Review #15: Ultimate Spider-Man #113, (November 2007), Marvel Comics

ULtimate Spider-Man 113In diesem Review beschäftige ich mich mit Ultimate Spider-Man, einer Serie mit der ich mich lange Zeit gar nicht befasst habe, obwohl sie in den ersten 111 Ausgaben von Mark Bagley, einem meiner Lieblingszeichner, betreut wurde. Diese Serie spielt im Ultimativen Universum von Marvel. Dieses hat mit dem regulären Marvel Universum nichts zu tun. Hierbei handelt es sich um eine Neu-Interpretation einiger Helden, hier zum Beispiel von Spider-Man. Spider-Man war auch der erste Held, der im Ultimativen Universum neu interpretiert wurde. Das war im Jahre 2000. Dem entsprechend ist dieses Universum auch viel jünger als das reguläre in dem Spider-Man ja schon im Jahre 1962 auftauchte.

Storytitel: Death of a Goblin Part 2

Inhalt: Norman Osborn alias „The Green Goblin“ sitzt im Triskelion ein, einer Art Hochsicherheitsgefängnis für Superschurken von Shield. Er verwandelt sich in Green Goblin (ja verwandeln und nicht wie im regulären Universum verkleiden) und bricht aus. Dabei kommt es zu einer Konfrontation zwischen ihm und Doctor Octopus der ebenfalls hier einsitzt. Der Goblin kann ihn mit der Hilfe eines weiteren Insassen Electro besiegen. Electro möchte mit seiner Hilfe erreichen, dass Osborn ihm draußen in Freiheit einen Job gibt. Bei können fliehen, sowie auch einige andere Schurken Osborns Ausbruch zur eigenen Flucht nutzen. Diese werden aber durch die Ultimativen Versionen von Captain America, Ironman, Thor etc. wieder eingefangen. Wieder in Freiheit wendet sich Norman Osborn an die Presse und gibt in einem Fernsehinterview an, dass Shield unter Nick Fury ihn zu unrecht und ohne Verhandlung eingesperrt hatte und sein Vermögen und seine Firma genommen hat. Durch dieses Fernsehinterview erfahren auch Peter Parker und Mary Jane entsetzt von seinem Ausbruch.

Die Story ist recht interessant für mich, da für mich ja hier alles neu ist. Die bekannten Figuren sind hier ganz anders als im regulären Universum. So sind Peter und Mary Jane hier 15 oder 16 Jahre alt und gehen noch zur Schule. Also haben wir es hier mit einem Spider-Man zu tun der noch Teenager ist. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten für diese Figur. Auch bekannte Schurken wie der Green Goblin oder Electro sind hier ganz anders dargestellt. Norman Osborn hat als Goblin kein Kostüm an wie in den regulären Serien sondern verwandelt sich in eine Art Koboldmonster (siehe Cover). Electro kommt sogar ohne Kleidung daher und ist völlig nackt und scheint nur aus Strom zu bestehen. Autor Bendis der die Serie schon seit der 1 Nummer im Jahre 2000 betreut, schafft es mich in seinen Bann zu ziehen. Ein kleiner Makel ist hier vielleicht das Peter hier nur als Peter und nicht als Spider-Man auftritt. Dennoch werde ich mich ab diesem Heft neben den regulären auch mit dem Ultimativen Spider-Man weiter beschäftigen. Mein Interesse ist geweckt, so dass ich hier sehr gute 8 Punkte vergebe.

Die Zeichnungen sind gut. Stuart Immonen, dessen Arbeiten ich noch von einigen Superman Serien her kenne, versteht sein Handwerk. Auch wenn ich mich noch an den Teenager Peter Parker gewöhnen muss. Bin gespannt wie Immonen Spider-Man im nächsten Heft dann zeichnet. Auch Norman Osborn als Green Goblin ist durchaus gelungen. Seine Kampfszenen mit Octopus und den Shield Wachen sind nicht spektakulär aber sehr solide. Richtig begeistert haben mich allerdings mehr noch als die Zeichnungen die Farben. Justin Ponsor er hier für verantwortlich ist macht einen super Job. Ich kenne seine Arbeiten leider bisher nicht, aber hier zeigt er auf jedenfall das er seinen Job versteht. Alles in allem vergebe ich hier auch 8 Punkte.

Fazit: Ich ägere mich jetzt ein bißchen warum ich nicht früher in diese Serie eingestiegen bin. Besonders da bis Ausgabe 111 ja ein Topmann wie Mark Bagley, der mich schon beim regulären „Amazing Spider-Man“ in den 90er Jahren begeistert hat hier den Zeichenstift geschwungen hatte. Ich habe mich eben jahrelang nur für das reguläre Spider-Man Universum interessiert und wollte diese Neuinterpretation gar nicht annehmen. Ein Fehler wie ich jetzt finde. Jedem Spider-Man Fan kann ich empfehlen sowohl die regulären Serien, die zur Zeit echt gut sind, als auch den Ultimativen Spider-Man zu lesen.

Die Künstler:Autor Brian Michael Bendis, Zeichner Stuart Immonen, Inker Wade von Grawbadger, Farben Justin Ponsor, Cover Stuart Immonen

Die Bewertung: Story 8/10, Zeichnungen 8/10, Gesamt 8/10

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