Review #24: Asterix Band #33, (Oktober 2005), Egmont Ehapa Verlag

asterix33Hallo liebe Leser.

Mein Hauptaugenmerk auf dieser Seite liegt ja bekanntlich bei Comics aus dem Genre „Superhelden“, vor allem von den Verlagen Marvel und DC. Aber natürlich lese ich auch aus anderen Bereich diese Hefte mit den bunten Bildern. So ein Fall ist auch Asterix. Ich liebe diese Serie und verfolge sie ähnlich wie die Superhelden schon seit meiner frühesten Kindheit. Da Asterix dieses Jahr seinen 50 Geburtstag feiert und vorgestern (22.10.) sein neustes Band die  Nummer 34 rauskam ist der kleine Gallier heute Thema meines Review. Da ich mir dieses Band 34 vorgestern direkt gekauft habe aber noch nicht dazu gekommen bin es zu lesen (dieses Review übernimmt mein Kollege in Review #25), will ich heute das Vorgänger Band die Nummer 33 hier erstmal besprechen. Das habe ich mir nämlich die Tage in Vorfreude auf das neue Heft nochmal durchgelesen. Für alle Asterix Hardcorefans möchte ich hier noch sagen, dass ich sehr wohl weiss, das es zwischen dem Band 33 und dem neuen Nummer 34 ein weiteres Band gab (Asterix und seine Freunde aus dem Jahr 2007). Dieses Sonderband habe ich auch und werde es vielleicht später mal in irgendeiner Form hier besprechen.

Storytitel: Gallien in Gefahr

Inhalt: Asterix und Obelix sind auf Wildschweinjagd und müssen feststellen das die Wildschweine total erstarrt sind. Zurück in ihrem Dorf stellt sich heraus das dort auch alle Einwohner ebenfalls dieses Schicksal teilen. Einzige Ausnahme ist der Druide Miraculix. Als Grund für diese Situation stellt sich eine seltsame riesige Kugel heraus die über dem Dorf schwebt. Aus dieser kommt ein kleines Außerirdisches Wesen namens Tuun vom Volk der Tadsylwine (wenn man hier die Buchstaben in anderer Reihenfolge nimmt steht das für Walt Disney!). Nachdem dieser die Starre aufgehoben hat, warnt er die verdutzten Gallier vor einer anderen Außerirdischen Rasse den Nagmas (steht für Mangas!). Diese wollen den magischen Zaubertrank der Gallier für ihre kriegerischen Zwecke nutzen und dazu hinter das Geheimnis der gallischen Superwaffe kommen. Dies wollen die Tadsylwine um jeden Preis verhindern. Schnell kommt es zum Kampf zwischen den beiden intergalaktischen Parteien, in dessen Verlauf Tuun sich auf geklonte Superhelden im Superman-Look verlegt, während sich der Nagma mit blechernen Kampfrobotern gegen den Feind und seine Klone stellt. So wird das gallische Dorf zum Schlachtfeld zweier hochtechnisierten und hochentwickelten außerirdischen Rassen. Die Gallier mischen kräftig mit und am Ende wird natürlich alles gut:-)

Für die Story gab es auf vielen Internetseiten sehr negative Kritik. Da war die Rede vom Untergang dieser Serie. Es fehle der Charme und die Klasse der alten Hefte (hier wurden insbesondere die gemeint, die noch von Rene Goscinny geschrieben wurden). Ich sehe die Sache nicht so. Zugegeben, Uderzo ist ein brillanter Zeichner, aber als Autor ist er sicher nicht so gut wie sein alter (leider verstorbener) Partner Goscinny. Dennoch hat mich dieses Heft gut unterhalten. Die Geschichte mit Außerirdischen ist natürlich keine klassische Asterix Story, da gebe ich den Kritikern Recht. Allerdings finde ich muss das auch nicht sein. Auch in einem Asterix Heft darf mal experimentiert werden. Es muss ja nicht immer nach dem selben (wenn auch gutem) Schema der alten Hefte ablaufen. Die Wortspiele mit Walt Disney, Mangas und der Auftritt der „Superman“ Klone fand ich erfrischend. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Story nicht ganz an die alten Geschichten herankommt, aber trotzdem ganz unterhaltsam ist. Hier vergebe ich 7 Punkte.

An den Zeichnungen gibt es wirklich nichts zu meckern! Uderzo hat hier nichts verlernt und liefert eine Arbeit auf bekannt hohem Niveau ab. Die grafische Umsetzung ist genau das was ich mir bei einem Asterix Comic erwarte. Ohne lange zu überlegen kann ich hier ruhigen Gewissens die volle Punktzahl, also 10 Punkte, vergeben.

Fazit: Ein Muss für jeden Fan!

Die Künstler: Autor Albert Uderzo, Zeichnungen Albert Uderzo, Tuscher Frédéric Mébarki, Farben Thierry Mébarki, Cover Albert Uderzo

Die Bewertung: Story 7/10, Zeichnungen 10/10, Gesamt 8,5/10

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