Review #39: Jonah Hex #1, Volume 2, (Januar 2006), DC Comics

Hallo liebe Leser,

heute beschäftige ich mich mit der aktuellen Jonah Hex Serie von DC Comics. Beziehungsweise habe ich mir hier Heft #1 dieser Serie aus dem Jahre 2006 vorgenommen. Dies ist erst mein zweites Jonah Hex Comic überhaupt, was ich gelesen habe. Das erste war noch aus dem Jahre 1977 aus der ersten Jonah Hex Serie die in den 70er und 80er Jahren lief. Bei Jonah Hex handelt es sich um eine Comic-Serie aus dem Genre Western.

Storytitel: Giving the Devil His Due

Inhalt: Am Anfang wird man Zeuge wie der Kopfgeldjäger Jonah Hex sich ein Duell mit einem anderen Kopfgeldjäger namens James Ronnie liefert. Ronnie wird von Hex dabei getötet, weil er eine Apachen Frau ermordet hatte. Danach lässt sich Hex von einem Typen namens Foster anheuern um dessen verschwundenen Sohn Jacob zu finden. Diesen findet er bei dem Bösewicht Victor Romanoff. Dieser zwingt den Jungen gegen Kampfhunde anzutreten. Auf diese Kämpfe können dann seine Kunden Wetten abschließen. Es stellt sich heraus, dass Jacob sich bei diesen Kämpfen wohl mit Tollwut angesteckt hat. Da der Junge qualvoll sterben wird, entschließt sich Hex in von seinem Leid zu erlösen. Dies macht er nach „Jonah Hex Art“ indem er diesen mit einem Kissen erstickt. Danach nimmt sich Hex Romanoff vor. Nachdem er diesen verprügelt hat, schmiert er ihn mit Schweineblut ein und hetzt zwei von Romanoffs Hunden auf seinen Herren, die diesen zerfleischen. Am Ende des Heftes muss er Foster mitteilen, dass sein Sohn gestorben ist. Dabei verheimlicht er ihm die genauen Umstände seines Todes und sagt nur „Er ist gestorben wie ein Mann“.

Die Story hat mir ganz gut gefallen. Ich bin jetzt kein Hardcore-Western-Fan, aber schaue mir durchaus gerne mal einen an und habe auch früher schon immer wieder mal einige Western-Comics gelesen. Das Heft hat eigentlich alles was ein guter Western braucht. Einen Anti-Helden in Jonah Hex, der Gutes tut, wenn auch auf eine sehr brutale und eher nicht typisch heldenhafte Art und Weise. So fand ich es ganz cool wie Hex beim Duell am Anfang seinen Gegner mit einem Tomahawk erledigt, bevor dieser seinen Revolver ziehen kann. Positiv ist auch das es sich hier um eine abgeschlossene Story handelt in die man sich auch als nicht Stammleser ganz gut hinein findet. Die Geschichte hat mich gut unterhalten. Ich vergebe hier 7 Punkte.

Die Zeichnungen sind auch ganz gut. Da ich jetzt keine bestimmten Erwartungen hatte, obwohl ich ja Zeichner Luke Ross noch von seinen Arbeiten in den 90er (Spectacular Spider-Man) her kenne, konnten diese ja auch nicht groß enttäuscht werden. Das Cover von Frank Quitely (All Star Superman und aktuell Batman And Robin) hat mir sogar noch etwas besser gefallen als die Zeichnungen von Luke Ross im Comic selber. Alles in allem auch hier 7 Punkte.

Fazit: Das Heft hat mir Spass gemacht, wobei ich wohl nicht zum Stammleser dieser Serie werde. Das leigt aber eher an zeitlichen Gründen (man kann ja nicht alles lesen), als an der Qualität der Serie. Ich denke aber das ich das ein oder andere Heft mir in der nächsten zeit nochmal besorgen werde und es für Jonah Hex auf diesem Blog sporadisch ein Review geben wird.

Die Künstler: Autoren Justin Gray und Jimmy Palmiotti, Zeichner Luke Ross, Tuscher Luke Ross, Farben Jason Keith, Cover Frank Quitely

Die Bewertung: Story 7/10, Zeichnungen 7/10, Gesamt 7/10

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2 Responses to Review #39: Jonah Hex #1, Volume 2, (Januar 2006), DC Comics

  1. Ratzfatz sagt:

    Kann dir hier nur in jedem Punkt zustimmen.

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  2. Crayton sagt:

    Das Heft hat mich so begeistert, das ich mir mehr geholt habe. Hatte vorher nur mal eins aus den 70er gelesen (das war auch ganz gut).

    Gefällt mir

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