Review #18: Infinite Crisis #5, (April 2006), DC Comics

300px-Infinite_Crisis_5AWillkomen zum 5. Teil der 7 teiligen Infinite Crisis Saga. Nachdem der 4 Teil (besprochen in Review #14) wieder besser war als sein Vorgänger und die Geschichte an Fahrt aufgenommen hatte, war ich natürlich sehr gespannt wie mir dieses Heft gefallen würde. Meine Vorfreude wurde auch dadurch gesteigert, dass es hier zum Zusammentreffen zwischen dem aktuellen Superman und Superman2 kommen würde.

Storytitel: Infinite Crisis: Faith

Inhalt: Alexander Luthor hat es geschafft: Erde2 ist wieder da! Durch ihr Erscheinen werden alle die ehemals vor dem Untergang des Multiversum auf ihr lebten, auf diese zurückversetzt. Durch die Rückkehr seiner Erde erhofft sich Superman2, dass seine Lois von ihrer lebensbedrohenden Krankheit geheilt wird. Das scheint fast zu gelingen, doch dann bricht sie in seinen Armen zusammen und stirbt. Superman hört auf seiner Erde wie sein Ebenbild laut Lois Namen schreit. Dadurch angelockt trifft er auch auf Erde2 ein. Durch seinen Schmerz über Lois Tod ist Superman2 rasend vor Wut. Er gibt Superman die Schuld dafür das alles so gekommen ist. Es entbrennt ein Kampf zwischen den Beiden. In der Zwischenzeit formieren Batman, Booster Gold und der neue Blue Beetle ein Team um gegen Brother Eye den außer Kontrolle geratenen Spionagesatelliten vorzugehen. Wonder Woman wird derweil von ihrem Ebenbild der Erde2 ins Gewissen geredet, dass Superman ihre Hilfe braucht. Sie Superman und Batman hatten sich ja zerstritten im Vorfeld der Krise. Wonder Woman lässt sich von ihrem Gegenstück schließlich überzeugen und greift in den Kampf der beiden Supermänner  ein. Mit Mühe hält sie Beide auseinander. Superman2 kann durch Superman und Wonder Woman davon überzeugt werden, dass seine Erde auch nicht die perfekte Welt war, denn eine perfekte Welt braucht keinen Superman. Ihm wird klar das sein Plan seiner Erde zurückzuholen ein Fehler war und auch das seine Frau nicht retten konnte. Zeitgleich wird klar das Alexander Luthor nicht alleine vor hatte Erde2 zurückzuholen um Superman2 zu helfen, sondern er das ganze Multiversum zurückholen möchte ( das gelingt ihm am Ende des Heftes auch) um die vielen Erden zu einer Perfekten zu vermischen. Am Ende des Heftes trifft auch ein erschöpfter Flash wieder auf der normalen Erde ein um die anderen zu warnen das Superboy Prime wieder zurückkehrt, da er und die anderen Flash´s ihn nicht halten konnten.

Die Story gefällt mir ähnlich gut wie  in Teil 4 (Review #14). Der Leser wird hier über die wahren Absichten von Alexander Luthor informiert und bekommt auch durch die schönen Rückblicke der anderen Wonder Woman sowie Superman2 eine abwechslungsreiche Geschichte geboten. So macht das Event Spass. Nicht so interessant fand ich einige Nebenhandlungsstränge (Team Batman Blue Beetle etc, Treffen der ganzen Helden in der Kirche am Anfang). Aber alles in allem eine ganz gute Geschichte. Ein wenig schwächer als in Teil 4 daher 7 statt 8 Punkte von mir.

Bei den Zeichnungen waren wieder relativ viele Leute am Werk. Die Gefahr dabei ist, wie schon mal erwähnt, dass nach dem Motto „Viele Köche verderben den Brei“ das Ergebnis nicht wirklich gut ist. Das ist hier nur vereinzelt der Fall. Sicher, es gibt einge Panels dir mir nicht gefallen, aber auch viele großartige Szenen. So zum Beispiel wie Superman2 beim Kampf mit seinem Ebenbild ein Auto hoch stämmt und auf seinen Gegner schmettert. Das errinnert mich stark an das Cover der berühmten ersten Action Comics Ausgabe, die Superman´s aller ersten Auftritt beinhaltete. Das ist natürlich so auch beabsichtigt worden. Auch die Gestaltung der Erde2 ist super. Man fühlt sich in die 40er Jahre zurückversetzt. Das ist natürlich eine Anspielung auf das sogenannte Goldene Comic Age das eben die 30, 40 jahre beinhaltet und dann später mit der Erde2 eben gleichgesetzt wurde. Insgesammt sehr schöne Zeichnungen dabei. Da allerdings auch ein paar schwächere Panels dabei sind vergebe ich auch hier nicht mehr als 7 Punkte. Obwohl einiges sicher auch 8-10 Punkte verdient hätte, verderben mir die vielen Zeichner hier eben den „perfekten Brei“.

Fazit: Dieses Heft bietet vor allem für langjährige Fans wie mich Einiges auch an Nostalgiemomenten. Für Neueinsteiger ist es natürlich etwas schwerer. Viele versteckte Sachen die sich auf die lange Geschichte Superman´s beziehen verstehen sie sicher gar nicht oder nicht so schnell.

Die Künstler:Autor Geoff Johns, Zeichner Phil Jimenez, Jerry Ordway & Ivan Reiss, Tuscher Andy Lanning, Jerry Ordway & Art Thibert, Farben Jeromy Cox, Guy Major & Rod Reis, Cover George Perez

Die Bewertung: Story 7/10, Zeichungen 7/10, Gesamt 7/10

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