? So wie diese Ereignisse hier geschrieben sind, hätte man sie genauso gut auch weglassen können. So wirkt das Ganze dann doch recht unrealistisch (selbst für Comicverhältnisse) und überflüssig. Auch Lex Luthors „Tod“ wird schnell aufgelöst. Es handelt sich hier nur um einen Roboter von ihm den Brainiac tötet. Wenn man diese Szene etwas dramatischer hätte wirken lassen wollen, dann hätten die Autoren das hier lieber noch nicht aufgelöst, sondern ein paar Hefte damit gewartet. So verpufft auch diese Szene sehr schnell. Einzig die Kriegserklärung von Zod hat mir gefallen und baut ein wenig Spannung auf bezüglich „War of the Supermen“. So bleibt das Finale von der Story her auch hinter meinen Erwartungen zurück.

Artwork
Hier haben wir mal wieder den Fall, das Artwork und Story eine ganz unterschiedliche Qualität haben. Während die Story mich wie gesagt nicht zu überzeugen wußte, schafft es das Artwork auf der ganzen Linie. Peter Woods liefert hier eine hervorragende Arbeit ab. Beeindruckend sind vor allem die Bilder als Brainiacs Schiff auf Kandor zurast. Das sieht super aus. Die Szene in der sich Superman schwer verletzt und aufgespießt wird hätte ich ja, wie oben erwähnt, aus Sicht der Story weggelassen. Aber vom Artwork her hat mir auch diese Szene super gefallen und wenn man nur von dem Bild ausgeht, dann ist es gut das sie in diesem Heft enthalten ist. Insgesamt wirklich gute Zeichnungen die man hier findet.

Fazit
Also rein von der Story her würde ich hier nur einen Stern vergeben. Da ich das Artwork aber gleich stark in meine Bewertung mit einfließen lasse und es hier wirklich gut fand vergebe ich insgesamt für dieses Comic zwei Sterne.

Künstler
James Robinson & Sterling Gates (Autoren), Peter Woods (Zeichner & Tuscher), Blond (Farben), Chris Weston (Cover)

Bewertung

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