Lex Luthor neue Hauptfigur in Action Comics!

Während also der neue Story-Arc „Grounded“ in der Serie „Superman“ anläuft, tut sich auch bei der zweiten, der ältesten Superman-Serie „Action Comics“ einiges.

So wird ab dem am 30.06.10 erschienenen Heft #890 Supermans Erzfeind Lex Luthor neue Hauptfigur dieser Serie sein. Während „World of New Krypton“ lief, war Superman in seinen beiden eigenen Serien „Superman“ und „Action Comics“ ja auch nicht dabei, was ich da eigentlich kritisiert habe. Doch diesmal finde ich das nicht schlimm, da Superman ja immerhin in der Serie „Superman“ ja wieder die Hauptfigur ist.

Überhaupt gefällt mir das Konzept hier mit Lex Luthor einen Bösewicht zur Hauptfigur von Action Comics zu machen sehr gut. Ich hoffe das DC an diesem Konzept nicht nur für einen Story-Arc festhält sondern längerfristiger mit Luthor als Hauptcharakter bei Action Comics plant. Natürlich nur wenn das Ganze auch bei den Fans ankommt und gute Stories liefert. Ich bin auf jedenfall schon gespannt.

Was haltet ihr denn davon, wenn ein waschechter Bösewicht (also kein Anti-Held) längerfristig zur Hauptfigur einer Comic-Serie wird?

10 Responses to Lex Luthor neue Hauptfigur in Action Comics!

  1. Proctor500 sagt:

    Hörst sich ganz gut an. Mal sehen wie die Stories so sind. Schaue mir dazu wohl erstmal ein paar Fanreaktionen an bevor ich das kaufe. War besonders von Action Comics in den letzten Jahren eher enttäuscht.

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  2. Ratzfatz sagt:

    Das Konzept hat sich ja schon in mehreren anderen Serien bewährt.

    Das Selbe ist momentan auch bei den Titans der Fall. Dort sind halt Deathstroke und sein Team die Hauptfiguren.
    Secret Six ist überhaupt eine Schurken Serie. Während des Dark Reigns gab es ein halbes Dutzend Minis und Serien die Schurken(Teams) als Helden hatten.
    Irredeemable hat auch (mehr oder weniger) nen Schurken als Star.

    Alle Serien haben toll funktioniert und tun es noch immer. Und da auch Lex ein charismatischer und beliebter Charakter ist, wird auch das sicher hinhauen. Besonders wenn auch Larfleeze dabei ist…

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  3. Miew sagt:

    Ich finde Lex Luthor sehr interessant, weil er (zumindest in den Superman Versionen die ich kenne) jemand ist, der ohne Superkräfte gegen Superman ankommt. Und er ist auch weniger jemand der auf Brachialgewalt setzt, sondern eher einer der die Fäden im Hintergrund zieht. Ob das natürlich bei den jetzigen Comics noch der Fall ist, frage ich mich schon, wenn ich das Cover da sehe.

    Leider kann ich mit der Erzählweise in solchen Comics nicht viel Anfangen – kommt für mich immer etwas zerfahren rüber. Einzelne Szenen werden eher „angerissen“ als wirklich ausgespielt und ein Subplot muss oft in einer Ausgabe abgeschlossen sein, wirkt also ziemlich gequetscht.

    Nicht zu vergessen, dass die gleichen Figuren ständig von anderen Schreibern benutzt werden und sowas wie Kontinuität nicht vorhanden ist. Teilweise ändern sich auch von Ausgabe zu Ausgabe, Zeichenstil, Pacing und der Stil der Dialoge komplett.

    Oder ich habe einfach immer nur die falschen Comics gelesen.

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  4. Ratzfatz sagt:

    Ich sehe das exakt genauso:
    http://www.spoileralert.at/?p=12513

    (und damit habe ich das erste mal innerhalb eines Kommentars auf meine eigene Seite verlinkt…)

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  5. Ratzfatz sagt:

    Ah!!! Auf den falschen Beitrag geantwortet! Gehört eigentlich zu Superman…

    Hier wollte ich sagen:

    Subplots sind praktisch NIE in einer Ausgabe abgeschlossen. Welche Comics hast du da gelesen? Das war vielleicht bis in den 80ern mal so…
    Gerade Subplots ziehen sich ja über die einzelnen Arcs hinweg. Oder haben wir da unterschiedliche Begriffsdefinitionen?

    Und das diese Figuren die 60 Jahre auf den Buckel haben von mehreren Leuten bearbeitet werden ist wohl unvermeidbar. Schon alleine weil ja mit jedem neuen Autor und Zeichnern neue Sichtweisen und Facetten offen gelegt werden, ist das aber begrüßenswert. Die Figuren verändern sich eben und passen sich (in guten Comics) auch der realen Welt an…

    In dieser Ausgabe ist er eher „brachial“ aber dennoch fantastisch charakterisiert.

