Comic-Klassiker der Woche Folge 4: Asterix-Band IX, Asterix und die Normannen, (1967/1971/1991), Egmont Ehapa Verlag

Hallo liebe Leser,

es ist mal wieder Montag. Zeit also für den nächsten Comic-Klassiker der Woche. Heute steht Asterix im Mittelpunkt dieses Reviews.

Erstmal eine kleine Erklärung zu den drei Jahresangaben in der Überschrift. 1967 erschien Asterix und die Normannen im Original zum ersten Mal. 1971 war es dann in Deutschland soweit, dass diese Geschichte erstmalig bei Ehapa veröffentlicht wurde. 1991 bezieht sich auf das Band das ich vorliegen habe. Da mein Comic aus den 70er Jahren leider relativ kaputt war, habe ich mir den Band 1991 nochmal neu für meine Sammlung gekauft.

Storytitel: Asterix und die Normannen

Inhalt: Die Gallier treffen in diesem Heft auf die Normannen. Diese sind auf der Suche nach jemanden der ihnen die „Angst“ erklären kann. Denn Angst kennen die furchtlosen Nordmänner nicht. Zur etwa selben Zeit trifft im gallischen Dorf ein Besucher mit dem schönen Namen Grautvornix ein. Dabei handelt es sich um den Neffen des Häuptlings Majestix. Dieser entpuppt sich im Gegensatz zu den anderen Galliern (und im Gegenteil zu seinem Namen) als wahrer Angsthase. Er ist also in den Augen der Normannen der ideale Mann ihnen die Angst beizubringen. Im Laufe des Heftes wird Grautvornix von den Normannen gezwungen ihnen beizubringen was Angst bedeutet. Er schafft das natürlich bei den furchtlosen Kriegern nicht. Erst als Asterix und Co. Eingreifen lernen die Normannen die Angst kennen und werden von furchtlosen Kriegern zu wahren Angsthasen.

Story: Die Geschichte unterhält mich auch heute noch sehr gut. Hervorragend wie Goscinny es hier immer wieder schafft mich zum Lächeln zu bringen. Er war halt ein wahrer Meister seines Fachs. Vor allem Grautvornix und Troubadix sorgen hier für sehr lustige Momente. Die Story hat alles was einen Asterix-Comic ausmacht. Ein fremdes Volk (die Normannen), ein amüsantes Thema (Normannen auf der Suche nach Angst), extrem lustige Momente (besonders durch Grautvornix und Troubadix), sowie natürlich viel Keilerei zwischen Asterix, Obelix den Römern (die dürfen natürlich nicht fehlen) und den Normannen. Eine perfekte Asterix-Story die von mir mit den vollen 10 Punkten bewertet wird.

Zeichnungen: Was soll ich hierzu sagen? Uderzo wiedereinmal in absoluter Bestform. Er schafft es einfach perfekt die Geschichte mit seinen Bildern zu illustrieren. Die Mimik der Figuren ist top. Goscinny und Uderzo waren eben ein perfektes Team. Auch hier gibt es 10 Punkte.

Fazit: Eigentlich ist fast jedes Asterix-Heft ein Klassiker (nur bei den neuen Heften kann man darüber streiten). Was aber besonders dieses Heft für mich zum Klassiker macht, ist die Tatsache dass es das aller erste Asterix-Comic war, was ich je gelesen habe. Schon alleine deshalb habe ich mir es 1991 auch nochmal neu gekauft, da ja wie erwähnt das Heft was ich aus den 70er Jahren hatte mittlerweile leider komplett kaputt war. Dieses Heft kann ich jedem der auch nur ein wenig Asterix mag empfehlen.

Die Künstler: Autor Rene Goscinny, Zeichnungen Albert Uderzo, Cover Albert Uderzo

Die Bewertung: Story 10/10, Zeichnungen 10/10, Gesamt:10/10

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