Review #117: King-Size Spider-Man Summer Special #1, Oktober 2008, Marvel Comics

Guten Morgen Leute,

dieses Spider-Man Special habe ich mir eher zufällig geholt. Na ja, wenn ich was von einem Spider-Man-Special höre oder sehe, dann muss ich es einfach haben. Natürlich sind bei einem Special meine Erwartungen auch immer etwas höher als bei „normalen“ Heften. Klar man erwartet ja immer das Besondere. Eben etwas, was so ein Spezial von einem normalen Comic unterscheidet. Doch kann das Comic das Besondere bieten? Oder waren meine Erwartungen zu hoch und wurde ich enttäuscht? Fragen die ich natürlich in meinem Review beantworten werde. Das Heft enthält drei ganz unterschiedliche Stories.

Storytitel
Story 1: Un-Enchanted Evening
Story 2: Take a Seat
Story 3: Street Monster

Inhalt
Enchantress eine mächtige Zauberin, und eine Feindin von Thor will diesen endlich besiegen. Da Thor bei ihrem letzten Aufeinandertreffen angibt keine Frauen zu schlagen, will sie sich mit eben diesen umgeben um dann gemeinsam gegen Thor vorgehen zu können. Sie zwingt den Heldinnen Clea, Marvel Girl, She-Hulk, Scarlet Witch und Hellcat mittels eines magischen Shampoo ihren Willen auf und lockt diese in ihr Reich. Auch Mary Jane und ein weiteres Model, die beide mit Hellcat befreundet sind, kommen durch ein Portal dort hin, da sie ihrer willenlosen Freundin durch dieses folgen. Clea hebt die Gedankenkontrolle durch Enchantress bei den übrigen Heldinnen auf. Gemeinsam machen sich die Frauen nun auf den Weg um ihre Gegnerin zu finden. Die Konfrontation mit Enchantress erweisst sich dabei als äußerst gefährlich, da sie ihren Gegnerinnen in allen Belangen klar überlegen ist. Die zweite Story ist mit nur zwei Seiten äußerst kurz geraten. Hier trifft Spider-Man auf Modok in einem kleinen Cartoon-Strip. Die dritte Story ist dann wieder eine richtige 23-seitige Geschichte. Dort muss Spider-Man herausfinden wer hinter einigen seltsamen Aktivitäten steckt. Normale Verbrecher handeln in Harlem mit Waffen von inhaftierten Superschurken. Unterstützung bekommt Spidey bei seinen Recherchen von Falcon.

Story
Also die ersten beiden Geschichten waren überhaupt nichts für mich. Die Story um Enchantress fand ich äußerst albern. Besonders wie Thor hier auftritt und spricht, ist richtig schlecht. Er wirkt wie ein Trottel hier. Auch die ganze Idee mit diesem magischen Shampoo fand ich sehr einfallslos und schlecht. Die zweite Geschichte, oder besser gesagt der zweiseitige Cartoon-Strip mit Spider-Man und Modok, versucht witzig zu sein. Er schafft es sogar stellenweise mich zum Schmunzeln zu bringen. Doch wirklich interessant ist der Strip nicht. Dann schon eher die dritte Story, die ein Team-Up zwischen Spider-Man und Falcon mit sich bringt. Doch leider wird dieses Team-Up nicht so gut genutzt. Die Recherche der beiden Helden wird eher durchschnittlich erzählt. Nur selten kommt ein wenig Spannung auf. Meist bekommt man hier aber nur Comic-Mittelmaß präsentiert. Im Verhältnis zu den beiden anderen Stories ist diese aber sicherlich dennoch die beste Geschichte, was allerdings auch nicht so schwer ist.

Artwork
Alle drei Stories bieten ein vom Stil her völlig unterschiedliches Artwork. Wobei interessanter Weise die ersten beiden Stories von der selben Zeichnerin sind. Colleen Coover zeichnet die erste Story sehr einfach, so ein wenig im Stil der 50 Jahre würde ich sagen. Sie arbeitet hier mit wenigen Strichen, was man besonders in den Gesichtern der Akteure sieht. Bei der zweiten Story zeichnet sie so cartoon-artig, wie man es aus lustigen kleinen Zeitungsstrips kennt. Beides ist recht ansehnlich, ohne mich aber zu begeistern. So nach dem Motto: „Kann man sich mal ansehen, muss man aber nicht!“. Wobei die Cartoonfiguren in der Spider-Man/Modok  Geschichte den Witz, der ja teilweise da ist, recht gut transportieren. Bei der Spider-Man/Falcon Story ist Wil Quintana für die Bilder verantwortlich und koloriert auch seine Werk hier selber. Er ist auch für die Farben der anderen beiden Geschichten verantwortlich. Seine Zeichnungen passen zum Niveau der Story. Ganz ok aber mehr auch nicht.

Fazit
Tja wie will ich dieses Heft bewerten? Eine schlechte, eine mittelmässige und eine Story die eher ein kleiner Zeitungsstrip ist, der mich kurz zum Schmunzeln bringt. Da hätte ich von einem Special deutlich mehr erwartet. Also gibt es von mir hier nur einen Stern.

Künstler
Story 1: Paul Tobin (Autor), Colleen Cover (Zeichnungen und Tusche), Wil Quintana (Farben), Salva Espin (Cover)
Story 2: Paul Tobin (Autor), Colleen Cover (Zeichnungen und Tusche), Wil Quintana (Farben)
Story 3: Keith Giffen (Autor), Wil Quintana (Zeichnungen und Farben), Nate Piekos (Tuscher)

Bewertung

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