Review #112: The Amazing Spider-Man #571, November 2008, Marvel Comics

Hallo Leute,

und weiter gehts mit Spider-Man und dem bisher so guten Story-Arc „New Ways to Die“.

Storytitel: New Ways to Die Part 4 – Opposites Attack

Inhalt
Spider-Man ist in Not. Anti-Venom ist dabei Spider-Mans Blut von der Radioaktivität darin „zu befreien“. Also stehen seine Kräfte auf dem Spiel. Jetzt greifen endlich die Thunderbolts ein um Mac Gargan zu retten. Anti-Venom versucht das zu verhindern und lässt so von Spidey ab. Dennoch können die Thunderbolts Gargan mitnehmen und fliehen. Gleichzeitig bekommt es Norman Osborn mit Menace zu tun. Dieser setzt Osborn ganz schön zu und schlägt ihn zusammen, lässt dann aber von ihm ab und verschwindet. Zurück in Osborn Manor zeigt Norman seinen Thunderbolts die Schwäche der Spinne. Er hat nach seinem Kampf mit Menace nämlich zufällig die Kamera gefunden, die Peter wie sonst auch an einer Wand befestigt hatte, um Photos von seinem Kampf als Spider-Man zu machen. Seine Wissenschaftler haben bei einer Untersuchung der Kamera festgestellt, das diese sich nach einem Sender automatisch ausgerichtet hat. Anhand der Bilder findet Norman heraus, dass sich dieser Sender in dem Spinne-Zeichen auf Spidey´s Brust befinden muss, da dieses Zeichen sich immer im Zentrum eines Bildes befindet. Da er auch die Frequenz dieses Senders herausgefunden hat, können er und die Thunderbolts nun Spider-Man überall aufspüren.

Story
Weiterhin unterhält mich die Geschichte sehr gut. So erfährt man hier wieder etwas mehr über die Kräfte Anti-Venoms, bzw. erfährt das er einige alte Schwächen die er noch als Venom hatte nun nicht mehr hat. So gehen die Thunderbolts hier mit Schall und Feuer gegen ihn vor, was ihm aber nicht wirklich was ausmacht. Sonst erfährt man allerdings hier nicht viel Neues über ihn. Außer das die Vernichtung seines alten Symbionten für ihn vor allem Anderen Priorität hat. Einen interessanten Moment bietet auch hier die Nebenhandlung. So gibt Harry Ben Urich einige Dokumente, die Beweisen, dass Crowne Industries Menschenhandel betreibt, mit Hilfe von Oscorp. Er liefert hier also auch die Firma seines Vaters ans Messer, was wieder einmal deren angespanntes Verhältnis zueinander zeigt. Die Probleme die Harry mit seinem Vater hat, erläutert er später auch nochmal seiner Freundin Lily, die im Krankenhaus am Bett ihres Vaters wacht (Bill Hollister wurde ja im letzten Heft von Menace verletzt). Insgesamt verliert die Story im Vergleich zu den ersten drei Teilen hier etwas an Fahrt. Es gibt auch einige Situationen mit denen ich nicht ganz zufrieden war. So wirft zum Beispiel das Duell zwischen Norman und Menace wieder mehr Fragen auf. Menace erklärt Osborn nämlich das er Pläne für die neuen Machtstrukturen in der Stadt hat und Osborn in diese nicht reinpasst. Welche Pläne das genau sind bleibt aber weiter im Dunkeln. Solche Fragen halten zwar die Spannung aufrecht, aber irgendwann erhofft man sich als Leser auch ein paar Antworten. Auch der Situation am Ende des Heftes mit dem Sender im Spinne-Emblem von Spider-Man, stehe ich ziespältig gegenüber. Einerseits ist die Erklärung, dass sich die Kamera nach diesem Sender immer ausrichtet interessant, da ich vorher darüber nie nachgedacht habe, andererseits finde ich Normans Schlüsse die er daraus zieht nicht so überzeugend. Er geht nämlich davon aus, dass Spider-Man all die Jahre sich selbst fotografiert hat (das stimmt ja auch) und Peter Parker nur ein Strohmann war, der die Bilder für ihn verkauft hat. Wieso zählt ein kluger Mann wie Norman hier nicht eins und eins zusammen und kommt auf die Idee, dass Peter selber Spider-Man ist? Allerdings gefällt es mir dennoch das Spider-Mans Identität hier weiterhin ein Geheimnis bleibt. Obwohl es früher als Norman seine Identität noch kannte auch immer Recht spannend war. Aber die Sitution, dass niemand weiss wer Spider-Man in Wirklichkeit ist, ist mit das Beste was Brand New Day gebracht hat.

Artwork
An den Zeichnungen ist weiterhin wenig auszusetzen. Romita macht seine Sache weiterhin gut. Außer mit Norman Osborn hat er in einigen Bildern wieder so seine Probleme. Und es sind wieder die Haare die mich auf zwei drei Bildern stören. Die meiste Zeit hat Osborn hier wieder volles Haar. In zwei, drei Bildern dann aber wieder an den Seiten und hinten abrasiert. Keine Ahnung warum Romita dass so macht. Auch Normans Gesicht ist auf ein paar Bildern nicht so gut gelungen. Warum kann ich gar nicht so sagen. Es wirkt einfach manchmal komisch. Insgesamt aber wieder gute Zeichnungen.

Fazit
Auch dieses Heft ist wieder schön zu lesen. Allerdings ist die 4.Teil im Vergleich zu den ersten Teilen etwas schwächer und bekommt von mir daher 3 Sterne.

Künstler
Dan Slott (Autor), John Romita Jr. (Zeichner), Klaus Janson (Tuscher), Dean White (Farben), John Romita Jr. (Cover)

Bewertung

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