Comic-Klassiker der Woche Folge 18: Lucky Luke Band 22: Calamity Jane, 1986 (Nachdruck), Egmont Ehapa Verlag

Hallo Leute,

Nachdem meine Klassiker-Reihe in den letzten 5 Wochen (Folge 13Folge 17) ganz unter dem Thema DC/Marvel Crossover stand, habe ich mir für die heutige Folge mal ein ganz anderes Comic vorgenommen. Meine riesige Comic-Sammlung umfasst nicht nur Superhelden-Comics. So habe ich natürlich auch schon Comics aus anderen Genres hier auf diesem Blog besprochen (so zum Beispiel in Klassiker Folge 3 und Folge 4, sowie Review #24). So ist es auch heute mit diesem Lucky Luke Comic.

Bei den alten Lucky Luke Heften die noch von Goscinny und Morris gestaltet wurden, kann man eigentlich nehmen welches man will und man hat immer einen Klassiker. Ich habe mich für dieses Heft hier entschieden, da es sich dabei um mein allererstes Heft dieser Serie handelte. Es war also dafür verantwortlich, dass ich mich überhaupt für Lucky Luke Hefte begeistern konnte und noch viele weitere im Laufe der Zeit kaufte und mit Genuss las.

Storytitel: Calamity Jane

Inhalt: Lucky Luke macht die Bekanntschaft der resoluten Calamity Jane. Zusammen reiten die beiden nach nach El Plomo, wo Calamity Jane beim Amdrücken einen Saloon gewinnt. Da dieser eigentlich als geheimes Waffenlager dient, bekommen die beiden es bald mit den Waffenschiebern zu tun. Weiteren Ärger haben die beiden auch mit Indianern, sowie mit einem Frauenclub der Calamity Jane unbedingt die Manieren einer echten Dame beibringen wollen. Lucky Luke hat also in diesem Heft wieder einmal alle Hände voll zu tun….

Story: Autor Rene Coscinny schaffte ja schon bei Asterix sehr gute witzige Stories zu schreiben. Das gelingt ihm auch bei den von ihm geschriebenen Lucky Luke Stories. So findet man auch in diesem Heft eine wunderbar zu lesende sehr witzige Geschichte. In diesem Heft steht auch nicht so sehr Lucky Luke im Mittelpunkt sondern eher Calamity Jane. Doch auch sie weiss ähnlich wie der Titelheld wie man mit den örtlichen Rauhbeinen schnell fertig wird und ihnen Benehmen beibringt. Mehr Probleme hat sie da schon mit den Damen der „Liga für Tugend und Sitte“ in Plomo. Diese wollen aus Calamity Jane eine „echte“ Dame machen, was zu vielen witzigen Szenen führt. Auch herrlich sind einige der Nebenfiguren dieser Story. So erinnert mich der Bostoner Benimmlehrer Robert Gainsborough stark an Schauspieler David Niven. Nachdem er Calamity Jane zu einer feinen Dame gemacht hat, zieht er selber als desillusionierter Desperado von dannen. Neben Gainsborough, dem dubiosen August Oyster (der selbst beim Bingo betrügt) und seinem begriffsstutzigen Mann fürs Grobe Baby Sam, bestechen vor allem die Damen der Liga für Anstand und Sitte. Gerade sie haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Die Story hier ist genau durchdacht und durchsetzt mit vielen wunderbaren Gags. Dafür vergebe ich hier 8 Punkte.

Zeichnungen: Das Artwork ist das, was man bei einem typischen Lucky Luke Heft erwarten kann. Trotz seines Karrikaturstils wirken die Zeichnungen auf ihre Art realistisch. Das liegt wohl daran, das viele Nebenfiguren sowie die dargestellten Landschaften und Orte nach einem realen Vorbild gestaltet wurden. Morris schafft es auch den Humor den Goscinny mit seiner Story reinbringt mit seinen Bildern zu unterstreichen. Dafür vergebe ich auch hier 8 Punkte.

Fazit: Ich hatte lange kein Lucky Luke Heft mehr gelesen. Für meinen Blog habe ich dann wieder ein paar Hefte hervorgekramt. Ich war gespannt ob sie mir heutzutage auch noch so gut gefallen würden wie früher. Was soll ich sagen, sie tun es. Auch heute werfe ich gerne mal einen Blick rein und habe eine Menge Spass mit Lucky Luke und Co.

Die Künstler: Rene Goscinny (Autor), Morris (Zeichner)

Die Bewertung:

Story: 8/10
Zeichnungen: 8/10
Gesamt: 8/10

One Response to Comic-Klassiker der Woche Folge 18: Lucky Luke Band 22: Calamity Jane, 1986 (Nachdruck), Egmont Ehapa Verlag

  1. der Nachbar sagt:

    Jau, Lucky Luke der Mann, der schneller zieht als sein Schatten.
    Der war neben den beiden Galliern damals schon oft in meiner Comic-Sammlung vertreten.
    Dein Review hat mich jetzt doch tatsächlich wieder neugierig auf Lucky Luke, die Daltons usw. gemacht.
    Hab mal geguckt und festgestellt, dass ich leider nur noch zwei Titel vom Cowboy habe:
    Nr. 38 – Jesse James und
    Nr. 51 – Der falsche Mexikaner
    Hm, vllt. werd ich dazu mal ein Review schreiben. 😉

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