Film-Review #02: Batman Begins (2005)

Hallo Leute,

da in dieser Woche in dieser Hinsicht nichts im TV kam, ich aber nicht auf meine Dosis Comicverfilmung verzichten wollte, habe ich mir kurzerhand meine DVD-Sammlung geschnappt und mich dann für den Film Batman Begins entschieden.

Inhalt
Bruce Wayne muss als kleiner Junge die Ermordung seiner Eltern mit ansehen. Aufgezogen wird Bruce danach von seinem Butler Alfred Pennyworth. Bruce wächst geplagt von Schuldgefühlen zu einem unglücklichen jungen Mann heran. Er zieht sich zurück und verbringt eine längere Zeit in Ostasien. Dort lernt er auch Ra´s al Guhl kennen, der ihn zu einem Ninja ausbildet und ihn in die Gemeinschaft der Ninjas aufnimmt. Als Bruce mit dessen Art der Verbrechensbekämpfung nicht einverstanden ist, kehrt er in seine Heimatstadt Gotham City zurück. Er findet eine Stadt vor die vom Verbrechen regiert wird. Mit der Unterstützung von Alfred und Lucian Fox nimmt Bruce als Batman den Kampf gegen das Verbechen auf. Dabei bekommt er es nicht nur mit dem Mafiaboss Carmine Falcone und dem dubiosen Psychiater Dr. Jonathan Crane zu tun, sondern auch mit Ra´s al Guhl, der Gotham City als Brutstätte des Bösen ansieht und die Stadt zerstören will.

Meine Meinung
Als der Film damals in die Kinos kam war ich total gespannt darauf ob es Regisseur Christopher Nolan tatsächlich gelingen würde die Batman-Reihe wiederzubeleben. Nach dem grandiosen Tim Burton Film „Batman“ aus dem Jahre 1989 ging es mit den Batman-Filmen in den Jahren danach stetig bergab. War die Fortsetzung „Batman Returns“, bei der ebenfalls Tim Burton Regie führte noch ganz gut, wurden die weiteren Batman-Filme (Batman Forever und Batman & Robin) leider recht schwach. Ein Neustart musste also her und den liefert Christopher Nolan hier mit Batman Begins auch. Ich war bevor ich den Film damals zum ersten Mal sah ein wenig skeptisch ob Nolan es gelingen würde der Batman-Reihe wieder Leben einzuhauchen. Zu sehr war ich von den letzten beiden Batman-Filmen enttäuscht gewesen. Es muss aber sagen das er es mit Batman Begins wirklich geschafft hat. Der Film hat mich wirklich damals direkt begeistert und tut dies auch heute noch. Vor allem die düstere Atmosphäre hier errinnert wieder an die ersten beiden Burton Filme und ist auch so, wie wir sie aus den Comics kennen und lieben. Batman muss einfach düster sein. Da waren die beiden Filme davor (Batman Forever und Batman & Robin) doch viel zu bunt geraten. Das passte nicht so sehr zum Batman-Feeling aus den Comics. Da orientiert sich dieser Film von der Stimmung her doch gottseidank wieder viel näher am Comic-Original. Christian Bale verkörpert die Rolle des Bruce Wayne/Batmans auch sehr gut. Als Millionär macht er auf Playboy und als dunkler Ritter ist er hart und gnadenlos. Aber ein guter Held braucht ja bekanntlich auch gute Gegenspieler. Sie sind sozusagen das Salz in der Suppe. Und Regisseur Nolan hat hier mit Ra´s al Guhl und Jonathan Crane alias Scarecrow meinen Geschmack total getroffen. Es ist vor allem schön zu sehen, wie diese Schurken von den Darstellern verkörpert werden. Denn auch da war ich bei den beiden Vorgänger Filmen enttäuscht. Mal waren sie mir dort zu albern (Riddler) oder zu blass (Poison Ivy) dargestellt. Hier aber passt das Ganze wirklich gut. Auch mit den Action-Szenen und Special-Effekts war und bin ich in diesem Film sehr zufrieden.

Ein paar Hintergrundinfos
Der Film wurde für diverse Auszeichnungen nominiert. Zu den bekanntesten dabei zählen neben dem Oskar der BAFTA Award sowie der MTV Movie Award 2006. Der Film spielte 372 Mio. US-Dollar ein.

Fazit
Christopher Nolan ist hier der Neustart der Batman-Reihe eindrucksvoll gelungen. Der Film gehört für mich zu den besten Comicverfilmungen der letzten Jahre und bekommt daher von mir die vollen 4 Sterne.

Künstler
Christopher Nolan (Regie &Drehbuch), David S. Goyer (Drehbuch), Christian Bale (Bruce Wayne/Batman), Michael Caine (Alfred Pennyworth), Leam Neeson (Ra´s al Guhl/Henri Ducard), Katie Holmes (Rachel Dawes), Gary Oldman (Jim Gordon), Morgan Freeman (Lucius Fox)

Bewertung

14 Responses to Film-Review #02: Batman Begins (2005)

  1. HenrX sagt:

    Die Burton Filme sind immer noch das Non Plus Ultra. Dort sah Gotham noch so aus wie ich mir es vorstelle. schön Comichaft. Und Keaton war auch ein besserer Batman als Bale 😛

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  2. Crayton sagt:

    Ja die Burton Filme waren schon klasse. Aber dieser hier ist auch echt gut finde ich! Der Vergleich Keaton=Bale da bin ich unentschieden. Beide haben mir gefallen und passen in die jeweiligen Filme.

