Comic-Klassiker der Woche Folge 16: Superman/Fantastic Four #1, April 1999, DC & Marvel Comics

Guten Tag Leute.

Montag, Zeit also für eine weitere Folge meiner Reihe „Comic-Klassiker der Woche“. Diese steht ja seit Folge 13 (ok auch Folge 1 enthält ein solches Crossover) ganz im Zeichen der DC/Marvel Crossover. Auch für dieses Review habe ich mir wieder eines meiner Hefte vorgenommen, das ein solches Crossover zwischen Figuren von DC und Marvel enthält.

Storytitel: The Infinite Destruction

Inhalt:

Superman findet einen Kristall, der eine holografische Nachricht von seinem Vater Jor-El enthält. Dieser macht Galactus für das Sterben Kryptons verantwortlich. Dieses mächtige Wesen, das im ganzen Universum als Planetenfresser bekannt und ein alter Feind der Fantastic Four ist, soll laut Jor-El auch Krypton auf seinem Gewissen haben. Um ihn aufzuhalten und den Tod seiner Heimatwelt zu rächen nimmt Superman Kontakt zu den Fantastic Four auf. Kaum ist er bei diesen angekommen werden die Helden auch schon vom Cyborg-Superman angegriffen, der dem Mann aus Stahl unbemerkt gefolgt war. Während dieses Kampfes sorgt eine von Galactus geschickte Sonde dafür, dass sich Superman in einen goldenen neuen Herold für dieses mächtige Wesen verwandelt. Als Herold ganz unter Galactus Kontrolle, soll Superman nun für diesen neue Planeten finden, die dieser dann verschlingen kann. Superman und auch Reed Richards, der das verhindern will, werden auf Galactus Schiff gebeamt. Um Reed und Superman zu finden, müssen sich die restlichen Fantastic Four mit Cyborg-Superman zusammentun. Während die Helden Superman und Reed retten wollen, hat der Cyborg nur ein Ziel. Er will anstelle von Superman dem mächtigen Galactus als Herold dienen.

Story:

Dan Jurgens ist hier Autor und Zeichner in Personalunion. In beiden Rollen gefällt er mir meist sehr gut. Seine Story hier hat mich wieder einmal überzeugt. Superman, ein von ihm ja lange Jahre geschrieben und gezeichneter Charakter, trifft hier auf Marvels „First Family“ die Fantastic Four. Der Mann aus Stahl ist ja eh einer meiner Favoriten. Auch die Fantastic Four mag ich ganz gerne, obwohl ich sie nur unregelmässig lese. Also gefiel mir die Wahl der „Guten“ hier schon sehr gut. Wenn man sich die Schurken hier ansieht, dann findet sich mit dem Cyborg-Superman auch dort ein Charakter den ich sehr gerne mag. Galactus ist auch ok, wenn auch nicht einer meiner Favoriten. Das die Wahl auf diese Personen hier viel ist nicht weiter verwunderlich. Wie gesagt Superman wurde lange von Jurgens als Autor und Zeichner betreut, der Cyborg wurde von ihm erfunden und gab ja sein Debüt in der berühmten Storyline „Reign of the Supermen“ die der Trade „The Return of  Superman“ enthält, welchen ich in Folge 8 der Klassiker besprochen habe. Sehr interessant ist hier vor allem Superman als Herold für Galactus zu erleben. Eine Rolle die früher schon der Silver Surfer inne hatte. Wie schon der Surfer dient er erst seinem Meister treu um sich am Ende doch gegen Galactus zu erheben. Doch noch besser finde ich das Zwangs-Team-Up zwischen den Fantastic Four und dem Cyborg-Superman. Das finde ich immer am besten, wenn sich Helden und Schurken zusammentun müssen. Jurgens hat diese Story sehr einfach gehalten. Klar sie ist nicht sehr anspruchsvoll aber weiss es zu unterhalten und ist keineswegs langweilig. Eigentlich eine perfekte Comicgeschichte für zwischendurch. Dieses Heft ist auch was für Leute denen die handelnden Figuren nicht so sehr vertraut sind. Ok man sollte schon in etwa wissen wer Superman und die Fantastic Four sind, aber die Schurken werden zum Beispiel in diesem Heft den Lesern noch mal im Laufe der Geschichte näher vorgestellt. Alles in allem eine Runde Sache die ich mit 8 Punkten belohne.

Zeichnungen:

Was soll ich über Dan Jurgens Fähigkeiten als Zeichner sagen. Ich mag seinen Stil sehr. So gut seine Story ist, so gut setzt er diese auch zeichnerisch um. Besonders Superman und Cyborg-Superman sind sehr gut in Szene gesetzt. Auch seine Darstellung der Fantastic Four ist super. Hier gefällt mir besonders Susan Richards gut. Seine Fähigkeiten als Zeichner beweist Jurgens auch bei seinen Splashpages, die mir hier besonders gut gefallen haben. Auch die Actionszenen sind total gut umgesetzt. Einzig das Cover, das ebenfalls von Jurgen gezeichnet wurde gefällt mir nicht so gut. Das liegt vielleicht auch daran, das es trotz des gleichen Künstlers, vom Stil etwas anders ist als die Zeichnungen im Heft. Dafür könnte auch die hier angewandte Kolorierung der Grund sein. So wirkt das Cover ja eher wie ein Gemälde, während die Zeichnungen im Heft doch eher die eines typischen, wenn auch sehr guten, Comics sind. Insgesamt ist mir das Artwork in diesem Heft 9 Punkte wert.

Fazit:

Hier wird auf mehr als 60 Seiten eine  sehr gute Comicgeschichte geboten, die sowohl gut geschrieben als auch zeichnerisch gut umgesetzt ist. Sehr gut gemacht Herr Jurgens.

Die Künstler:

Autor: Dan Jurgens

Zeichner: Dan Jurgens

Tuscher: Art Thibert

Farben: Greg Wright

Cover: Dan Jurgens

Cover-Farben: Alex Ross

Die Bewertung:

Story: 8/10

Zeichnungen: 9/10

Gesamt: 8,5/10

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