Review #77: DRONE #3, Januar 2010, Red 5 Comics

Grüße und so!

Einige von euch erinnern sich bestimmt noch an Review #67, in dem ich den ersten Teil von DRONE vorgestellt habe. Solltet ihr diese vierteilige Mini-Serie noch nicht kennen, empfehle ich euch, das o.g. Review zum besseren Verständnis nachzulesen. Ich überspringe den eher schwachen zweiten Teil der Serie und steige an dieser Stelle in den dritten und vorletzten Teil ein. 

Storytitel: Failure Is Always An Option

Inhalt: Als David und seine beiden Freunde es im ersten Teil mittels einer ferngesteuerten Drohne tatsächlich geschafft hatten Cat, die verletzte und einzige überlebende Wissenschaftlerin, aus den feindlichen Händen zu retten, mussten sie im zweiten Teil dafür sorgen, dass sie vor den nachrückenden feindlichen Soldaten flüchten konnte.

Nachdem sie also im zweiten Heft den größten Teil der Flucht hinter sich bringen konnte, erreicht die Wissenschaftlerin im dritten Teil die Stadt Almatay, in der die Rettung in Form eines verbündeten Außenpostens sein soll. Auf der Zielgeraden muss sie allerdings feststellen, dass sie ihre Verfolger nicht ganz abschütteln konnte. Es kommt zu einer erneuten Auseinandersetzung, bei der einiges zu Bruch geht und obwohl Cat und die von David ferngesteuerte Drohne dem Sieg nahe sind, wird im entscheidenden Moment die Verbindung zwischen ihm und der Drohne unterbrochen. Der Grund dafür ist ein finster dreinblickender Typ mit einer Knarre in der Hand, der es auf David und seine Freunde abgesehen hat und gerade vor ihrer Wohnungstür steht. Die Jungs müssen also kurzerhand die Computerverbindung zur Drohne unterbrechen und selber die Flucht antreten. In der Zwischenzeit wird Cat von den Verfolgern überwältigt und dazu gezwungen, die Zugangsdaten für die Kontrolle der restlichen Drohnen preiszugeben. Allerdings bleibt sie erstmal stur, doch als der Feind zu etwas radikaleren Überredungsmethoden greift…

Story: Nach dem schwächeren zweiten Teil nimmt die Geschichte um David, Cat und die ferngesteuerte Drohne wieder mächtig an Fahrt auf. Das Heft bleibt von der ersten bis zur letzten Seite spannend und macht Lust auf den vierten und letzten Teil der Serie. Was mir hier besonders gut gefallen hat, war die Einbettung der beiden Handlungsstränge, die direkte Auswirkungen aufeinander haben. Auf der einen Seite sind da David und seine beiden Freunde, die mittels der Drohne in Kontakt mit Cat stehen und in ihrem scheinbar sicheren Heimatland mittlerweile selber auf der Flucht vor einem unbekannten Killer sind. Und auf der anderen Seite steht Cat, die in einem weit entfernten Krisengebiet um ihr Überleben kämpft und dabei stark von der Hilfe der Drohne bzw. der Jungs abhängig ist. Während es Cat und die Drohne kurzfristig geschafft haben, im Kampf die Oberhand zu gewinnen, fliegen den drei Freunden im Auto die Kugeln um die Ohren. Obwohl (oder gerade weil) der Comic mit einem Rückschlag für alle Beteiligten endet, darf man schon sehr auf das große Finale gespannt sein, welches in ein paar Wochen erscheinen wird. Die Story bekommt von mir wie schon im ersten Teil erneut acht Punkte.

Zeichnungen: Da alle vier Teile der Serie von denselben Leuten gemacht wurden, hat sich folglich auch nichts an den Zeichnungen geändert. Das, wie noch im ersten Review extra erwähnte, besondere Augenmerk auf die Kolorierung war noch im zweiten Teil der Fall. Denn die Fluchtszenen mit Cat fanden überwiegend im Wald und in den Bergen statt und hatten einen leichten Braunton. Doch im nun besprochenen dritten Teil wird dieser Aspekt hinfällig, da es keinen konkreten Farbton mehr gibt, der die Szenen dominiert. Dafür habe ich aber den Eindruck, dass man den Actionszenen im Vergleich zu den beiden ersten Teilen etwas mehr Dynamik verliehen hat. Ich vergebe an dieser Stelle auch wieder sechs Punkte.

Fazit: Wer schon Spaß an den beiden vorherigen Teilen hatte, der wird auch mit diesem Teil sicherlich nichts verkehrt machen. Ich freu mich jedenfalls sehr auf das große Finale und bin jetzt schon gespannt, ob es eine Fortsetzung in irgendeiner Form von DRONE geben wird.

Die Künstler: Scott Chitwood (Autor), Randy Kintz (Zeichnungen), Garry Henderson (Kolorierung) und Troy Peteri (Text)

Die Bewertung:

Story …………. 8/10

Zeichnungen .. 6/10

Gesamt ………. 7/10

5 Responses to Review #77: DRONE #3, Januar 2010, Red 5 Comics

  1. Robby sagt:

    Hi,
    bin nach deinem Review zu Teil 1 so gespannt gewesen, dass ich mir dann den zweiten Teil geholt hatte. Fand ihn nicht so gut. Den dritten Teil habe ich mir dann trotzdem geholt und stimme dir hier in jedem Punkt deines, wiedermal großartigen, Reviews zu.

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  2. der Nachbar sagt:

    Hallo Robby,

    freut mich, wenn dir mein Review gefallen hat. Da sind wir ja einer Meinung, dass der zweite Teil der bisher Schwächste der Serie ist. Bin schon sehr gespannt, wie das große Finale wird.
    Was liest du eigentlich sonst so für Comics von Red 5 (bzw. anderen Verlagen)? Auch schon mal Atomic Robo gelesen?

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  3. RedRobin sagt:

    Irgendwie hab ich das Gefühl das Drone mir gefallen könnte.
    Übrigens, weil es mir vorkommt als würde dich Atomic Robo interessieren, wenn ich es noch kriege kauf ich mir so bald wie möglich den ersten Teil der neuen Atomic Robo Mini „Revenge of the Vampire Dimension“. Letzten Mittwoch kam es in die Läden.

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  4. Robby sagt:

    Hi Nachbar.
    Also ich habe bisher von Red 5 auch nur Drone #2 und #3 gelesen. Wegen deinem Review zur Nummer 1. Aber Atomic Robo wollte ich mir vielleicht auch mal holen. Hast du das gelesen?Kommt da ein Review?

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  5. der Nachbar sagt:

    Moin Robby,

    nee, Atomic Robo hab ich bisher leider noch nicht gelesen, daher kann ich bisher auch noch kein Review dazu schreiben. Aber wie RedRobin richtig erkannt hat, würde es mich schon interessieren.
    Mal sehen, vllt. werd ich mich mal in Zukunft näher damit befassen, bzw. vllt. kann uns RedRobin etwas mehr dazu erzählen.

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