Review #38: DooM, (Mai 1996)

cover_doomHallo Leute,

an dieser Stelle mal wieder ein (kurzes) Review von mir. Einige von euch können sich vielleicht noch an die Zeit erinnern, als ein gewisser Ego-Shooter die Softwarebühne betrat, der lange Zeit als Referenz galt und dessen Nachfolger stets die Latte des technisch machbaren anhebten, an denen sich die Konkurrenz messen musste. Meiner Meinung nach schaffte es ausserdem kein anderes Spiel vorher, und auch lange Zeit danach nicht, eine so intensive und atmosphärische Spannung aufzubauen, dass man tatsächlich an manchen Stellen ziemlich erschreckt wurde. Die Rede ist natürlich von… DooM!
Der recht überschaubare, nur sechzehn Seiten umfassende, Comic wurde extra als Giveaway für eine Videospiel-Messe geschrieben und später der Anthology-Box von id beigefügt. Doch leider wird er dem Spiel nicht gerecht und entpuppt sich als… doch lest selbst!

Storytitel: Knee-deep in the dead

Inhalt: Ein Spacemarine sucht eine große Wumme, mit der er einen noch viel größeren Dämonen, vermutlich einen Cyberdemon, plätten kann. Bei seiner Suche trifft er auf allerhand Zombies, Monster und wasweißichwas und verarbeitet sie in bester Splattermanier zu Matsch. Schließlich findet er den „holy grail“ in Form der BFG-9000 und der eingangs erwähnte Oberdämon ist Geschichte. Das alles wird mit sinnfreien Sprechblasen, wie z.B. „Now I’m radioactive! That can’t be good!“ oder „Rip and tear your guts! You are huge! That means you have huge guts!“ kommentiert.

Die Story klingt nicht nur flach und ziemlich Banane. Sie ist es auch! Mehr gibt es einfach nicht dazu zu sagen. Ein Punkt.

Bei der grafischen Umsetzung sieht es nicht besser aus. Die Zeichnungen wurden nur so dahingerotzt und man sollte gar nicht glauben, dass hier jemand am Werk war, der es eigentlich besser könnte. Dabei hat Tom Grindberg doch schon so illustre Figuren wie Superman, Batman, Conan und den Daredevil gezeichnet. Naja, vermutlich hats bloß mit der Gage nicht so recht gestimmt. Ein Punkt.

Fazit: Dieses Heft ist ein gutes Beispiel dafür, dass Ego-Shooter nicht so recht als Comicadaptionen taugen. Ihr habt absolut nichts verpasst, wenn ihr den Comic nicht kennt.

Die Künstler: Steve Belking und Michael Stewart (Autoren), Tom Grindberg (Zeichnung und Farbe) und Edd Fear (Text)

Die Bewertung:
Story……………1/10
Zeichnungen…1/10
Gesamt…………1/10

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