Review #23: The Amazing Spider-Man #551, (April 2008), Marvel Comics

551Hallo liebe Leser.

Nachdem mein neuer Kollege gestern sein 1. Review gepostet hat, gibt es heute wieder etwas von mir. Amazing Spider-Man #551 ist heute mein Thema.  In diesem Heft geht es weiter mit Spider-Man´s neuestem Gegner Menace. Für einige Fans ist er ja nur ein billiger Kobold Abklatsch, für andere viel besser als das Original. Ich habe mir bisher dazu noch keine entgültige Meinung gebildet. Da möchte ich die weitere Entwicklung dieser Figur noch abwarten.

Storytitel: “ Lo, There Shall Come a Menace!!“

Inhalt: Spider-Man wollte sich ja am Ende des letzten Heftes gerade von Detective Palone auf den Weg machen, um zu klären was es mit der Explosion ein paar Häuserblocks entfernt auf sich hat, als er feststellt die Wohnung des Polizisten von Hubschraubern der Polizei umstellt ist  (die Wohnung befindet sich weiter oben in einem Hochhaus, daher die Hubschrauber). Palone hatte wohl seine Kollegen informiert. Spidey springt aus der Wohnung und versucht zu entkommen. Leider hat er vergessen das seine Netzdüsen leer sind (hat er schon gegen Ende des letzten Heftes gemerkt). Da er nicht Superman heißt und fliegen kann, befindet er sich nun im freien Fall. Doch Jackpot kann ihn rechtzeitig abfangen. Beide machen sich auf den Weg zum Apollo Theatre in Harlem, wo Menace die beiden Bürgermeisterkandidaten angreift. Dabei werden sie weiter von der Polizei verfolgt. Dort angekommen müssen beide mit ansehen wie Menace einen der Kandidaten , Stadträtin Parfrey, entführt. Um Menace und seinen Gleiter verfolgen zu können, bietet Spider-Man den Polizisten in einem der Hubschrauber an, das er sich verhaften läßt nachdem sie ihm und Jackpot helfen die Stadträtin zu retten. Mit dem Hubschrauber nehmen also nun die Polizei, Spider-man und Jackpot die Verfolgung von Menace auf. Es kommt zum Kampf. Während Spidey sich auf Menace stürzt kümmert sich Jackpot um sein Opfer Parfrey. Da Menace dem Netzschwinger überlegen zu sein scheint, greift Jackpot ein und stürzt sich auf den Bösewicht. Sie reißt ihn von seinem Gleiter. Dieser stürzt unkontrolliert Richtung Boden und trifft dabei auf die Stadträtin. Diese stirbt dadurch. Jackpot ist entsetzt und haut ab. Auch Menace kann entkommen. Spider-Man hält sein Versprechen nicht und entzieht sich der Festnahme der Polizei. Später schaut er noch bei einer gewissen Sara Ehret vorbei. Jackpot hatte ihm, da sie ja sowieso offiziell registriert ist und damit ihre Geheimidentität der Regierung bekannt ist, in Heft 550 (Review #21) diesen Namen als ihren bürgerliche identität genannt. Allerdings bestreitet diese Frau das sie Jackpot ist. Dies wundert Spidey, da als Jackpot ihm das sagte, sein Spinnensinn nicht los ging und sie nicht gelogen zu haben schien.

Die Story ist ganz ok. Sie ist nett zu lesen, aber erreicht nicht das Niveau des letzten Heftes dieser Serie. Gut gefällt mir hier, dass Menace Spidey überlegen oder zumindest ebenbürtig zu sein schein. Auch das die Stadträtin Parfrey beim Kampf zwischen den beiden stirbt finde ich gut. Ich habe nichts gegen diese Frau, aber es kann ja nicht immer alles glatt laufen. Auch in Comics sollen die Helden ruhig mal das Nachsehen haben und nicht jeden immer und überall retten können. Das diese Situation an die berühmte Szene in der Peter´s damalige Liebe Gwen Stacy durch den Gleiter des Green Goblin stirbt erinnert, ist gewollt und für einen langjährigen Spider-Man Leser wohlwollend registiert. Ansonsten hat die Story keine großen Highlights. Aus diesem Grung vergebe ich hier 6 Punkte, was soviel heißt das sie knapp über einer Durchschnittstory liegt. Das ist aber auch nur der Fall weil Parfrey stirbt und mit Menace und Jackpot eben zwei für mich interessante Charaktere hier vorkommen.

Zu den Zeichnungen kann ich nicht viel Neues sagen. Wie schon in Heft 550 (in Review #21)  sind sie teilweise solide (z.B. Spider-Man), teilweise ganz gut (Menace und Jackpot) aber manchmal auch grausig (Parfrey als sie vom Gleiter fällt und einige Gesichtsausdrücke). Da ich auch hier mehr Positives und Solides sehe als Negatives und es jetzt weder schlechte noch besser als beim letzten Mal ist, vergebe ich hier erneut 6 Punkte.

Anmerkung: Ein trauriges Ereignis zum Abschluss. Stephane Peru, der sowohl in diesem als auch in Heft 550 für die Farben verantwortlich war, ist im Februar 2008 im Alter von nur 26 Jahren völlig unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben. Der französiche Kolorist hatte in seiner jungen Karriere schon an einigen Titeln von Marvel gearbeitet ( z.B.: Ultimate X-Men, Incridible Hercules oder eben Amazing Spider-Man). Ruhe in Frieden Stephane Peru.

Fazit: Das Heft ist insgesammt nicht so gut wie seine Vorgänger. Waren es bei ASM 549 die Farben und bei ASM 550 die Story die herausgestochen haben und so das Heft gut machten, so ist dies hierbei nicht der Fall. Sowohl Story als auch die Zeichnungen waren hier zwar insgesammt ok, stachen aber nicht wirklich heraus.

Die Künstler: Autor Marc Guggenheim, Zeichnungen Salvador Larroca, Inker Salvador Larroca, Farben Stephane Peru, Cover Salvador Larroca

Die Bewertung: Story 6/10, Zeichnungen 6/10, Gesamt 6/10

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