Comic-Klassiker der Woche Folge 27: Simpsons Comics #59, Juni 2001, Bongo Comics

Guten Abend alle zusammen.

Heute bespreche ich, im Rahmen meiner Klassiker , mein einziges Simpsons Comic, dass ich bisher habe. Die Serie schaue ich ja seit vielen Jahren regelmässig. Nach wie vor bin ich von den gelben Bewohnern Springfields begeistert. Ein Freund von mir hat mir letztens dann ein Simpsons Comic geschenkt. So konnte ich nun mal schauen ob mich die Comics genauso begeistern können, wie die Zeichentrickserie.

Storytitel: Faking the Band (Story 1) & Kent´s State (Story 2)

Inhalt: (Story 1) Homer kommt auf die Idee eine Boyband zu casten und diese dann zu managen. Während Homer schon vom großen Geld träumt, stellt sich schnell heraus, dass die Sache nicht so einfach ist wie er es sich vorgestellt hat. Auf einigen Umwegen kommt dann doch eine recht erfolgreiche Boyband heraus. (Story2) Die zweite kurze Story (es sind nur 4 Seiten) handelt von Sprinfields bekanntestem Reporter Kent Brockmann. Dieser wird hier geehrt. Auf der Feier zu seinen Ehren (ihm wird der Springfielder Medienpreis verliehen), werden einige Highlights seiner Karriere gezeigt, die auch ein paar sehr amüsante Szenen beinhalten.

Story: Besonders die Hauptgeschichte (Story 1) hat mir gut gefallen. Typisch für die Simpsons werden hier einige Phänomene unserer Pop-Kultur auf´s Korn genommen. Im Mittelpunkt hier stehen die Castingshows und die daraus resultierenden Casting-Bands sowie die Boybands im Allgemeinen. Ich muss sagen, dass ich hier sehr gut unterhalten wurde. Zwar reicht der Comic nicht ganz an die Fernsehserie ran, hat aber durchaus viele lustige Simpsons-typische Szenen, die mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachte. Besonders Homer hier als Manager seiner Boyband zu sehen, ist wirklich ein Highlight dieses Heftes. Auch schön wie Ralph, der Sohn von Polizeichef Wiggum, als Mitglied der Band, diese erst in Bedrängnis bringt, um diese Situation aber später wieder zu bereinigen. Die zweite Story war ok, hat mich aber nicht so gut unterhalten wie die erste. Zwar gibt es auch hier einige lustige Szenen, aber alles in allem ist sie doch mit ihren 4 Seiten etwas zu kurz geraten und hat auch nicht so viel Inhalt. Man hätte sie durchaus auch weglassen können.

Zeichnungen: Bei dem Artwork gibt es nichts zu meckern. Man bekommt hier den typischen Simpsons-Stil, den man auch aus der Serie kennt, geboten. Das ist auch gut so. Besonders in der ersten Story schaffen es die Künstler besonders durch Mimik und Körperhaltungen, die komischen Szenen noch zu unterstreichen. Insgesamt ein gutes Artwork, das keine Überaschungen in negativer als auch positiver Hinsicht bietet.

Fazit: Besonders für Simpsons-Fans ein durchaus lesenswertes Comic-Heft. Meine zugegeben niedrigen Erwartungen an das Heft wurden dann doch positiv übertroffen. Ich hätte nicht gedacht, dass man diese Serie auch so gut in Comic-Form präsentieren kann.

Künstler: Autoren (Eric Rogers Story 1, David McKean Story 2), Zeichner (Phil Ortiz Story 1, Mike Rote Story 2), Tuscher (Tim Bavington Story 1 & 2), Farben (Art Villanueva Story 1, Karen Bates Story 2), Cover (Bill Morrison)

Bewertung:

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