Review #74: Ultimate Spider-Man #122, Juli 2008, Marvel Comics

Hallo Leute,

in diesem Spider-Man Heft steht „The Shocker“ im Mittelpunkt der Story.

Storytitel: Untitled

Inhalt: Spider-Man ist ein Gefangener vom Shocker. In einem Rückblick erfährt man wie es dazu kommen konnte. Als der Shocker eine Bank überfällt und Spider-Man ihn scheinbar mühelos überwältigt, treibt es der Netzkopf mit seinen Sprüchen zu bunt. Er reizt den Shocker so stark das dieser sich befreit und den unvorsichtigen Spidey überwältigen kann und bei seiner Flucht als Geisel nimmt. Als der ohnmächtige Spider-Man wieder erwacht befindet es sich nun in Shockers Versteck und ist im hilflos ausgeliefert. Mary Jane die Zeuge von den Geschehnissen war, macht sich mit Hilfe von Kitty Pride und der Polizei nun auf die Suche nach den beiden um Spider-Man zu befreien, bevor der Shocker ihn vielleicht tötet….

Story: Dieses Heft war mein erster Kontakt mit der ultimativen Version vom Shocker. Dieser unterscheidet sich stark vom originalen Shocker aus dem 616- Universum (das reguläre Marvel-Universum). Shocker gilt hier als Zitat Peter: „größte Lusche der Stadt“ und hat sich gegen Spidey schon oft blamiert. Gut finde ich hier, dass Spider-Man dementsprechend recht überheblich gegen Shocker agiert und prompt von diesem überwältigt und gefangen genommen wird. Seine Arroganz wird hier bestraft und bereitet ihm später dank dem Shocker noch einige Kopfschmerzen. Bendis versucht den Schurken hier interessant zu machen, durch eine Unterhaltung zwischen ihm und seinem Gefangenem. Dabei erfährt der Leser einiges an Hintergrundinformation. Wer ist der Shocker, wie ist sein Werdegang, was sind die Beweggründe für seine Taten? Alles Fragen die in diesem Heft geklärt werden. Ich mag es eigentlich ganz gerne wenn man mehr über die Hintergründe und die Motivation einer Figur erfährt. Oft versteht man einen Charakter so besser und er wird interessanter. Wie gesagt Bendis versucht hier dem Shocker mehr Tiefe zu geben. Es bleibt leider bei dem Versuch. Während ich den regulären Shocker ganz gerne mag, geht mir die ultimative Version von ihm am Arsch vorbei. So krass muss ich es sagen. Auch nach diesem Heft bleibt die Figur eher langweilig und austauschbar. Bendis hatte hier wohl keinen guten Tag. 4 Punkte gibt es nur von mir für diese Geschichte.

Zeichnungen: Immonen zeichnet wie gewohnt solide. An seinen Stil habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Allerdings verursachen seine Bilder in diesem Heft keinerlei Begeisterung bei mir. Besonders optisch ist dieser Shocker nicht so mein Fall. Im Gegensatz zum 616- Shocker, der mir mit seinem bekannten Steppdecken-Dress noch ganz gut gefällt, ist dieser hier einfach ein Typ mit Sonnenbrille, der seine Schockwellen aus zwei Pistolen schießt. Eigentlich finde ich es gut, wenn sich mal die ultimative von der regulären Version einer Figur klar unterschiedet, aber hier hätte man sicher mehr daraus machen können. Wie schon charakterlich ist der Shocker hier auch optisch ein Enttäuschung. Alles andere ist aber ok, wie immer, so dass ich hier mal 5 Punkte vergebe.

Fazit: Ein schwächeres Heft dieser Reihe, dass man nicht haben muss. Autor und Zeichner habe ich schon besser erlebt. Aber jedem kann man ja mal ein paar schwächere Tage zugestehen.

Die Künstler: Autor Brian Michael Bendis, Zeichner Stuart Immonen, Tuscher Wade Grawbadger, Farben Justin Ponsor, Cover Stuart Immonen

Die Bewertung: Story 4/10, Zeichnungen 5/10, Gesamt 4,5/10

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