Review #68: Jonah Hex #10, Volume 2, Oktober 2006, DC Comics

Hallo liebe Leser,

Für mein heutiges Review habe ich mir mal wieder ein Jonah Hex Comic vorgenommen.

Nachdem mir Heft #1 (siehe Review #39) der aktuellen Hex Serie (gab ja schon Hex Comics seit den 70er Jahren), so gut gefallen hatte, habe ich mir in den letzten Jahren immer mal das ein oder andere Hex Heft zugelegt. Das schöne an dieser Serie ist vor allem, dass man nicht jedes Heft braucht um sich in Hex Welt zurechtzufinden. Meist handelt es sich nämlich bei einem Hex Heft um eine „Stand-Alone Story“ so das man nicht Gefahr läuft etwas von einem laufenden Arc zu verpassen, wenn man mal ein Heft nicht hat. Also perfekt für mich, der die Serie zwar mag, sich aber nicht jedes Heft davon holt, da ich ja schon genug andere Serien verfolge.

Storytitel: Gator Bait

Inhalt: Louisiana: Eine Familie entsorgt gerade eine Leiche in den Sümpfen (Alligatoren machen sich direkt darüber her). Sie unterhalten sich darüber, wie ihnen ein schwarzer Mann entkommen ist, sie aber noch dessen weisse Frau in ihrer Gewalt haben. da sie von ihm als „Negro“ und von ihr als „Whore“ sprechen, gehe ich mal davon aus, das es sich hierbei um eine rassistische Familie handelt. Der von ihnen erwähnte Mann trifft schwer verletzt in einer Stadt auf Jonah Hex. Er erzählt Hex das er aus der Gewalt dieser Familie entkommen ist, sie aber noch seine Frau in ihrer Gewalt haben und gibt ihm eine Karte die zeigt wo sie sich ungefähr befinden. Hex verspricht dem Mann sie zu befreien und die Familie zu bestrafen bevor dieser an seinen Verletzungen stirbt. Im Rest des Heftes erlebt man dann wie Jonah Hex die Frau befreit und die Familie auslöscht…

Story: Wenn Rassisten eine auf den Sack kriegen, dann bin ich immer dafür. Das Hex bei seiner Befreiungsaktion wieder einmal äußerst brutal vorgeht, ist eben typische für diesen Anti-Helden. Was ich hier ganz gut finde ist, das die Autoren Gray und Palmiotti Hex hier nicht in einer typischen „Western-Umgebung“ also Wüste oder Stadt etc, agieren lassen, sondern den Hauptteil der Story in die Sümpfe von Louisiana verlagern. Ansonsten ist die Geschichte aber jetzt nichts Besonderes sondern das altbekannte Strickmuster: -Held wird um Hilfe gebeten, Held rettet Frau aus den Händen der Bösewichter.- Das finde ich aber nicht schlimm. Ein wenig negative ist mir die Szene, in der Hex mit einem Alligator kämpfen muss aufgefallen. Ein Alligator ist natürlich auch kein typischer Feind eines Western-Helden. Aber das Ungwohnte finde ich ja wie oben erwähnt nicht schlecht. Mich stört hier nur etwas, wie einfach Hex dieses riesige Reptil mit dem Messer erledigt. Aber an sonsten ist es eine nette Geschichte, die zwar nicht zu den besten Hex Stories zählt, aber ganz gut zu lesen ist. 6 Punkte gibt es hier von mir.

Zeichnungen: Die Zeichnungen sind ganz ok. Was mir zeichnerisch sehr gut gefallen hat ist die oben von mir erwähnte Alligatoren-Kampf-Szene. Wie gesagt ich finde nicht gut das es Hex hier relativ einfach hat, aber zeichnerisch ist diese Situation sehr gut umgesetzt. Ansonsten gibt es zeichnerisch aber wenig Höhepunkte. Alles ganz solide aber nichts Spektakuläres dabei. Ich würde das Artwork hier insgesamt knapp über dem Durchschnitt ansiedeln, also auch bei 6 Punkten.

Fazit: Ein nettes Comic-Heft, dass man gut lesen kann, aber nicht umbedingt haben muss.

Die Künstler: Autoren Justin Gray & Jimmy Palmiotti, Zeichner Phil Noto, Tuscher Phil Noto, Farben Phil Noto, Cover Phil Noto

Die Bewertung: Story 6/10, Zeichnungen 6/10, Gesamt 6/10

7 Responses to Review #68: Jonah Hex #10, Volume 2, Oktober 2006, DC Comics

  1. Ratzfatz sagt:

    Eine sehr durchschnittliche Bewertung…

    Also ich hab noch nie ein Jonah Hex Comic gelesen das mich enttäuscht hätte. Es ist wirklich bemerkenswert was für einen fabelhaften Job Gray & Palmiotti bei dieser Serie abliefern. Ich bin echt kein Freund von One-Shots, aber bei Jonah Hex wird alles immer auf den Punkt gebracht. Das ist aber auch der Grund warum sich die Thematik – wie im Western Genre überhaupt – immer etwas gleicht. Um eine komplexere Story zu erzählen, bräuchten sie dann wahrscheinlich doch mehr Hefte.

    Trotzdem: Jonah Hex kann man sich immer wieder nehmen.

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  2. Ratzfatz sagt:

    PS: Mit „durchschnittlicher Bewertung“ meinte ich nur die 6/10 Punkte und nicht die Qualität der Review selbst.

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  3. Crayton sagt:

    Hi Ratzfatz,
    also ich fand dieses Heft nicht so stark wie die anderen Hex Hefte die ich habe. Zum Beispiel das was ich in Review #39 besprochen habe war besser. Die anderen werde ich auch immer mal wieder hier besprechen. Aber nicht falsch verstehen, das Heft war schon ganz ok. Eben nicht das Stärkste. Aber du hast Recht, Hex kann man eigentlich immer lesen.

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  4. RedRobin sagt:

    Vielleicht probier ich auch mal ein Jonah Hex Heft aus. Ein Risiko gibt es ja nicht 😉

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  5. Ratzfatz sagt:

    Pass aber auf. Ich glaub aktuell läuft gerade ein 6teiliger Arc. (Kann aber auch sein dass der schon beendet wurde)
    Das war das einzige Mal das mich Jonah Hex enttäuscht hat. War da nicht vorbereitet drauf und wollt mir eigentlich wieder nur meine Dosis Hex für Zwischendurch holen. Aber den Arc werde ich mir sicher als Trade kaufen!

    Und den Film sehe ich mir natürlich auch an!

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  6. RedRobin sagt:

    Ok ich werd aufpassen. Den Film werde ich natürlich auch ansehen.

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  7. Crayton sagt:

    Ratzfatz meint den Sechsteiler Six Gun War. Der ist jetzt aber im Januar mit Ausgabe #49 beendet worden. Ab Heft #50 gehts glaube ich mit Einzelgeschichten weiter. Aber schaue einfach mal bevor du es dir kaufst kurz rein. Aber falsch machen kannst du im Grunde bei der Serie nichts, da auch die schwächeren Hefte immer noch gute Comics sind.

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