Review #59: World of Warcraft #1, (Januar 2008), WildStorm Productions

Tach zusammen,

mein heutiges Review behandelt den ersten Teil der Comicadaption des bis heute erfolgreichsten MMORPG: World of Warcraft
Die US-Originalausgaben umfassen mittlerweile 30 Teile, wovon vier Teile zu einer Mini-Serie gehören. Bei uns in Deutschland werden die Hefte von Panini-Comics vertrieben und sind momentan bei Ausgabe zehn, welche die US-Originale 19 und 20 enthält.

Storytitel: Stranger in a strange land

Inhalt: Auf ihrer Reise nach Orgrimmar findet die Karawane des Orks Rehgar einen gestrandeten Menschen, der sich an nichts mehr, auch nicht seinen eigenen Namen, erinnern kann und gerade auf Leben und Tod mit einem Krokodil kämpft. Als Gladiatorenlehrer/-händler erkennt Rehgar die guten kämperischen Fähigkeiten des Menschen sofort und rettet ihm kurzerhand das Leben. Doch die Freude des Unbekannten währt nicht lange, denn er wird von seinem Retter betäubt und in Ketten gelegt, damit er später als Gladiator für ihn kämpfen soll.
Auf seiner unfreiwilligen Reise in die Metropole der Orks freundet sich unser unbekannter Held mit zwei weiteren Gladiatoren an: der Blutelfe Valeera und dem Nachtelfen Broll Bärenfell.
Nachdem die Karawane ihr Ziel erreicht hat, werden die drei von ihren Ketten gelöst, damit sie sich auf ihre Gladiatorenkämpfe vorbereiten können. Es kommt zur ersten Auseinandersetzung mit anderen Kämpfern, die sie alle unbeschadet überstehen. Aber schon kurz darauf stellt sich der geschwächten Gruppe ein mächtiger Klingenmeister entgegen, der zu einer lebensgefährlichen Bedrohung für sie alle wird.

Story: Die Geschichte vom unbekannten Held, der sich an nichts erinnert, finde ich gut. Hier gibt es viel Spielraum und Ausschmückungsmöglichkeiten, den die Leute bei WildStorm auch Stück für Stück gefüllt haben. Im weiteren Verlauf der Serie erfährt man als Leser immer mehr von der Hauptfigur und seinen Kameraden. Wer schon mal World of Warcraft (WoW) gespielt hat, wird auch einige Personen und Örtlichkeiten schnell wiedererkennen. Aber auch als nicht-WoWler kommt man gut zurecht und kann diesen Comic locker ohne Hintergrundwissen lesen.
Für die Story vergebe ich sieben Punkte.

Die Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Die Anordnung der Panels, Farbgebung, Speed-Lines usw. werden gekonnt angewandt und verstärken hier den Eindruck, dass die Jungs bei WildStorm echte Könner sind, die ihren Job verstehen. Was ja auch eigentlich selbstverständlich ist. Wurde WildStorm Productions 1992 doch von Jim Lee persönlich gegründet und sechs Jahre später von DC übernommen. Neben WoW haben die Jungs u.a. auch eine Comic-Serie von Starcraft rausgebracht, die ich mir bei Gelegenheit mal anschauen werde.
Für die grafische Umsetzung gibts von mir acht Punkte.

Fazit: Man muss kein WoW-Hardcore-Fan sein, um diesen Comic zu lesen/mögen. Generell ist er jedem zu empfehlen, der sich für Fantasy-Comics interessiert. Dran bleiben lohnt sich bei der Serie auf alle Fälle, denn sie nimmt mit den weiteren Ausgaben tierisch an Fahrt auf und verspricht gute, spannungsreiche Unterhaltung. Noch ein kleiner Tipp: schaut euch auch unbedingt die Ashbringer-Serie an! 😉

Die Künstler: Walter Simonson (Autor), Ludo Lullabi (Zeichnungen), Sandra Hope (Tusche), Randy Mayor (Kolorierung), Nick Napolitano (Text) und Jim Lee (Cover)

Die Bewertung:
Story ……………7/10
Zeichnungen .. 8/10
Gesamt …………8/10



7 Responses to Review #59: World of Warcraft #1, (Januar 2008), WildStorm Productions

  1. Crayton sagt:

    Hi Kollege,
    wieder einmal ein wunderbares Review von dir. Wieviel Comics hast du denn eigentlich von World of Warcraft?

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  2. Proctor500 sagt:

    Cooles Cover. Ein typisches Jim Lee Cover halt. Der Typ hat was drauf!

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  3. comicfanboy sagt:

    Hi,
    ein interessantes Review. Wirst du da noch mehr Hefte von besprechen? Würde mich echt interessieren. Cool das ihr nach wie vor fast jeden Tag hier was Neues reinstellt. Schaue immer gerne bei eurem Blog vorbei. Weiter so?

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  4. der Nachbar sagt:

    Mahlzeit!

    Hab da noch ein paar weitere WoW-Comics auf Lager und so wie es aussieht, wird das hier auch nicht das einzige Review zu diesen Comics gewesen sein.
    Mal schauen, was ich als nächstes bringen werde. Vllt. einen Teil der Ashbringer-Serie.
    Jo, Jim Lee hat es echt drauf. Nur schade, dass er sich hierbei ausschließlich auf die Covers beschränkt.

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  5. Ratzfatz sagt:

    Wirklich tolle Review!

    Zockst du selbst WoW? Denn wenn ich hier von „Blutelfen“ und „Klingenmeister“ lese, sieht das schon nach sehr viel Fachbegriffen aus.

    Bin normal immer skeptisch wenns um Comics zu Games geht aber das hier hört sich gut an. Und das sag ich als Typ der noch nie WoW gespielt hat…

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  6. der Nachbar sagt:

    Hey Ratzfatz,

    danke fürs Lob. Hm, eigentlich waren das jetzt nur Begriffe, die auch selbst im Comic vorkamen. Aber es stimmt schon, WoW hab ich mal eine ganze Weile gezockt, nachdem es von den Add-Ons jedoch verschlimbessert wurde, hab ich damit aufgehört.
    Es ist außerdem ein echter Zeitfresser, bei dem du (auf reguläre) Art und Weise nur erfolgreich sein kannst, je mehr Zeit du da reinsteckst. Naja, ich nutz meine Zeit dann doch lieber für andere Dinge.

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  7. Crayton sagt:

    Hi Kollege,
    da bin ich schon sehr gespannt auf deine nächsten Reviews. Ich kenne mich ja bei WoW nicht so gut aus. Habe das Spiel noch nie gezockt. Nur mal reingeschaut wenn mein Bruder gezockt hat.

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