Review #40: The Amazing Spider-Man #554, (Mai 2008), Marvel Comics

Hallo liebe Leser,

in „The Amazing Spider-Man #554“ kommt es zum vorläufigen Höhepunkt der „Freak-Story“. Und „Höhepunkte“ ist auch hier das Stichwort. Denn davon hatte für mich dieses Heft einige. Doch lest selbst….

Storytitel: Burned!

Inhalt: Spider-Man ist auf einer Wahlveranstaltung von Bügermeisterkanditat Crowne mit seinem neuen Feind Freak aneinandergeraten.(siehe Heft #553, Review #36). Diesen muss er nun vor einer umgestürzten Skulptur retten. Dabei hat er nicht sein Spinnennetz zur Verfügung, da seine Netzdüsen verstopft sind. Diese Situation behindert ihn in seinem Kampf mit Freak natürlich stark. Crowne kann er trotzdem im letzten Moment retten. Während dieser Ereignisse befinden sich zwei Drogendealer in ihrem Drogenlabor ganz in der Nähe bei der Arbeit. Einer von ihnen raucht dabei eine Crackpfeife. Dies wittert der drogensüchtige Freak und unterbricht seinen Kampf mit Spider-Man um sich auf die Suche nach den Drogen zu machen. Dem flüchtenden Freak verpasst Spidey einen seiner Spinnensender und unterbricht seine Verfolgung um seine Netzdüsen wieder klar zu machen und seine Kamera mitzunehmen. Unser Held findet Freak dann im besagten Drogenlabor. Dieser hat die beiden Drogendealer getötet und zieht sich gerade eine Crackpfeife rein. Beim nun entbrannten Kampf zwischen dem Netzschwinger und Freak entsteht im Labor ein Feuer. Spider-Man´s Kostüm wird beim Fight so ziemlich zerstört. Freak fängt Feuer und verbrennt scheinbar. Da das Labor mittlerweile umstellt ist und sein Kostüm zerstört ist, verlässt Spidey als Peter nur mit einem Mantel von einem der Dealer bekleidet die brennende Wohnung und sagt der Polizei was passiert ist und das Spider-Man schon weg ist. Die von ihm gemachten Photos benutzt sein Chef Bennett später um gegen Spider-Man zu hetzen ihn als Mörder darzustellen und Freak als Held erscheinen zu lassen. Peter erkennt nun, dass die Zeitung unter Bennett noch schlimmer gegen Spider-Man hetzt als vorher unter Jameson. Diesen wünscht er sich sogar zurück und besucht ihn als Spider-Man im Krankenhaus. Als er Jameson eröffnet, dass seine Zeitung von seiner Frau an Bennett verkauft wurde, erleidet dieser erneut einen Herzinfarkt. Er kann aber von dem Krankenhauspersonal wieder stabilisiert werden. Carlie Cooper eröffnet Peter später das Dr. Connors eine Probe des Kokons von Freak untersucht hat. Diesen besucht Peter als Spider-Man dann auch. Connors eröffnet ihm, das Freak sich wohl tierische Stammzellen von ihm gespritzt hat und das die Drogen in seinem Körper eine Mutation herovrgerufen haben, die die Eigenschaft hat zu lernen. Das bedeutet: am Anfang wurde Freak ja erschossen, danach schlüpfte er aus seinem Kokon wieder kugelsicher. Spidey wird klar, dass er also wohl noch lebt und nicht verbrannt ist, sondern stattdessen beim nächsten Mal feuerfest ist. Da es in New York immer kälter wird glaubt Connors das sein nächstes Schlüpfen ein wenig länger braucht. Spidey soll den Kokon füher finden und laut Connors mit Äztkalk  neutralisieren, so dass Freak in eine Stase fällt…..

Die Story fand ich sehr gut. Besonders witzig war für mich die Szene als Freak sich zwischendurch Crack raucht, obwohl er auf der Flucht vor Spider-Man ist. Aber dafür nimmt er sich gerne Zeit. Insgesamt bin ich von Freak sowieso recht begeistert. Auch die Idee von Autor Bob Gale, von Freaks lernender Mutation finde ich klasse. Erschießt du ihn ist er beim nächsten Mal kugelsicher, verbrennst du ihn wird er feuerfest usw. Dadurch kann man Freak zwar kurzfristig immer aufhalten, aber scheinbar nicht töten. Mal sehen was sich die Autoren demnächst noch für ihn einfallen lassen. Auch das Peter, diesmal als Spider-Man, wieder für einen Herzanfall von Jameson verantwortlich ist und ihn erneut Mund zu Mund beatmen muss fand ich sehr gut. Interessant auch das Lily Hollister, die Freundin seines besten Freundes Harry Osborn, Peter so ein wenig anmacht. Das verspricht auch Spannung in Peters Privatleben für die nächsten Hefte. 9 Punkte vergebe ich hier, da mich diese Geschichte äußerst gut unterhalten hat.

Die Zeichnungen sind wie schon in den vergangenen Heften richtig gut. Was Neues kann ich hier nicht erzählen. 8 Punkte gibt es hier von mir.

Fazit: Dieses Heft war für mich ein echtes Highlight. Ich kann es wirklich empfehlen. Allerdings muss man sagen, dass nicht Spider-Man Stammleser besser auch die Vorgänger-Hefte lesen um sich besser in die Story reinzufinden.

Die Künstler: Autor Bob Gale, Zeichner Phil Jimenez, Tuscher Andy Lanning & Miki Jiminez, Farben Jeromy Cox, Cover Phil Jimenez

Die Bewertung: Story 9/10, Zeichnungen 8/10, Gesamt 8,5/10

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