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  3. Miew sagt:

    Was mich an Batman Begins ein bisschen gewundert hat war die ganze Ninja Geschichte. Ist das in der Batman Hintergrundgeschichte immer so? Seh ich da nämlich zum ersten Mal.

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  4. HenrX sagt:

    was ich am BAle BAtman besser finde ist das er (so weit ich mich erinnere) mit Maske anders spricht als ohne, denn wie schon bei Superman finde ich es totalen quatsch das man nur weil man eine Brille absetzt bzw eine maske auf den Identität da hinter nicht sieht 😀

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  5. Crayton sagt:

    @Miew Also auch in den Comics war es so das Batman diverse Kampfstile wie auch Ninja-Kampfkunst erlernt hat. Allerdings wurde er in den Heften nie von Ra´s al Guhl wie hier im Film ausgebildet.

    @HenrX ja als Batman spricht er wie ein Kettenraucher 🙂 also mit ganz tiefer kratziger Stimme. Bei Clark/Superman stimme ich dir eigentlich zu. Aber ich denke das es Batman schon mit der Maske recht unkenntlich ist und man wenn man von ihm gerettet wird etc. nicht so sehr auf die Stimme achtet.

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  6. HenrX sagt:

    naja be iComics sollte man eben nicht mit Logik kommen, aber für Leute die Bruce Wayne kennen, müsste die Masqerade ja locker durchschaubar sein. ist ja auch kurios das sich batman nie am Kinn verletzt 😀 wäre ja auch komisch wenn bruce an der selben stelle eine Wunde hätte^^

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  7. Crayton sagt:

    Ja das stimmt schon 🙂 Aber dennoch ist seine Verkleidung besser als die von Clark Kent. Wobei der zumindest in den Christopher Reeves Filmen ja durch sein Verhalten sein Identität schützt. Man glaubt einfach nicht das der hier trottelige Clark auch der strahlende Held ist. Aber das müsste für Leute die mit ihm zu tun haben wie vor allem Lois auch nicht lange was nützen.

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  8. der Nachbar sagt:

    was ich am BAle BAtman besser finde ist das er (so weit ich mich erinnere) mit Maske anders spricht als ohne
    Das war einer der wenigen Punkte (neben dem neuen Batmobil oder besser gesagt Batpanzer), die mir an den neuen Batman-Filmen nicht so gefallen haben. Die Stimme ist schon so tief, das sie etwas albern wirkt. Ansonsten sind die Nolan-Verfilmungen einfach klasse!

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  9. comicfanboy sagt:

    Das Batmobil hier im Gegensatz zu dem im ersten Burton-Film (das war cool) nicht so toll. Das mit der tiefen Stimme als Batman hat mich nicht so gestört, hätte man sich aber auch sparen können. Ansonsten war der Film gut.

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  10. Ratzfatz sagt:

    Was Crayton unten sagt, stimmt zwar, aber hält sich Nolan dennoch auch an die Comic-Vorlage. Nolan hat für den Film al Ghul mit Henri Ducard verschmolzen. Und dieser Henri Ducard hat Batman wie auch Robin trainiert.

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  11. Ratzfatz sagt:

    Keaton war imo der beste Batman überhaupt und Batmans Rückkehr der beste Film.

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  12. Ratzfatz sagt:

    Die Stimme fand ich auch lächerlich…

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  13. Dr. Borstel sagt:

    Ich mochte Batman ursprünglich nicht besonders, fand diesen hier beim ersten Mal immerhin ganz gut. Nachdem ich „The Dark Knight“ im Kino gesehen habe, war ich zwar hin und weg; er ist und bleibt für mich der beste Batman. „Batman Begins“ wird dafür aber mit jedem Anschauen stetig besser; ein Phänomen, dass ich nur bei sehr, sehr wenigen Filmen erlebt habe. Ursprünglich hätte ich 7/10 Punkte gegeben, weil mir die Story damals zu flach ausfiel – mittlerweile bin ich bei 9/10. Bale spielt im Rahmen seiner Möglichkeiten toll, die Story hat ihre verborgenen Tiefen und optisch sieht das alles so aus, wie ich es mir vorstelle. Ganz, ganz groß. Ich hoffe, der dritte Nolan-Batman kann daran zumindest anknüpfen, auch wenn er nicht mehr die Genialität erreicht, die Nolan mit Ledgers Schauspielkunst geschaffen hat.

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  14. der Nachbar sagt:

    Bale spielt im Rahmen seiner Möglichkeiten toll
    Kann man das jetzt als eine andere Beschreibung für „schlecht“ verstehen?

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