Comic-Klassiker der Woche #36: Superman #271, Januar 1974, DC Comics

Hallo Leute,

der nächste Comic-Klassiker steht an und es ist wieder ein Superman-Heft geworden, das ich mir in den letzten Tagen  dafür vorgenommen habe.

Storytitel
The Man Who Murdered Metropolis (Story 1)
The Warrior of Lightning Valley (Story 2)

Inhalt
Clark Kent und die anderen Mitarbeiter bei Morgan Edges GTV befinden sich im Streik. So müssen Edge und der Vorstand sich selbst um die Nachrichtensendung kümmern, was zu einigen Problemen führt. Plötzlich erscheint am Himmel ein auf den Kopf gestelltes Spiegelbild der Stadt Metropolis das sich unaufhörlich der Stadt nähert. Superman findet heraus dass Brainiac hinter diesem Phänomen steckt. Wenn dieses Spiegelbild die Stadt berührt lösen sich beide auf. Kann Superman die Stadt retten? In der 2. Story wird der Leser auf eine Reise in die Vergangenheit von Supermans Heimatplaneten Krypton geschickt. Man erfährt wie eine Frau namens Vanaria zur größten Kämpferin von Lightning Valley wird.

Story
Die Hauptstory bietet das klassische Duell zwischen Superman und Brainiac. Die Story ist recht einfach gehalten. Wieder einmal ist Metropolis in Gefahr und Superman muss sich mit einem seiner ältesten und gefährlichsten Gegner auseinandersetzen. Die Geschichte bietet Licht und Schatten. So haben mich vor allem die Dialoge zwischen Superman und Brainiac gut unterhalten. Auch zu sehen wie Morgan Edge versucht werden des Streiks seinen Fernsehsender am Laufen zu halten bietet viele witzige Szenen bei denen ich viel Schmunzeln musste. Gefallen hat mir auch die Intention der Story. Hier soll nämlich gezeigt werden, dass Intelligenz über Muskelkraft siegt. Am Anfang versucht Superman nämlich alleine mit seinen Kräften Brainiac zu besiegen. Doch der dank seines Computergehirns Superman intellektuell klar überlegene Brianiac ist auf alle Angriffe der Kryptoniers vorbereitet. Erst als der Stählerne mit Köpfchen vorgeht, kann er seinen Gegner überlisten, die Stadt retten und Brainiac besiegen. Das hätte ich von Superman eigentlich auch etwas früher erwartet. Denn schnell muss er ja sehen, dass er hier mit purer Muskelkraft nicht weiterkommt. Trotz diesem Kritikpunkt hat mich die Geschichte insgesamt gut unterhalten und bietet eine gute Mischung aus Humor, Action und überraschenden Momenten. Die zweite Geschichte die in der Vergangenheit von Krypton spielt, zeigt eine durchschnittliche Geschichte über eine Frau, die von einer Art Gladiatorin zur größten Heldin ihrer Stadt aufsteigt. Sie hat mich nicht so sehr interessiert und ist nur mässig spannend.

Artwork
Die Superman-Story wird hier von Curt Swan gezeichnet. Der liefert wie immer eine sehr gute Arbeit ab. Seine Bilder sind absolut nach meinem Geschmack. Auch die zweite Story, in der Dick Giordano der Zeichner ist, hat mir optisch durchaus zugesagt und bietet einige schöne Bilder.

Fazit
Obwohl die zweite Story nur durchschnittlich ist und bis auf das ganz gute Artwork nicht viel zu bieten hat, holt die Superman-Story hier insgesamt drei Sterne raus. Sie hat mich wirklich gut unterhalten und das sollte so ein Comic ja tun.

Künstler
Story 1: Elliot S. Maggin (Autor), Curt Swan (Zeichner), Bob Oksner (Tuscher),
Story 2: Elliot S. Maggin (Autor), Dick Giordarno (Zeichner & Tuscher)

Bewertung

3 Responses to Comic-Klassiker der Woche #36: Superman #271, Januar 1974, DC Comics

  1. Berliner Atze sagt:

    Also ich habe ja nur wenige Superman Comics gelesen, daher bin ich nicht so drin im Thema. Aber ich habe geglaubt das Clark Kent immer für den Daily Planet gearbeitet hat. War wohl nicht immer so oder? Du schreibst hier er hätte für GTV gearbeitet?

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  2. Ratzfatz sagt:

    Ich schätze mal GTV ist ein eingedeutschtes Ding. Aber Morgan Edge ist Chef der GBS gewesen. Einem Medienkonzern dem der TV Sender WGBS und kurz auch der Daily Planet gehörte. In dieser Phase wurde Clark Kent dann auch zum Anchor-Man bei WGBS befördert…

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  3. Crayton sagt:

    Richtig. In dieser Phase hat mir Clakr Kent besonders gut gefallen. Besonders die Streiche die ihm sein Kollege Steve Lombard da gespielt hat waren recht witzig zu lesen.

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