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  6. Miew sagt:

    Mit Subplots meinte ich die Stories, die eben der Ausgabe oder in dem Kapitel eingeführt werden. Ich hatte mir z.B. mal Supergirl angeschaut, aber da war jede Geschichte immer schon wieder vorbei ehe sie richtig angefangen hat. Und dieser ganze Bogen endete auch völlig abrupt. Dann war sie auf einmal in einer ganz anderen Welt die anscheind in einer Flasche war, ohne zu zeigen wie sie dort hin gelangt ist oder warum.
    Ständig tauchen neue Charaktere auf die man dann nie wieder sieht… zumindest nicht in diesem Comic. Hat mir immer das Gefühl gegeben alle anderen Comics auch lesen zu müssen, um zu verstehen was passiert. Aber dort wären die Charaktere dann ja wieder von anderen Personen geschrieben worden und befänden sich in einer ganz anderen Kontinuität. Also in einem Heft stirbt z.B. eine Figur, aber anderswo taucht sie dann doch wieder auf, ohne dass es erklärt wird.

    Anscheind war man sich ja des Durcheinanders bewusst und hat deswegen „Crisis on Infinite Earths“ gemacht, was ich auch zum Teil gelesen habe. Man wollte damit alle Charaktere in ein Universum und eine Kontinuität bringen, aber dann passierte das gleiche wieder, und es musste nochmal eine ähnliche Serie gemacht werden um die Kontinuität zu „löschen“.
    Wobei ich auch bei COIE diese „Zerfahrenheit“ gespürt habe…

    Naja. Welche Serie wäre denn für sozusagen Newbies zu empfehlen?

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  7. Crayton sagt:

    Finde so Bösewichte als Hauptfigur sehr gut. Dann hoffe ich das du Recht hast und das Ganze hier auch bei Action Comics funktioniert

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  8. Ratzfatz sagt:

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber wenn diese Supergirl Ausgabe noch nicht so alt ist, bist du wahrscheinlich mitten in das „New Krypton“ Crossover reingeplatzt. Das hat sich über alle Superman Titel erstreckt und hat stark ineinander gegriffen. Dann wäre deine Kritik verständlich, aber das war aber eben auch kein „normaler“ Arc sondern ein in serienübergreifende Kapitel gegliedertes Crossover-Event.

    Normale Story-Bögen gliedern sich in ca. 6 Hefte und haben ein Anfang und ein Ende. Meist ist das eben der Kampf gegen 1 Gegner. Es gibt praktisch in jeder Serie auch noch einen Sub-Plot der über mehrere Bögen langsam aufgebaut wird und am Ende einen spektakulären Abschluss findet. Wie gut der ist, hängt davon ab wie lange der selbe Autor oder Autorin die Serie schreiben kann. Geoff Johns hatte bei Green Lantern z.b. mehrere Jahre Zeit eine riesiges High-Concept Werk – ja eigentlich schon eine Saga – zu konzepieren. Bei anderen wird die Serie nach 6 Heften eingestellt oder sie müssen gehen…

    Dass Figuren die tot sind, gleich in der nächsten Ausgabe wieder auftauchen sind eigentlich Fehler in der Chronologie. Darüber sollten die Editors der Serie aufpassen, doch wird wird das momentan (besonders bei Marvel) vernachlässigt, weshalb das schon mal vorkommen kann.
    In der Regel bleibt eine Figur aber eigentlich tot und wird erst „eine gewisse Zeit später“ wiedererweckt. Da gibt es dann aber auch ein Heft dass sich mit dieser Wiederauferstehung befasst und wenn die Figur bekannt genug ist auch eine eigene Mini. „Plötzlich“ wieder da, ist selten jemand. Da gibt es eigentlich immer eine Erklärung dazu.

    Crisis hatte mehr den Sinn die verschiedenen Versionen der DC Welten zu verschmelzen. Es gab mehrere Erden (Earth-1, Earth-2,…) auf denen verschiedene Versionen der Helden herumliefen. Das hat die Fans verwirrt, weshalb sie zu einer Erde verschmolzen wurden. Und das galt dann auch für eine Zeit lang…

    Und ja: Bei Crisis wurden die Szenen viel zu schnell abgehandelt und mich hat das auch sehr verwirrt. Das ist bei manchen Serien auch heute noch so (z.b. wieder Green Lantern) und liegt eben an den Fähigkeiten des Autors/der Autorin.

    Zum Tipp:
    NaJa, kauf dir halt mal eine Serie wo ne „#1“ am Cover steht oder die von einem neuen Autor/ einer neuen Autorin übernommen wurde. Da gibts normal auch eine gute Einführung.

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  9. der Nachbar sagt:

    Dachtest du an bestimmte Comics von DC/Marvel oder war die Frage nach der Empfehlung allgemein auf Comics (egal welches Genre) bezogen?

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  10. […] Nachdem Paul Cornell  die Action Comics Reihe nun als Exclusiv Autor für DC übernommen hat, hat er in seinem ersten Arc auch gleich einen prominenten Charakter des Hauses übernommen. […]

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